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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

H
Zitat von Gast2017:
Guten Tag alle miteinander. Ich werfe jetzt 'mal eine ernste topic-Frage in die Runde. Eine die mich seit ein paar Tagen ziemlich beschäftigt. Habt ihr als Affärenfrauen und -männer euren gebundenen Affärenpartnern eigentlich vertraut? Vertrauen gehört für mich unabdingbar in eine tragfähige Beziehung und zu echter Liebe (nicht nur Verliebtheit). Kann in Affären überhaupt so etwas wie Vertrauen aufgebaut werden?


Klar hab ich das.
Anfangs.
Ich hab geglaubt, geliebt und vertraut.
Bis nach und nach jedes Hinhalten mein Vertrauen vergiftet hat.
Es war ja auch anfangs nie eine Affäre für mich.
Er hat erst eine daraus gemacht.

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WhosThatGirl
Zitat von Gast2017:
Guten Tag alle miteinander. Ich werfe jetzt 'mal eine ernste topic-Frage in die Runde. Eine die mich seit ein paar Tagen ziemlich beschäftigt. Habt ihr als Affärenfrauen und -männer euren gebundenen Affärenpartnern eigentlich vertraut? Vertrauen gehört für mich unabdingbar in eine tragfähige Beziehung und zu echter Liebe (nicht nur Verliebtheit). Kann in Affären überhaupt so etwas wie Vertrauen aufgebaut werden?


Das hab ich. Absolut und mit völligem Selbstverständnis. Er war kein Fremder. Kein Suchender im Internet.
Wir kannte uns schon Jahre lang bevor wir intim wurden.
Unser Arbeitsverhältnis war geprägt von Loyalität, Verlässlichkeit und humorvoller Beständigkeit.

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A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

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S
Jein.
Wenn er bei mir ist glaube ich ihm jedes Wort und all seine Gefühle. Ich glaube sogar, dass er das dann auch echt so meint.
Wenn wir uns aber nicht sehen für längere Zeit, dann schaltet mein Kopf ein und ich zweifle extrem. Wobei das gar nicht unbedingt mit ihm, sondern eher mit meinem geringen Selbstbewusstsein liegt.

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Assi07
Ich hab ihm nie vertraut. Wusste vom ersten Moment an, dass ich nicht die erste Affäre bin und hab immer an ihm gezweifelt. Das ist ja das Kranke ... kein Vertrauen und trotzdem will man ihn ... da muss was anderes dahinter stecken ... und das muss ich finden!

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G
Ich bin da ziemlich mit Sinclair. Es ist ein Jein. Und wie von Hanna erwähnt, mein Vertrauen hat abgenommen durch die Hinhalterei und meine Erkenntnis, dass er Konflikten aus dem Weg geht. Deshalb frage ich mich eben auch, ob ich ihm, sollte er die Trennung wirklich voll durchziehen wirklich wieder voll vertrauen kann. Bgm's Situation und Thread haben mich zu diesen Überlegungen gebracht. Ihre Neubeziehung mit dem Ex-AM ist meines Erachtens durch Misstrauen geprägt.

...und wie Assi schreibt...ich frage mich auch, wieso ich emotional so an ihm hänge, obwohl das Vertrauen so stark gelitten hat. Altes Muster? Vielleicht ja bei mir (eine Vatergeschichte).

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B
Ich habe anfangs voll vertraut.
Nach und nach kam raus, es ist nicht alles gaaanz so, wie ich anfangs dachte.
Aber da vertraute ich immer noch.
Es war noch erklärbar.

Aber durch aufgeflogene Lügen, durch nicht gehaltene Versprechen, durch Hinhalten und durch mich im Stich lassen, verraten, hat das Vertrauen immer mehr abgenommen

Ich traute ihm nicht mehr, dass er mich schützen würde, dass er mein Wohl sieht, ich glaubte seinen Worten nicht mehr.

Ich war irgendwann nie mehr sicher, höre ich die Wahrheit oder nicht.

Ein ganz schlimmer Zustand, wenn man immer noch liebt und nicht s mehr will, als vertrauen können.

Ich fing an, Detektiv zu sein und versuchte , raus zu finden, stimmt dies oder das.
Schlimm war das für mich, ganz schlimm!

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E
Zitat von hanna111:

Klar hab ich das.
Anfangs.
Ich hab geglaubt, geliebt und vertraut.
Bis nach und nach jedes Hinhalten mein Vertrauen vergiftet hat.
Es war ja auch anfangs nie eine Affäre für mich.
Er hat erst eine daraus gemacht.


Geliebt und vertraut. Immer.
Ich wollte nie Affäre sein.

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Assi07
Bei mir ist es definitv eine Vater-Sache .... und ich denke, auch ein ziemlich gestörtes Männerbild. Wurde in der Kindheit geprägt.

x 1 #18158


DieTrulla
Vertrauen? Ja ich vertraue ihm voll. Ich glaube, wenn man liebt, hat man dieses Urvertrauen, dass er einem nix Böses will und dir nicht passieren kann. Jedenfalls während der Affäre.

Aber wenn er sich trennt und daraus eine Beziehung entsteht? Never ever. Ich würde ihn niemals trauen. Ich glaube da braucht man sich nichts vormachen. Er hat schon einmal den Ausweg in einer Affäre gesucht. Sollte es dann in unserer Beziehung zu Unstimmigkeiten kommen, weiß er ja wie einfach er es sich machen kann. Und im Endeffekt, kennst du ja auch alle Lügen die der EF aufgetischt werden. Also wozu was ändern? Das alte Schema klappt doch gut. Und ich bin der Meinung, dass keine AF, sollte es zu einer Trennung der EF und Beziehung kommen, jemals so viel Vertrauen in ihm hat, wie als wenn sie ihn normal kennengelernt hätte.

Bisher wurde ich in einer Beziehung nicht betrogen. Oder sagen wir besser mal, ich weiß es nicht. Würde mich mein Partner in der Beziehung betrügen, womit ich keinen ONS meine, sondern eine Affäre, die dann ja so was wie eine Nebenbeziehung ist, wäre das Thema für mich durch. Verlaufen kann sich jeder mal in einer Beziehung, Reiz des Neuen erliegen. Aber dann erst das Alte beenden und sich ganz auf das Neue einlassen. Eine zweite Chance ist gut und schön. Aber das wäre bei mir so wie, verzeihen ja aber vergessen? Niemals.

x 5 #18159


K
Ich habe ungefähr zwei Monate lang vertraut, dann passierte das erste, das in mir heftiges Misstrauen schürte. Es wurde immer schlimmer, und nach einem halben Jahr hab ich ihm gar nix mehr geglaubt ich hab einfach immer das Gegenteil von dem angenommen, was er gesagt hat. Deshalb kam eine Beziehung mit ihm für mich auch nie in Frage. Ich habe weder für Betrügen noch für Warmwechseln etwas übrig. Und neuerdings frage ich bei Dates oder beim Kennenlernen tatsächlich danach, wie die letzte(n) Beziehung(en) geendet sind. Denn ich glaube tatsächlich, dass das eine Charaktersache ist und sich so etwas Grundlegendes nicht ändern würde. Und wer einmal warmgewechselt ist - oder das vorhatte - wird das wieder tun. Ich möchte nur dann nicht unwissentlich auf der Warmhalteplatte sitzen ....

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Karrrl
Betrügen, wohl ein Vertrauensbruch. Nie mehr kann Ich zu Jemanden wieder ein solches Verhälnis aufbauen.
Eine Wlt wird zerstört.
Schlimmer noch, man verlässt sich auf den anderen dass er gesund ist aber wehe er hat sich etwas eingefangen. Hepatitis ist inzwischen auch auf dem Vormarsch.

#18161


T
Nein, ich habe meinem AM nie vertraut - zum Glück nicht - sonst wäre mir die Kontaktsperre nach dem Aus noch schwerer gefallen...

#18162


G
Guten Abend Thekla. Herzlich willkommen im Affärenthread. Möchtest Du uns Deine Geschichte erzählen?
Danke an alle, die in die Diskussion eingestiegen sind. Es hilft mir sehr meine Gedankengänge zu diesem Thema etwas zu ordnen.

#18163


Ema
Ich habe ihm seltsamerweise vertraut, wie noch niemandem zuvor. Misstrauen ist normalerweise mein zweiter Vorname.
Bei ihm nicht. Wie das geschehen konnte, ist mir bis heute ein großes Rätsel. Ich habe ihm vollkommen vertraut. In jeder Hinsicht. Ich habe mich geöffnet, wie noch nie im Leben. Ich habe jedes Wort geglaubt, jeden Blick, jede Geste.

Inzwischen glaube ich (ihm) gar nichts mehr. Inzwischen bin ich von Zweifeln und Misstrauen zerfressen.
Was daraus dann resultierte, nämlich die totale Demontage meines Vertrauens in mich selbst, in meine Menschenkenntnis und meine Urinstinkte ist ein großer Teil des Problems, das ich hatte und immer noch habe. Keine Ahnung, wie das zu lösen ist.

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B
Ich verstehe dich genau, EMA!

Ich habe mich auch geöffnet wie noch nie.
Bin auch jetzt von Zweifel und Misstrauen, was war echt, zerfressen.

Er hat auch oft Dinge noch als wahr verkauft, dieICH eigentlich erkannt hatte.
Dadurch habe ich mein Vertrauen in mich selbst verloren.

Ich traue überhaupt keinen Gefühl, keinem Instinkt mehr.

Ich habe mich selbst verloren, total und finde mich einfach nicht wieder.

Der Zustand ist unerträglich!

x 1 #18165


A


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