[quote="Kaetzchen"]
Also auf deutsch gesagt: sich der Gefühle des anderen sicher sind.
Oder anders - in den Augen des Affärenmannes "fordert" die Affäre von ihm den ultimativen Liebesbeweis - die Trennung, verbunden mit gewaltigen Änderungen seines Lebens, mit Drama, Krisen und allem, was dranhängt. Womöglich sogar noch, dass er seine Kinder bzw. das Familienleben "opfert". Und wofür? Was hat denn die Affärenfrau dagegenzusetzen? Sie opfert ja in seinen Augen wiederum gar nichts, sie wartet doch "bloß". Da stehen sich halt zwei gegenüber, der eine sagt: Wenn du mich liebst, trennst du dich.
Und der andere sagt: Wenn du mich liebst, wartest du auf mich und setzt mich nicht unter Druck.
Tja - und nun?! Wer ist denn im "Recht" mit seiner Forderung, wenn es tatsächlich um Liebe geht und nicht um Macht?

Denn wenn es Liebe wäre, wären auch beide irgendwie im Recht. Liebe erfordert ja nicht zwingend auch eine Beziehung. Er könnte also von ihr durchaus erwarten, dass sie sich mit dem "bisschen" Liebe zufriedengibt, das er ihr schenkt. Wenn sie ihn wirklich lieben würde. Also irgendwie eine Pattsituation ...
[quote]
Interessanterweise.. war das der Grund weshalb ich meinen AM verstehe, dass er sich mit der Entscheidung schwertut.. er gibt sein Leben auf.. Familie alles was noch dranhängt (PS bd haben keine Kinder.. wenn Kinder im Spiel wären, würde ich mich nie drauf einlassen) dennoch verbindet man ja viel mit seinem Ehepartner.. an gemeinsamen Erlebnissen Erfahrungen.. alles was man bisher geteilt hat.. und lässt sich auf etwas unbekanntes ein.. so einfach wirft man das bisherige Leben nun mal nicht weg
insofern kann ich schon verstehen, dass er noch Zeit brauchte, als ich mir bereits sicher war mit ihm.. eine Beziehung führen zu wollen..
ich bin Single, ich gebe nichts wirklich auf,, auch nicht meine Freiheit

ich möchte nicht mehr ohne ihn sein.. und abends mit ihm einschlafen und morgens neben ihm aufwachen
zum Kippen bringen das Ganze dann Versprechungen/Zukunftsbeteuerungen des AM, die nicht gehalten werden

mit Recht haben und Forderungen stellen, hat es also wenig zu tun und auch nicht mit Macht.. nur mit falsch gemachten Hoffnungen, die nicht erfüllt werden.. und selbst da hatte ich Verständnis, dass er sich doch noch zu unsicher ist..
ich habe gewartet, geduldig.. bin für ihn sogar jetzt in der gleichen Stadt geblieben.. ist das kein Liebesbeweis..
aber mir bleibt nix übrig.. als zu sagen, dass er seine Beziehung klären soll.. wenn er wirklich mit mir zusammen sein möchte (angeblich ist ja alles zu Ende.. er tut sich schwer mit dem Beenden, ihr wehzutun.. etc.) und sich erst dann bei mir wieder melden soll.. ich kann diesen Wartezustand nicht mehr ertragen... wo doch alles so klar bei denen ist, dass es zu Ende geht.. das passt dann nicht mehr zusammen.. die Entscheidung weiter aufzuschieben..