wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.
Ich bin der Meinung, im Zweifelsfall müssen alle helfen, von 16 Jahren bis 70 Jahren, männlich wie weiblich.
Bin ich zu 100% dabei. 👍
In der Realität ist sich leider jeder immer mehr nur noch selbst der Nächste und jede Art der Verpflichtung zum Gemeinwohl wird als übergriffige Einschränkung der persönlichen Freiheit interpretiert.
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x 4#331
Wurstmopped Mitglied
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Ich habe 20 Monate Zivilidienst geleistet....muss reichen, bin da raus. Und meinen Sohn werde ich nicht als Kanonenfutter für die Interessen der Reichsten der Erde hergeben. Das sehen im übrigen viele ukrainische Mütter und junge Männer auch so.
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x 4#332
A
Thema Krieg und Kriegszwangsdienst
x 3
Pippa Mitglied
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Zitat von HeavyDreamy:
Sollte doch erstmal in Deutschland passieren, dass wir Landsleute uns untereinander akzeptieren
Das wäre ein guter Anfang.
Man sollte die Menschen aller Länder mal fragen, wer denn wirklich bereit für Kampf und Töten ist. Man sollte den Leuten die Möglichkeit geben, aus ihren Panzern zu steigen und die Waffen niederzulegen, um zu ihren Familien zurückzukehren. Die Verbleibenden können sich die Köpfe einhauen. Zwänge können zu nichts Gutem führen.
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x 4#333
S
Sternenguckerin Mitglied
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Zitat von Plague:
Verpflichtung zum Gemeinwohl
Wäre ja schön, wenn es das wäre. Aber den geopolitischen Interessen der USA zu dienen, sehe ich halt nicht als "Verpflichtung zum Gemeinwohl", sondern eben als
Zitat von Plague:
übergriffige Einschränkung der persönlichen Freiheit
.
Wenn es hier zum Kriegsfall käme, würde ich allenfalls den Menschen aus meinem Dorf helfen und dazu beitragen, dass wir uns hier vernetzen und uns z. B. bei Nahrungsmittelknappheit selbst gegenseitig aushelfen. Also reine Nachbarschaftshilfe gegenüber denjenigen, mit denen man hier eh direkt zusammenlebt. Mehr nicht. Von welcher Großmacht wir dann schließlich beherrscht werden, macht sowieso keinen Unterschied.
Zitat von Wurstmopped:
Und meinen Sohn werde ich nicht als Kanonenfutter für die Interessen der Reichsten der Erde hergeben.
💯🎯👍
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x 4#334
M
Mann1989 Mitglied
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Ich denk, ich schreib euch besser schon bei Zeiten Und sag euch heute schon endgültig ab Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten Um zu sehen, dass ich auch 2 Söhne hab Ich lieb die Beiden, das will ich euch sagen Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht Und die, die werden keine Waffen tragen Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Ich habe sie die Achtung vor dem Leben Vor jeder Kreatur als höchsten Wert Ich habe sie Erbarmen und Vergeben Und wo immer es ging Lieben gelehrt Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht Sind's wert dafür zu töten und zu sterben Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter Sie unter Schmerzen auf Welt gebracht Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter Nicht für euch hab ich manche Fiebernacht Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden Und kühlt ein kleines, glühendes Gesicht Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Sie werden nicht in Reih und Gl.ied marschieren Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt Auf einem gottverlass'nen Feld erfrieren Während ihr euch in weiche Kissen setzt Die Kinder schützen vor allen Gefahren Ist doch meine verda.mmte Vaterpflicht Und das heisst auch, sie vor euch zu bewahren Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Ich werde sie den Ungehorsam lehren Den Widerstand und die Unbeugsamkeit Gegen jeden Befehl aufzubegehren Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit Ich werd sie lehr'n, den eignen Weg zu gehen Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht Vor keinem als sich selber gradzustehen Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Und eher werde ich mit ihnen fliehen Als dass ihr sie zu euren Knechten macht Eher mit ihnen in die Fremde ziehen In Armut und wie die Diebe in der Nacht Wir haben nur dies eine kurze Leben Ich schwörs und sags euch grade ins Gesicht Sie werden es für euren Wahn nicht geben Nein, meine Söhne geb ich nicht!
Reinhard Mey <3
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x 4#335
Heffalump Mitglied
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Zitat von Wurstmopped:
20 Monate
Haste was gelernt?
Der Dienst bei der BW war insofern gut, da lernten die Männer putzen, bügeln, waschen und so
Ich kenne genügend 25 - 30 jährige Söhne, da kann das alles Muddi
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x 2#336
Wurstmopped Mitglied
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Zitat von Heffalump:
Haste was gelernt?
Ja habe ich, es war eine sehr sinnvolle Arbeit und eine tolle Erfahrung. Ich habe zusammen mit "behinderten" gearbeitet.
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x 2#337
Heffalump Mitglied
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Zitat von Mann1989:
meine Söhne geb ich nicht
Mich würde ja interessieren, wer den kriegstreiber Kanzler gewählt hat
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#338
Pippa Mitglied
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Zitat von Mann1989:
Nein, meine Söhne geb ich nicht!
😢 Sehr berührend.
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#339
M
Mann1989 Mitglied
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Zitat von Heffalump:
Mich würde ja interessieren, wer den kriegstreiber Kanzler gewählt hat
Da wasche ich meine Hände in Unschuld, bin nicht deutsch
Zitat von Pippa:
Sehr berührend.
Sind die Worte des werten Reinhard Mey, der da ein Meisterwerk geschaffen hat. Beinahe unmöglich dieses Lied mit trockenen Augen zu hören.
Und leider hat es selten so gut gepasst wie in der heutigen Zeit...
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x 2#340
Wurstmopped Mitglied
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Zitat von Mann1989:
Ich denk, ich schreib euch besser schon bei Zeiten Und sag euch heute schon endgültig ab Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten Um zu sehen, ...
....hier läuft es mir immer noch Kalt den Rücken herunter. Erich Kästner - Verdun, Jahre später -
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x 1#341
S
Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von Heffalump:
Der Dienst bei der BW war insofern gut, da lernten die Männer putzen, bügeln, waschen und so
Hab das einfach so von meiner Mutter gelernt... ....und konnte das schon vor meinen Zivildienst...
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x 2#342
C
Casey Mitglied
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Zitat von Sternenguckerin:
Von welcher Großmacht wir dann schließlich beherrscht werden, macht sowieso keinen Unterschied.
Danke für deine entspannte Einstellung.
Erinnert mich die ganze Zeit an Szenen aus einer Fernsehserie. Mit Maria Furtwängler als Hauptdarstellerin. Sie verlor ihre große Liebe im zweiten Weltkrieg, da er dachte sie sei tot. Er wähnte sie auf der Gustloff. So suchte er nicht mehr.
Die Serie begeitete die nächsten Jahrzehnte, bis sie sich dann doch noch wiedersahen. Sie arbeitete u.a. als Sekretärin und passte sich den neuesten, politischen Ereignissen an. Westen, DDR, Russen, Amis, egal. Was interessierte es eine einfache Frau, die nur versuchte durch das Leben zu kommen.
Die Verfilmung war nach der Story einer Mutter von einem deutschen Politiker. So weit ich da alles noch in Erinnerung habe.