Zitat von Sankaty:Wie kann man sich erst wichtig gewesen sein, sich so angeschaut haben, solchen Sechs gehabt haben, sich geliebt haben, und dann den anderen mies behandeln und das so stehen lassen? Das will mir nicht in den Kopf. Und schon mal gar nicht ins Herz. Ich hätte so gern einen versöhnlichen Abschluss, ein ab und an was von einander hören, bis es einfach im Sande verläuft. Ich glaube, ich kann deswegen nicht abschließen, weil es so wider meine Natur ist, im Streit auseinander zu gehen.
Damit triffst Du mein Empfinden genau: wider meine Natur! Danke....
Zitat von Sankaty:checke ich minütlich mails und versuche mein Handy zu hypnotisieren, damit er schreibt. Immerhin schreibe ich nicht...
Minütlich nicht, aber so einmal am Tag gucke ich schon. Keine Ahnung, weshalb. Ich bin zerrissen zwischen dem immer noch beleidigten Wunsch, er möge wenigstens versuchen, sich zu entschuldigen (und was dann, liebe Holylake?) und der Erleichterung, wenn wieder ein kontaktloser Tag vorbei ist.
Momentan wundere ich mich ständig, dass ich weiterlebe, funktioniere, tatsächlich von (nicht eingeweihten) Bekannten höre, ich würde auf einmal so viel Energie ausstrahlen, meine Freunde zufrieden gucken....der Herzschmerz bringt mich also nicht um! Und ich hatte so panische Angst vor dem Danach!
Zitat von Sankaty:Und da ist mein Mann, der die Monate der Trennung genutzt hat, um zu wachsen, und an dem gearbeitet hat, was das grösste Problem zwischen uns war
Du hast ein unfassbares Glück! Vor nunmehr 1,5 Jahren habe ich mit meinem EM auch eine Schleife gedreht, wir haben viel geredet, wollten es versuchen. Er hat so gut wie nichts getan. Er hatte ja auch warm gewechselt. Keinerlei Reflektion, aber viele Ansprüche. Er dachte, es reicht, dass er mich liebt. Dass sich der Rest von selbst ergibt. Der sich in den Jahren vorher auch nicht von selbst ergeben hat. Es war traurig, ihn dann ganz loszulassen. Innerhalb einer Woche war er dann wieder bei der Frau, die er vorher mal kurz wegen unseres Versuchs abserviert hatte. Da ist er noch heute. Nicht glücklich, aber nicht allein und einigermaßen zufrieden. Sowas will ich nicht.