Cosima
Mitglied
- Beiträge:
- 203
- Danke erhalten:
- 132
- Mitglied seit:
Zitat:Und, was wolltest du ihm denn erklären? Er wusste doch eh immer wie du dich fühlst - da sind sie doch Meister drin. Und, deine Emotionen kann er doch eh nicht verstehen - er kann sie nur über den Kopf regulieren - wie soll er es jemals fühlen?
Ja, du hast recht, sie würden es nie verstehen, es war ja von Anfang an nur ein Spiel, ein Psychospiel. Es ist trotzdem nach all den Erkenntnissen, manchmal immer noch so fremd und verrückt. Es ist nur so ab und an ein frommer Wunsch der auftaucht, meine Verletzungen und meine Wut an die richtige Adresse zu senden, als Abschluss. Rein vom Rationalen her weiß ich, das es sinnlos wäre, darum spar ich es mir ja auch. Ich möchte auch keinerlei Angriffsfläche für diese kranken Projektionen mehr bieten, bin abgetaucht.
Zitat:Ich glaube wirklich - er fühlte meine Gefühle! Als alles raus kam - ich seine Mails verglich - wurde mir klar - der schrieb das, was ich hätte fühlen sollen. Er verdrehte einfach alles - alles war verdreht
Genau so war es bei uns auch! Dieses perfide, verdrehte...das macht den Knoten im Hirn, irre.
@Bettina Maria Paula
Zitat:irgendwie betrachte ich das Ganze aus weiter Ferne und so nah ich mich mal gefühlt habe - so jnglaublich fremd ist dieser Mensch jetzt für mich.
Das hast du aber treffend ausgedrückt. Mich schüttelt es immer noch ab und an, wenn ich diesen Albtraum Revue passieren lasse und so ganz ohne Illusionen dieses fremde, oft auch feindliche Gefühl spüre. Hinter diesem Beziehungsblabla steckte nichts anderes als Feindschaft, niemals Freundschaft, Liebe. Nach dem ich das alles begonnen habe zu verstehen, die Fäden zusammengeführt und richtig hingesehen habe, bleibt nichts anderes als ein Gefühl der Abstoßung, Ekel.
Wie kann man so was nur tun. Das werde ich wohl nie verstehen. Das was ich liebe, schütze ich - und schade ihm nicht. PUNKT!
Der Mensch,dem ich vertraute, den ich über alles liebte, den ich schützte - war mein größter Feind! Ich hatte den größten Feind an meiner Seite - jede Nacht schlief er eben mir. Der Feind in meinem Bett! Ein Filmtitel - der mir seitdem oft durch den Kopf ging. Wie passend echt, ich hatte meinen größtern Feind - mir direkt neben mir ins Bett geholt.
... aber egal - ist passiert und ich kann es nicht ändern und schaue nach vorne, bin lustig und optimistisch wie eh und je.
