Zitat von finita:@kuddel, ich brauchte das für mich, das Gefühl zu haben, zu entscheiden, wann Schluss ist.
Ich habe nie an eine gemeinsame Zukunft geglaubt, wenn auch davon geträumt.
Natürlich habe ich nie alles im "Griff", aber ich wollte mir wenigstens einbilden, ich hätte es. Ich war wie Laracroft...immer sehr krass in meinen Entscheidungen, wie ihr Nick, immer die Kämpferin, die nie aufgibt.
Aber ich bin älter geworden. Nachsichtiger, verzeihender...wahrscheinlich auch schwächer.
Ich finde das nicht nur schlecht...
@ Finita
Veränderung ist LEBEN....und wer einen "vor die Buchs" bekommen hat, wird daraus Schlüsse
ziehen müssen. Alle haben wir im Laufe des Lebens Menschliches "vor die Buchs" bekommen.
Niemand kann sich davon freisprechen. Und das geht immer weiter im Leben - es wird immer
mal wieder "krachen" - von einem selbst ausgelöst oder von anderen Menschen, von Partner/in,
von den Kindern, von wem auch immer. Und... IMMER sind Gefühle und Emotionen involviert,
die enttäuscht wurden...
...wie auch immer Gefühle und Emotionen involviert sind, wenn wir selbst enttäuscht haben. Wir
alle haben schon andere Menschen enttäuscht - bewusst oder unbewusst. Wir haben etwas
zugesagt und mussten eine Kehrtwende machen, weil es doch nicht mehr passte. Lehren daraus?
Auch das gehört zur Erkenntnis, dass wir alle "nur" Menschen sind, die Fehler machen - Männer
wie Frauen..."jung und alt", liiert oder solo, verh. oder in Affären.
Ja... und das Gefühl zu haben, "das Heft des Handelns" in der Hand haben und behalten zu wollen,
ohne beherrschen zu wollen, ist durchaus okay...es kommt auf die Art und Weise an, ob und wann
und wie "das Heft des Handelns" zum Einsatz - blöder Ausdruck - kommt. Und IMMER gehen Gefühle damit einher, hauen Emotionen ins Kontor, wenn es um den privaten/menschlich/
zwischenmenschlichen Bereich geht.
Ja... Fehler sind dafür da, dass sie gemacht werden - um daraus zu lernen.
Männer machen Fehler...ich habe viele gemacht - Frauen machen auch Fehler.
Ja... was gegenseitigen Erwartungen angeht - die stehen mit auf dem "Podest"...
auf dem "Stockerl" der beliebtesten Fehler. Es bleibt daher nichts anderes übrig,
als die eigenen Erwartungshaltungen runterzuschrauben - trotz aller gemachten
"Versprechungen". Was versprochen wird, ist noch keine "Tat", keine vollzogene
Handlung.
Wenn ein Mann sagt, er wäre ein Gentleman - reicht das aus? Ist es nicht wichtiger,
dass er es auch LEBT!?