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Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

K
es ist schon seltsam, dass versucht wird, die Richtungen von Diskussionen vorzugeben.

Noch seltsamer ist, dass das stets von den gleichen Usern kommt.

Es ist doch so, dass JEDE/R jeden Tag anders "drauf" ist, jeden Tag eine andere Stimmung
"mitbringt"....und von solchen Stimmungen lebt ein solches Forum. Wer damit nicht klarkommt,
wird das Problem mit sich selbst auszumachen haben.
"Lösungsvorschlag": nicht lesen, bzw. die/den User "einfach" ignorieren... zwinkern

Ein Forum/Thread lebt von der Themenbreite, von den Beiträgen.....oder "verreckt", wenn Themen/Stimmungen/Meinungen/Verhalten als "unerwünscht" angesehen wird.

"Stimmungsmacher/innen" gibt es hier reichlich - lustige, "aufgeräumte", verhaltene,
aber auch welche, die keinen Platz für andere lassen (wollen), weil....

x 1 #11971


R
Hab gestern mein Hochzeitsvideo rückwärts angeschaut.

Ihr den Ring vom Finger gezogen, aus der Kirche raus und mit den Kumpels einen saufen gegangen. rofl

x 15 #11972


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


Y
Zitat:
Hab gestern mein Hochzeitsvideo rückwärts angeschaut.

Ihr den Ring vom Finger gezogen, aus der Kirche raus und mit den Kumpels einen saufen gegangen. rofl


Mr. Green

@bina,

ich weiß nix mehr zu alledem zu sagen unwissend
Vielleicht willst Du es unbewusst so weit treiben, bis Du alles verloren hast, um mal wieder existentielle Luft zu schnuppern? Keine Ahnung....

#11973


B
Ich weiß nicht, wieso du das denkst.
Ist sicher nicht so.

Aber ich kann verstehen, von außen könnte man das denken.

#11974


Y
War nicht böse gemeint Bina. Kam mir nur so in den Sinn weil ich glaube, dass man sich das erstmal leisten können muss. Habe manchmal gedacht, wenn Du jetzt einen Schicksalsschlag erleiden würdest: irgend eine verwandte Person bsw. todkrank und pflegebedürftig oder ähnliches...Dann würdest Du vllt. schlagartig wieder spüren, worauf es ankommt.
Ich hatte mal über lange Zeit einen geliebten Angehörigen zu pflegen. In dieser Zeit bekam ich Avancen von hier und dort. In mir keine Resonanz weil mein Leben so verdammt ernst war...Mir schien es absurd, mich auf Flirts, auf irrsinnige Diskussionen oder gar Kämpfe einzulassen. Kann es schlecht in Worte fassen.

x 7 #11975


B
Ich verstehe, was Du meinst.
Es gab kleinere Schicksalsschläge dazu ...
Es ging aber nicht darum , mich zu wecken.

Es ging zeitweise bei mir nur noch ums Überleben.
Das klingt vielleicht pathetisch, aber es war so.

Ein Ereignis geschah, als der Am gerade, aus Trennung raus, hier war.
Es war nicht wie sonst
Ich bin einfach nur noch zusammen gebrochen.

Er stand mir in dem Moment zur Seite.
Aber er fuhr auch wieder..
Das hatte eine große Aussage.

Ich war dann da für diesen anderen Menschen, obwohl es eigentlich für mich nicht leistbar war.
Die Trennung war nach nur einer Woche dann wieder aktuell.

Es ging bei mir nur noch um Funktionieren...Alles war zuviel.
Alles tat weh, aber wirklich spüren, was geschieht, konnte ich zu der Zeit nicht, auch nicht wirklich wahrnehmen und darum auch nicht aufwachen.

Ich kann das schwer beschreiben.
Ich war nicht mehr ich und bin es immer noch nicht, obwohl ich will.
Ich versuche mein Schiff wieder zu steuern, aber es geht noch nicht.

Das Gefühl, ich weiß nicht, ob du das kennst, ist schlimm.
Ich kann es nicht beschreiben.

Im Grunde lebe ich nur noch von Minute zu Minute.
Ich habe aufgehört, zu planen.

Im Moment kann ich es nicht, zuviele Male jetzt an eigenen Plänen gescheitert.

#11976


Assi07
Zitat von Random:
Assi,
Ja, Heute wäre ein guter Tag dafür.
schei..
Nie mehr Nähe, Nie!

Ich würd dich jetzt gern drücken, weil das so schmerzhaft ist.

Nun, das trost spenden muss reichen.


Danke Kuss geben

Ich war zuerst ganz spontan mit meiner Klasse in der Sonne im Schnee spazieren. Mal auf den Matheunterricht geschi..en und einfach nur die frische Luft genossen und mit ihnen geplaudert. Aber heute hab ich das Gefühl es liegt ein Stein auf meiner Brust, das ist ein neues Gefühl und es macht mir ein bisschen Angst.

x 1 #11977


Y
Ja Bina, ich kann das nachvollziehen. Habe ja ähnliches erlebt.
Darum frage ich mich, was ihr in der Therapie macht. Mir hat die Thera damals dabei sehr geholfen. Immerhin war ich nach jeder Sitzung wieder bei mir. Echt so, als würde ich wieder runter kommen, wie man sagt. Redet ihr nur? Macht ihr auch Körperübugen? Was macht ihr da bloß?
Zitat:
Er stand mir in dem Moment zur Seite.
Aber er fuhr auch wieder..
Das hatte eine große Aussage.

Ja allerdings. Genau so etwas meine ich. Als ich nicht nur meinen Alltag zu bewältigen hatte, sondern jemanden pflegte, wurde ich "radikal" was die Wahl meiner Bekanntschaften oder Freundschaften angeht. Wenn mir in dieser Zeit irgendein "Psycho" unterkam, oder jemand, der nur Spaß wollte oder mich auf irgend eine andere Weise in sinnlose und energiezehrende Dinge verwickelte, habe ich mich ohne mit der Wimper zu zucken verabschiedet.

x 1 #11978


K
Zitat:
Darum frage ich mich, was ihr in der Therapie macht. Mir hat die Thera damals dabei sehr geholfen. Immerhin war ich nach jeder Sitzung wieder bei mir. Echt so, als würde ich wieder runter kommen, wie man sagt.


@ Ysabell

das ist das Bestreben einer Therapie, eines jeden Therapiegespräches, sich anschließend (wieder mehr) bei sich zu fühlen, (wieder) runter zu kommen, sich Aufgaben zu stellen, bzw. welche gestellt zu bekommen....
...um in der nächsten "Stunde" ein Feedback zu geben - ob das einen guten oder sch.... Inhalt hat. Ein Feedback macht Sinn, um aufbauen zu können, bzw. (wieder (mal)) aufgefangen zu werden.

Aber...es braucht den eigenen Willen, sich dem zu stellen. Ein/e Therapeut/in kann nur mit dem "Material" etwas anfangen, was ihr/ihm mitgeteilt wurde/wird. In wie weit wirklich Tatsachen
"auf den Tisch" kommen....da scheiden sich zumeist die Geister, was die/den Therapeut/in dann
"sehr alt" aussehen lassen kann/wird.
Zudem gibt es ein weitere Unbekannte - stimmt all das wirklich, was einem die/der andere AP "aufgetischt" hat, was sie/ihn aus der Beziehung/Ehe/Partnerschaft/Affäre hat ausbrechen lassen?! Ein verh. AP schildert ihre/seine Version...ob allerdings in vollem Umfang? Verschweigt
sie/er etwas, evtl. ganz bewusst, um sich nicht selbst bloß zu stellen? Wer gibt schon freiwillig
zu, einen "Eigenanteil" geleistet zu haben - was evtl. wirklich zum Ende einer Beziehung/ Ehe/
Partnerschaft/ Affäre geführt hat?!

#11979


H
Meine Therapiestunden haben mich auch geerdet.
Klar hatte ich Phasen, wo ich dachte, bringt mir das was?
Wir haben allerdings viel Körperarbeit gemacht, was half zu dem Schmerz und zum Gefühl zu kommen. Im Nachhinein war das glaub ich wesentlich nachhaltiger als das "Gequatsche".
Sie hat mich auch schön von diesem "Er, er,er...." weggebracht und den Fokus auf mich gerichtet....auf's Gefühl.

x 5 #11980


B
Das versucht auch meine Therapeutin.
Sie sagt, ich sei ganz klar im Analysieren...Würde eigentlich alles wissen.
Aber wir müssen zu meinen Gefühlen kommen.

Zu mir!

x 2 #11981


Y
Danke Hanna, geerdet ist das gesuchte Wort Glücklich

Zitat:
Ein/e Therapeut/in kann nur mit dem "Material" etwas anfangen, was ihr/ihm mitgeteilt wurde/wird.


ja, das ist wahr aber dennoch nur die eine Seite. Wir können es nicht beurteilen aber manchmal passen Therapeut und Patient nicht gut zueinander, manchmal auch nur "energetisch" nicht. Ich hatte als ganz junge Frau eine sehr gute und engagierte Therapeutin aber sie konnte mir nicht zur Erdung verhelfen. Es fehlte das tiefe Feeling für mich. Dafür kann sie natürlich nichts. Aber Theorien und Analysen sind mMn das unwesentlichste in einer Thera. Es muss emotional was passieren.
Ich habe euch ja erzählt, dass ich früher Probleme hatte, Frauen so richtig nah an mich heran zu lassen. Bezeichnend dafür war, dass ich meine engsten Freundinnen nie umarmte.

Das war lange Thema in meiner Therapie. Viel durchaus sinnvolles Gerede und Verstehen aber geändert hat sich nichts. Irgendwann traute ich mich, meiner Thera zu offenbaren, dass ich sie sehr angenehm finde, wirklich nichts finden kann, was mir missfällt, sie ist sogar sehr schön für mich anzusehen Smile Und dennoch fühlte ich in ihrer Gegenwart stets eine tiefe Ambivalenz. Ein Teil von mir konnte es jedes Mal nicht erwarten, aus der Praxis abzuhauen. Und etwas in mir dachte "Komm mir bloß nicht zu nah!" Sie reagierte daurauf fantastisch, ohne Kränkung etc.
Dann hörten wir auf zu reden und sie fragte mich, ob ich mal versuchen wolle, ihr gegenüber zu sitzen, dabei die Beine und Arme nicht wie stets zu verschränken und sogar die Augen zu schließen. Hab ich trotz anfänglichem großem Widerstreben gemacht. Mit der Zeit verflog mein Näheproblem. Wohl nicht zu 100% denn noch immer werde ich sehr verlegen wenn sie mal meine beiden Hände nimmt und mir liebevoll in die Augen schaut aber ich muss nicht mehr abhauen Smile

Ich finde es so toll, was alles geschieht wenn man sich entwickelt! Einige Monate später trat unverhofft eine neue Frau in mein Leben, heute eine enge Freundin, die voll die Knuddlerin ist Glücklich Sie hat mich dauernd umarmt, sich eingehakt und mich geküsst Smile
Und gerade erst vor einigen Tagen erzählte ich das alles erstmals meiner Mutter. Auch, dass ich auch bei ihr immer eine starke Ambivalenz fühlte und abhauen wollte.
Noch vor einigen Jahren wären von beiden Seiten sowas von die Fetzen geflogen! Beide sind wir sowas von unreif mit Problemen umgegangen. Aber siehe da- ich habe ihr beim Erzählen nicht die Verantwortung zugeschoben, blieb bei mir und es rührte mich zu Tränen, als sie dann sehr liebevoll sagte, dass sie mich ja auch ein Leben lang heillos überfordert habe und mein Fluchtimpuls daher nachvollziehbar sei. Und sie entschuldigte sich. Nach dem Telefonat habe ich so geweint. Einfach Frieden zwischen uns.

Das war gerade auch ein wenig für Assi (und auch für mich selbst Smile ). Denn es zeigt mal wieder: immer bei sich selbst mit den Veränderungen beginnen und nicht bei den anderen beginnen.

Sorry, habe leider kein themenspezifisches Beispiel. Aber ich denke, so in etwa könnte es ablaufen. Übrigens, wenn ich meine Therapeutin zeitweilig mit Männerthemen zuschwadronierte, hat sie oftmals einfach nichts dazu gesagt Glücklich Ist gar nicht in die Argumentation eingestiegen, sondern hat immer nur nach meinen Gefühlen, nach mir gefragt.
Wenn ich bsw. sagte: und dann hat er doch tatsächlich die Dreistigkeit besessen abc zu tun! Was halten Sie davon? Was steckt dahinter? Meinen Sie, der hat einen an der Klatsche? Glücklich usw., dann hat sie sich einfach wortlos geweigert, mit zu rätseln, analysieren und hat sich nur meine Gefühle heraus gepickt. Und habe ich gesagt "Oh Mann! Sagen Sie doch bitte mal!", dann fragte sie wieder nach mir- was da in mir so drängt, sie zu drängen usw usf.

x 2 #11982


K
wer hat denn mal an einer therapeutischen Tanztherapie teilgenommen - Tanz
nicht nach dem Takt der Musik, sondern Tanz aus der Bewegung des Körpers
heraus. Den Kopf "ausschalten" - fällt mir eh nicht schwer Glücklich - und sich aus den
Gefühlen und Emotionen heraus "bewegen", wobei es körperlich so richtig "zur
Sache" gehen kann, weil z. T. völlig unkontrollierbar.
Im Verlauf einer solchen Veranstaltung eine "Batukada" zu tanzen, führt sehr
oft an die körperlichen, mentalen, emotionalen, gefühlsmäßigen Grenzen heran
und auch darüber hinaus...
...dies alles anfangs für "völlig bekloppt" zu halten, hat sich später umgekehrt.
Als ich es das 1. Mal gemacht hatte, ließ mich das ein 2. Mal versuchen. Jetzt
"mache" ich das 2 Mal im Jahr...jeweils ein ganzes Wochenende. Öfter geht
nicht...ich muss dafür zu weite Anfahrten tätigen. Allerdings - immer wieder
an die vermeintlichen Grenzen oder (auch mal) über die Grenzen zu gehen,
macht stets deutlich, was wirklich in einem steckt - auch in den größten
mentalen, psychischen, körperlichen Krisen...

Übrigens - Lachyoga ....macht auch was mit einem. Also...nicht erst viel
drüber nachdenken... einfach mitmachen...und so kommt auch der
"Besenstiel" (wieder) aus dem Kreuz/Rücken.... zwinkern

x 2 #11983


Y
Zitat:
wer hat denn mal an einer therapeutischen Tanztherapie teilgenommen - Tanz
nicht nach dem Takt der Musik, sondern Tanz aus der Bewegung des Körpers
heraus. Den Kopf "ausschalten" - fällt mir eh nicht schwer Glücklich - und sich aus den
Gefühlen und Emotionen heraus "bewegen", wobei es körperlich so richtig "zur
Sache" gehen kann, weil z. T. völlig unkontrollierbar.


Ich Glücklich Allerdings nicht in speziellen Therapien oder so. Wir haben das zuweilen beim Yoga, auch beim Pilates gemacht. Und zuhause gebe ich mich sowieso oft meinen epileptischen Anfällen hin Glücklich

x 1 #11984


K
Zitat:
Zitat Ysabell:
Ich finde es so toll, was alles geschieht wenn man sich entwickelt!


"Wenn Frau/Mann sich entwickelt", geht damit der eigene Wille für eine Veränderung einher!

Nur mit Veränderung, nur mit (Weiter)- Entwicklung findet LEBEN statt. Wer in dem
Sinne leben will, muss selbst etwas dafür tun.

"Leben wollen" wird nicht gebracht. "Leben wollen" ist eine Hol-Schuld....

x 1 #11985


A


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