Zitat:Meinst du jetzt das weiße Zeug, das man durch die Nase zieht? Dachte, das hieße irgendwie anders.
Ja, geht auch. Ich verwende es allerdings nur zum Backen, weil so schweineteuer.
Zitat:Hier sind wir ganz viele im Gruppentherapieraum.
Alle voll nett!
Es wäre netter, wenn unsere weissen Jäckchen nicht so stramm sitzen würden, findest Du nicht?
Ich hab keine Hand frei für mein Champagnerglas.

Damit ich nicht wieder komplett OT bin

@mellowdrop:
Ich verstehe, was Du meinst.
Ich halte Ambivalenzen bzw. "Wendehalsigkeit" nach dieser Geschichte, sei es im real life oder hier, auch nur mehr sehr schwer aus.
Auch unter Freunden. Eine Freundin wurde von mir nach der Geschichte "gegangen".
Das sind die Kollateralschäden nach so einem Erlebnis, die aber im Endeffekt positiv sind. Meine Selbstachtsamkeit und Wahrnehmung anderer wurde dadurch geschärft bzw. angekurbelt.
Zum Thema Wut und Hass:
Für mich als Harmoniesüchtige, die niemandem lange böse sein kann und nicht nachtragend ist, eine essentielle Erfahrung.
Für mich ist es Teil des (gesunden) Ablösungsprozesses.
Sonst würde ich noch immer hier sitzen und an ihm "rumidealisieren".
Das tu ich nicht mehr.
Ich tat es lange Zeit zu Genüge.
Aber diese Gefühle muss man natürlich auch aushalten lernen und können.
Es kostet enorme Kraft, das ganze Repertoire an Emotionen zu durchwandern.
Es fühlte sich manchmal an wie sterben.
Aufbäumen, dann wieder versuchen loszulassen, aufbäumen, loslassen wollen und von vorne. Dazu körperliche Schmerzen.
Das dauert.
Aber irgendwann kommt Ruhe und der tatsächlich _gefühlte_ Gedanke, die Sicherheit, dass irgendwann wieder alles gut wird.