Zitat von Binaneu:Tja, stattdessen kam das Zweithandy.
Ich ging...
Leider nicht für immer!
Gräm Dich nicht deswegen! Fehler darf man machen, und es ist ja gut, wenn man sie hinterher einsieht. Es ist halt auch verdammt schwer, den Absprung wirklich zu schaffen. Man ist ja selbst wankelmütig, wenn man es beendet hat, weil es eben doch auch gute Seiten gibt/gab und die gibt man ja nun mal eben auch auf. Und in einer Affäre gibt man vor allem das ganze "hätte, wäre, könnte" auf. Und die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt.
Das Dumme ist halt, dass man als Unterlegener, und das ist man ja in der Regel als Affärenfrau, eigentlich nicht gehen
kann. Also ist man darauf angewiesen, dass der Überlegene die Beziehung beendet, aber der hat ja daran auch kein Interesse, weil er eben
auch hofft.
Er hofft aber nur, dass die Affäre erhalten bleiben kann, weil Du wieder einknickst, er will sie ja nicht aufgeben. Und
Du hoffst, dass doch noch mehr daraus wird.
Ihr hofft also beide, aber beide auf was anderes. Einen Kompromiss kann es da nicht geben, deshalb
muss einer seine Hoffnung begraben und gehen. Wenn er also online geht und nach Dir schaut, dann will er sehen, ob seine Hoffnung (auf die Affäre) noch eine Grundlage hat. Diese Hoffnung musst Du ihm so oder so nehmen, egal, was Du willst, denn wenn Du die Affäre weiterführst, wird sich GAR nichts ändern, das weißt Du aber auch.
Die Affäre
musst Du also beenden. Ob er sich dann irgendwann, eines fernen Tages, von seiner Frau trennt oder nicht, liegt nicht in Deiner Macht. Das hat auch gar nichts mit Dir zu tun! Und ob er dann, wenn er sich trennt (oder sie sich trennt, kann ja auch passieren), zu Dir zurückkommt oder doch lieber erstmal seine Freiheit genießt oder zu einer anderen geht, liegt auch nicht in Deiner Macht. Du hast diese Kontrolle nicht, sie ist ein Trugschluss! Und nur dadurch, dass er online nach Dir schaut, ändert sich eh nichts. Nimm ihm
seine Hoffnung, dann wird er Dir auch Deine nehmen. Und dann wirst Du irgendwann frei sein.