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W
Oh man sabi freunde Das tut mir so leid! Es kommt aber auch immer alles zusammen Traurig Versuche es so zu sehen, das er noch eine Gute Zeit bei dir hatte! Die Hündin meines Bruders wurde auch vor kurzem eingeschläfert. Kurz vor akiras Hund, deshalb konnte ich da auch nichts dazu schreiben. Er hatte sie auch aus dem Tierheim. Sie hatte noch wirklich schöne Tage bei ihm - so haben wir es gesehen! Weh tat es aber trotzdem, gerade diese Hunde sind so einmalig, so Charakterstark Augen rollen Es tut mir wirklich leid- fühl dich mal ganz doll gedrückt! knuddeln

#6601


L
Writer, nein! Augen rollen

Darum ging es mir überhaupt nicht! Ich habe Mary Zoe so verstanden, dass sie kindliche Bedürfnisse hat...tralala...Ich habe weiter gedacht- ein Kind ist auf sofortige Bedürfnisbefriedigung aus. Ich nahm an, dass sie es so meinte. Damit habe ich weder gesagt, noch gemeint, dass sie lernen soll ihre Bedürfnisse zu unterdrücken oder es ihrem Partner stets Recht zu machen, nur damit seine befriedigt werden.

Ich weiß gar nicht, ob es Sinn macht, es zu erklären wie ich es meine- da ich davon ausging, dass Mary Zoe versteht wie ich es meine und Du diejenige bist, die mir hier allmögliches unterstellt. Warum kannst Du nicht erstmal nachfragen? Ich möchte auch vermeiden, mich hier dauerhaft vor dir rechtfertigen zu "müssen". Weil Du mir nicht folgen kannst, lässt gleich auf eine narz. PS bei mir schließen? Sorry, aber Du hast ja wohl´nen Knall! Mag sein, dass ich manches nicht intensiv genug ausgeführt habe, hatte aber auch den Eindruck, dass sowohl Effi als auch Mary Zoe mich verstanden haben. Auch in meinem alltäglichen Leben habe ich nicht die Erfahrung gemacht, mich unklar auszudrücken oder dass sich die Hirne meiner Mitmenschen verdrehen, wenn ich was erzähle. *Rechtfertigungsmodus off*

#6602


A


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M
Dein Lebensweg, den du bisher gegangen bist, hat dich an den Punkt geführt, an dem wir uns hier und heute begegnen. Allerhand ist passiert in deinem Leben. Viel hast du getan, hast dich angestrengt für dies oder jenes, hast dich bewegt, dich gelenkt, geplant und entschieden. Du hast geliebt und gehasst, warst glücklich und traurig, hast verflucht und verdammt, hast gewollt und versucht, gewünscht und gehofft, gegeben und genommen, hast gekämpft und gewonnen, gekämpft und verloren. Aber wann warst du jemals wirklich am Ziel?

Vielleicht damals, als du ein Säugling warst - denn damals warst du ganz du selbst. Und dann begann deine Entwicklung zu dem denkenden Menschen, der du heute bist. Unterschiedliche Denkmuster und Verhaltensweisen haben seitdem dein Leben geprägt, und dein Denken wurde mehr und mehr zum Regisseur deiner Gefühle. Unzählige Gefühlszustände hast du mittlerweile durchlebt, Gefühle von Freude und Erfüllung, aber auch von Traurigkeit und Leid. Betrachte einfach die Gesichter von Kleinkindern und die Gesichter von Erwachsenen. Der Unterschied im Gesichtsausdruck ist offensichtlich. In den Gesichtern junger Menschen spiegelt sich Lebensfreude, die man in den Gesichtern von älteren Menschen immer seltener entdecken kann. Der innere Zustand eines Menschen prägt seinen äußeren Ausdruck. Worin liegt der Grund für den Verlust der Lebensfreude?

Kinder denken wenig, sie sind sie selbst und handeln aus sich selbst heraus, denn ihr Ego ist noch klein und schwach. Im Lauf der Jahre treten dann immer mehr Bedürfnisse auf, die befriedigt werden wollen. Wenn das nicht gelingt, entstehen belastende Gefühle und Gedanken. Darüber hinaus ist der Mensch noch vielen anderen negativen Einflüssen ausgesetzt, die ebenfalls auf seinen emotionalen Zustand wirken.

Schon bald identifiziert sich der Mensch überwiegend mit seinen Gefühlen und Gedanken, also mit dem, was er in seinem Ego erlebt, und immer weniger mit dem, was er wirklich ist. Je stärker dabei belastende Gefühle wirken, desto intensiver wird der Mensch versuchen, seine Seele vor Verletzung zu schützen. Meistens wird er durch den Einsatz seiner individuell bevorzugten "Hilfsmittel" aus seiner von Angst und Schmerz geprägten Realität in ein Pseudo-Nirwana flüchten, anstatt die belastenden Gefühle zu durchleben und zu verarbeiten. Doch diese Flucht bringt keine Befreiung, denn die belastenden Gefühle lösen sich durch Flucht nicht auf, im Gegenteil. Das Ego wird lediglich mit Energie versorgt und zunehmend gestärkt. Es sagt in einem immer stärkeren Ausmaß "ich will, ich brauche, ich suche, ich wünsche - ICH". Das Ego spezialisiert sich, das Ego funktioniert - und das Ego leidet. Spätestens dann identifiziert sich der Mensch überwiegend mit seinem Ego und nicht mehr mit seinem Selbst.

Zur gleichen Zeit wachsen die Gefühle von Mangel und Frustration, denn der Mensch sehnt sich immer mehr nach Identifikation mit seinem Selbst. Je stärker sich jedoch das gesunde Ich zum krankhaften Ego entwickelt, desto stärker wird das Selbst vom Ego unterdrückt. Dann denkt, fühlt und handelt der Mensch nicht mehr aus seinem Selbst, sondern nur noch aus seinem Ego heraus. So wird alles, was dem Selbst entspringt, in seiner Ausdruckskraft gehemmt. Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl können sich nicht mehr frei entfalten, dazu werden die natürlichen Bedürfnisse nach Bewegung, Entfaltung, Vereinigung und Vermehrung zunehmend geschwächt und vom Ego erstickt.

Aus dem Ego melden sich ganz andere Bedürfnisse. Die Bedürfnisse des Ego entstehen durch die Verarbeitung der unzähligen Informationen, die wir tagtäglich durch Werbung, Massenmedien und unser soziales Umfeld aufnehmen und verinnerlichen. Je stärker sich diese Bedürfnisse in uns manifestieren, desto stärker wird das Ego wiederum mit Energie versorgt. Aber selbst dann, wenn diese Bedürfnisse weitgehend befriedigt werden, fehlt das alles erfüllende Selbst-Gefühl. Daher fühlen sich auch viele Menschen, die scheinbar alles haben, innerlich unbefriedigt und leer. Denn das Bedürfnis nach diesem Gefühl der Erfüllung kann durch nichts, was im Außen gesucht und gefunden wird, befriedigt werden. Das gelingt nur durch die Identifikation des Ich mit dem Selbst.

Doch die Gedanken und Gefühle von Egoisten kreisen immer stärker um die eigene Befindlichkeit. Die unerfüllten emotionalen Bedürfnisse erzeugen eine starke innere Spannung, die viele Krankheiten und großes Leid verursacht. Wenn es nicht gelingt, diese Bedürfnisse zu befriedigen, löst das Ego die innere Anspannung durch Ersatzbefriedigung. Da aber (Ersatz-)Befriedigung immer nur kurzfristig wirkt, entsteht ein Zwang zur Wiederholung und somit süchtiges Verhalten. Ob es sich dabei dann um Arbeitssucht, Kaufsucht, Erlebnissucht, Fernsehsucht, Magersucht, Esssucht, Spielsucht, Sexsucht oder Dro. handelt, ist letztendlich egal. Jedes Suchtmittel hat dieselbe fatale Wirkung: Es "füllt" die Leere des Ich. Der innere Spagat zwischen dem Bedürfnis nach erfüllendem Selbstgefühl und der Wirklichkeit innerer Leere wird immer extremer, verursacht durch ein Ego, das durch die Konzentration der Gefühle und Gedanken auf das Ich an Größe zunimmt, während das Selbst regelrecht verhungert. Das gilt jedoch nicht nur für den klassischen rücksichtslosen Egoisten. Auch ein kranker Mensch oder ein Gewaltopfer verhält sich egoistisch, wenn sich sein gesamtes Sein nur noch um sein Ich-Gefühl dreht. Das scheint dann zwar eher verständlich zu sein, ist deshalb jedoch nicht weniger (selbst)zerstörerisch für alle Beteiligten. Das Ego ist der am Ich haftende, selbstsüchtige Geist. Anhaften ist hier gleichzusetzen mit Festhalten, dieses Festhalten wiederum zerstört das gesunde Ich und erstickt das Selbst.

Die Opfer der Selbstzerstörung durch das krankhaft entwickelte Ego füllen heute die Praxen von Ärzten und Psychiatern. Doch die Behandlungserfolge sind ernüchternd: Auf Krankheit folgt Krankheit, auf die erste Therapie folgt die nüchste. Suchterkrankungen und Depressionen sind in den Industrienationen weit verbreitete Volkskrankheiten. Suizid ist in unserer westlichen Welt (und in Japan) eine der häufigsten Todesursachen. In Deutschland sterben jährlich rund 11.000 Menschen durch Suizid. Das sind doppelt soviel Todesfälle wie im Straßenverkehr. In der Altersgruppe der 15- bis 35-jährigen Menschen ist Suizid die zweithäufigste Todesursache nach dem Unfalltod. Das mag zwar nur schwer zu glauben sein, ist aber wahr. Diese Tatsachen sind zwar offiziell bekannt, werden jedoch von Staat und Medien so weit wie möglich totgeschwiegen. Aus gutem Grund. Dieses Thema darf einfach kein öffentliches Thema werden. Die dann auftauchenden Fragen zu den Ursachen und die daraus folgenden Antworten würden die Fundamente unserer Gesellschaft grundlegend erschüttern und viele der aktuell gültigen "Wertvorstellungen", die das Volk brav bei der Stange und die Herrscher in ihren Machtpositionen halten, in Frage stellen wenn nicht sogar pulverisieren. Die "Werte" unserer Gesellschaften sind die Basis für ihre Existenz und gleichzeitig Ursache für die rasant zunehmende psycho-soziale Zerstörung. Suizid und viele andere Formen von Selbstzerstörung speziell bei Jugendlichen demaskieren den krankmachenden Zustand besonders unserer westlichen Leistungsgesellschaften in erschreckender Klarheit. Auch ein großer Teil von Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und vielen anderen Erkrankungen lässt sich zweifelsfrei zu den direkten und indirekten Folgen dieser (Selbst-)Zerstörung zählen.

Das menschliche Ego ist der Preis des Menschseins. Ohne Ego gibt es kein Leid, aber auch keine Freude. Sowohl Leid als auch Freude sind Produkte des Ego, es sind die beiden Seiten derselben "Medaille". Solange wir Menschen sind, werden wir unserem Ego nicht entkommen können. Doch wir können es auf einer gesunden Größe belassen und so damit zurechtkommen. Das gelingt dann, wenn wir unsere egoistische Sichtweise der Welt korrigieren und unser Leben neu ausrichten: Fort vom "Ich", hin zum "Du".

Dieser Lebensweg ist ein gesunder, der natürliche Weg. Es ist der natürliche Weg des Selbst. Durch den Weg über das Selbst zum Du wird das krankhaft angewachsene Ego abgebaut und das unterdrückte Selbst sozusagen "befreit". Dieser Abbau des Ego wird auch schmerzhaft sein, denn das Ego ist stark und wird immer wieder versuchen, sich gegen sein Schrumpfen zu wehren. Es wird also innere Kämpfe geben, Fortschritt und Rückschritt. Doch letztlich wird das Ego schrumpfen müssen und damit seine destruktive Dominanz über des Selbst verlieren. Denn der Weg des Selbst ist der Weg der Natur. Dieser Weg endet nie und kennt kein Ziel. Er ist das Ziel.

#6603


W
Sabi - sehe die Zeit die ihr hattet - sei dankbar für das was ihr hattet, für die Zeit und lass ihn in Dankbarkeit gehen. Sag ihm einfach danke das er bei dir war freunde

#6604


M
Das Selbst ist nicht greifbar, das Selbst greift nicht. Es will nicht, braucht nicht, sucht nicht, strebt nicht, wünscht nicht. Es ist sich selbst genug. Das Selbst ist Ruhe und Wahrhaftigkeit. Und das Selbst kennt kein Leid. Bestimmt kennst auch du einen Menschen, der spürbar "in sich selbst ruht". Solche Menschen strahlen Zufriedenheit, Freundlichkeit, Gelassenheit, Milde, Mitgefühl und Weisheit aus. Und zwar unabhängig davon, ob sie selbst leiden oder nicht. Sie ruhen einfach in sich selbst. Jedes Tier in freier Wildbahn ruht in sich selbst. Es lebt einfach und geht seinen natürlichen Weg. Tiere, die auf ihrem natürlichen Weg behindert oder gestoppt werden, treffen wir als verhaltensgestörte Adler, Bären und Delphine im nächsten Zoo. Den entsprechenden Menschen-Zoo betreten wir täglich beim Schritt vor die Haustür.

Den Weg des Selbst zu gehen heißt für uns Menschen, grundsätzlich Liebe zu leben. Das bedeutet, alles Lebendige so zu lieben, wie es ist, die Welt so zu lieben, wie sie ist, die Menschen so zu lieben, wie sie sind und sich selbst so zu lieben, wie man ist. Menschen, die Liebe geben, werden vom Leben geliebt. Jedes Gefühl und jeder Gedanke, den wir nach außen richten, wirkt zugleich in uns selbst. Somit entscheiden wir selbst, wie wir uns mit unserem Leben fühlen. Was wir geben, kommt auf uns zurück. Im Unterschied zu Tieren können wir Menschen reflektieren und haben innerhalb gewisser Grenzen die Möglichkeit der Wahl. Wie jedes Lebewesen hat auch der Mensch die naturgegebene Bestimmung, seine individuellen Anlagen und Fähigkeiten in vollem Umfang zu entwickeln und in sein Leben einzubringen. Wir können (und "sollen") Liebe leben !

Aber wir alle kennen doch so vieles auf unserem Planeten, was uns ganz und gar nicht liebenswert erscheint. Was ist mit den Menschen, die Leid erzeugen, die unmenschlich grausam sind, die andere quälen, foltern und töten? Was ist mit Terroristen, Kriegsherren, Vergewaltigern und Mördern? Wie kann es richtig sein, Bosheit in Menschengestalt nicht zu verurteilen und zu verabscheuen, sondern sogar zu lieben? Ist das wirklich denkbar? Frage dich einfach selbst: Was genau ist es denn, was an "schlechten" Menschen schlecht und böse ist? Als Neugeborene waren diese Menschen ganz sicher nicht schlecht. Das, was sie schon damals leben ließ, ist es, was sie als Lebewesen ausmacht. Genau das ist es, was nach wie vor liebenswert ist und immer bleibt - das reine Selbst. Was Unheil und Leid erzeugt, sind "nur" das Denken, das Verhalten und die Handlungen dieser Menschen. Dieses Denken und Verhalten entsteht im Ego. Also ist nicht der Mensch in seinem Wesenskern der Übeltäter, der "Übeltäter" ist sein Ego, das im Lauf der Jahre zum Herrscher seines Selbst und zum einzigen Bezugspunkt seiner Identität geworden ist. Dann identifiziert sich der Mensch nicht mehr mit seinem Selbst, sondern nur noch mit seinem im Ego entstandenen Denken, seinen Gefühlen, seinen Handlungen sowie seiner subjektiv erlebten und objektiv gelebten Rolle in seinem gesellschaftlichen Umfeld. Doch auch ein böse und grausam handelnder Mensch hat jederzeit die Fähigkeit, sich vom Übeltäter zum Wohltäter zu wandeln - wenn es ihm gelingt, sich von den destruktiven Konditionierungen seines Ego frei zu machen und sich wieder mit seinem Selbst zu identifizieren. Das Selbst eines Menschen zu lieben heißt also nicht, jede seiner Handlungen lieben zu müssen.

Doch wohin genau führt uns nun der Weg des Selbst? Er führt uns zur Selbsterkenntnis - und damit zu wahrhaft gelebter Liebe, echtem Mitgefühl, fundamentalem Wissen und essenzieller Weisheit, zu beständiger Selbstliebe, grundlegendem Selbstwertgefühl, klarem Selbstbewusstsein, wirklicher Selbstsicherheit und unerschütterlichem Selbstvertrauen. Jeder Schritt auf diesem Weg bringt uns ein Stück mehr innere Ruhe, Harmonie und Zufriedenheit. Und das Schöne ist: Was wir einmal erkannt und gelebt haben, bleibt uns für immer.

Den Weg des Selbst zu gehen heißt zunächst einmal, den Weg des Ego zu verlassen. Was genau bedeutet das?


Es bedeutet, am Spiel des Lebens teilzunehmen, den Bewegungen des Lebens zu folgen, geistig loszulassen und den Widerstand gegen den Gang der Welt aufzugeben.

Es bedeutet, durch eigenständiges, reflektierendes und bewusstes Denken das Selbstgefühl und damit das eigene Leben selbst(verantwortlich) zu gestalten.

Es bedeutet, alle Gefühle zuzulassen, sie anzunehmen, sie zu durchleben, ihnen zu vertrauen und sie zu lieben.

Es bedeutet, Vertrauen in die Schöpfung, die Kräfte des Lebens und die Weisheit des Selbst zu entwickeln, scheinbare Sicherheiten loszulassen und sich damit von blockierenden Gewohnheiten zu lösen.

Es bedeutet, die eigene innere Stimme wahrzunehmen, dieser inneren Führung zu vertrauen und ihr mit Mut und Entschlossenheit zu folgen.

Es bedeutet, für geistige Entspannung zu sorgen und die aufgebaute innere Spannung auf natürliche Weise rechtzeitig auszugleichen.

Es bedeutet, der Welt und dem Leben grundsätzlich mit Liebe zu begegnen und weder sich selbst noch andere(s) durch destruktives Verhalten zu schädigen.

#6605


L
Melissa, was kopierst Du da und in welchem konkreten Zusammenhang an wen gerichtet? Ich kann das grad nicht so recht zurodnen und fühle mich etwas überflutet... durcheinander

#6606


W
Ich schlecht gerade! Hauptsache wir knallen unser Ding hier gnaden los durch, ohne nach rechts und links zu sehen! Widerlich!

Es tut mit leid sabbi knuddeln

Zitat Mellisa H.
Es bedeutet, der Welt und dem Leben grundsätzlich mit Liebe zu begegnen und weder sich selbst noch andere(s) durch destruktives Verhalten zu schädigen.

DANN SOLLTET IHR VIELLEICHT JETZT GENAU MAL DAS TUN! AUFHÖREN und mal nach rechts und links gucken!

Ich sage nur bye, bye

#6607


W
Ich schlecht echt über so viel menschliche Ignoranz!

#6608


L
Ja writer, genau dafür bin ich bekannt in meinem Bekannten- und Freundeskreis - für meine menschliche Ignoranz! Nein, eigentlich doch mehr für meine Unfähigkeit Verantwortung für mich und mein Handeln zu übernehmen...kann mich da jetzt gar nicht entscheiden Augen rollen lustigJetzt hast Du aber echt den Bock abgeschossen grinsen

#6609


Effi
Detto laurana, Ich fühle mich auch überflutet geschockt geschockt

von Melissas Ausführungen und zusätzlich den Diskrepanzen die das jedes Mal hervorruft.

Liebe Melissa,
teilweise kann ich dir ja folgen aber sind das nicht etwas hohe Sphären in die du da eintauchst, nur um eine gut funktionierende Partnerschaft zu leben.
Wieviel Prozent der glücklichen Paare sind den so drauf?
Kaum jemand oder ? und trotzdem sind die lieb zueinander und miteinander, geben und Nehmen und kompromissbereit und eingehen und Verantwortung übernehmen können, da muss man doch ned so ausholen, das ist zu hoch.

LIebe Sabi dir mein aufrichtiges Beileid, ich fühle mit dir, wenn man so einen Treuen Freund verloren hat, lass dich drücken trost spenden schicke dir
Love, Peace and freedom for your heart. Kuss geben

#6610


M
Hallo Ihr Lieben,

ich bin wieder da. Und ui.....hier ist ja einiges passiert. geschockt

Weiss gar nicht so genau, was ich sagen soll. Ausser...hey writer...lieben Dank fürs "ins Schutz-nehmen".....das ist lieb, aber brauchst Du nicht.

Um es kurz klar zu stellen was ich meinte...

Ich bin im Innern noch nicht erwachsen...lebe vielleicht in so einer Art "Klein-Mädchen-Denken"....so von wegen Haus, Kind, Mann und am besten noch nen Hund. Meine Thera sagt nur, dass das kleine Mädchen so wollen...wenn man erwachsen ist, dann lebt man in der Realität und weiss, dass die Welt da draussen nicht so lieb und heilig ist.

Gekommen ist das wohl, weil meine Eltern mir nicht die Liebe gegeben haben, die ich als Kind brauchte. Und ich suche sie immer noch. Ich möchte dass meine Eltern mich unterstützen...für mich da sind....Fehlanzeige. Und deswegen die wiederkehrende Enttäuschung.

Erwachsen-sein heisst akzeptieren, wie es ist. Und nicht immer an der Tür kratzen, und man wird wieder enttäuscht. Ich bin im Grunde ja schon groß....und brauche keine Unterstützung, um mein Leben zu handhaben. Das muss ich schon alleine tun. Und ich suche nach Halt...den mir meine Eltern nie gaben. Laurana hat das schon ganz gut erfasst.
Allerdings, um mal auf die Bedürfnisse einzugehen.....

ich habe jetzt nicht dieses Bedürfnis, dass irgendwas direkt gestillt werden muss. ich suche eigentlich "nur" den Halt, damit ich nicht allein durchs Leben gehen muss. Und dazu brauche ich meinen Partner...und halte unter Umständen dann so lange daran fest, denn wenn er weg ist, zerbricht alles....weil mein vermeintlicher Halt weg ist.

Writer hat Recht, dass ich die Bedürfnisse von meinem Ex stillen musste, und zwar sofort. Er brauchte sofortigr Anerkennung und Liebe für alles. Wenn ich allein seim wollte, meinte er, ich würde ihn mit Liebesentzug bestrafen. Das finde ich schon heftig, denn ich wollte einfach nur alleine sein,.....und ihn nicht mit Liebesentzug strafen.
Wenn er mich umarmte weil ich weinte, er mich trösten wollte.....und ich nicht mit sofortiger Geste reagierte, war er eingeschnappt.

Dann stand nicht mehr mein trauriges Gefühl im Vordergrund, sondern seines....weil ich nicht "angemessen" reagiert habe.

Vielleicht habe ich das .. so hoffe ich....verständlich erklären können.

Bitte streitet Euch nicht....erst Recht nicht meinetwegen.....

#6611


M
sabi.....das tut mir leid. Das ist schlimm. Ich kenne das....bin mit Hunden aufgewachsen.....und immer müssen sie gehen. Es gibt immer eine Verbindung zwischen Hund und Mensch...und immer ist sie anders besonders.

traurig ich wünsche Dir kraft......und....er ist sehr froh, dass Du ihn gerettet hast und er so ein schönes Leben bei Dir hatte. Kuss geben freunde

#6612


L
Hallo Mary Zoe,

Zitat Mary Zoe
Zitat:
Dann stand nicht mehr mein trauriges Gefühl im Vordergrund, sondern seines....weil ich nicht "angemessen" reagiert habe.

Kenn ich...voll schön, wenn´s auf Dauer so läuft. Augen rollen Das eigene Selbst ertrinkt langsam. Im schlimmsten Fall sind eigene Bedürfnisse dann gar nicht mehr spürbar, weil sich alles Sattellitenartig um ihn drehen muss. Im besten Fall treten psychosomatische Beschwerden auf wie Atemnot o.ä., die einem das letzte Alarmsignal geben, auf das man dann hoffentlich hört.

Ich habe das mit deiner Bedürfnisbeschreibung jetzt besser verstanden denk ich- Wunsch nach Heile Welt...so?

Du erweckst den Eindruck, dass dir theoretisch schon voll viel klar ist. Zur Zeit gibt´s noch eine kognitive Dissonanz- gibt ja nun unterschiedliche Möglichkeiten...entweder Du passt dein Handeln deiner Überzeugung an oder deine Haltung deinem Verhalten...oder Du hebst einfach seine tollen Eigenschaften deutlicher in den Vordergrund, damit Du alle anderen, und vor allem dich selbst von der Grandiosität eurer Beziehung überzeugen kannst zwinkern (Ja, bissig- entschuldige freunde ) Wie Du es auch machst... das sich selbst hinter´s Licht führen wird schwerer, weil Du dir durch deine Auseinandersetzung mit deinen Themen selbst auf die Schliche kommst daumen hoch Mit der kognitiven Dissonanz will ich im Übrigen nicht sagen, dass Du gestört bist- wärst glaub ich eher die Ausnahme keine zu haben (K.D. )aufgrund der existenziellen Entscheidung, die zu treffen ist. Je bedeutsamer die Entscheidung, desdo mehr Ambivalenzen treten auf.

Auch wenn´s dir nicht wirklich hilft, ich kann gut nachempfinden, dass das schwer auszuhalten ist- also die Ambivalenz.

Hast Du eine Idee, was Du def. nicht (mehr) willst?

Liebe Grüße

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L
Hallo Sabi,

das mit deinem Hund tut mir sehr Leid- im Januar diesen Jahres musste ich meinen Kater einschläfern lassen, das war unbeschreiblich schlimm. Gut, dass sich eure Wege vor 9 Jahren getroffen haben...Ich wünsch dir viel Kraft für den Abschied!

#6614


W
Laurana wie fühlte sich das an, als dein Kater starb? Was hast du empfunden? Wie lange hattest du ihn?

#6615


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