@Sankaty Ich lieg grad auf dem Sofa und erhole mich vom absoluten Stammvater aller Muskelkater, grad dass ich noch das Handy halten kann. 34 Kilo liebesbedürftiger schwarzer Labrador sind ausgesperrt und vom Sofa verbannt.
Und wegen all der Leuchtturme hier musste ich oft an dich denken.
Und du schreibst mir sehr aus der Seele. Ich hatte oft das Gefühl zu fallen und nichts mehr um mich zu haben, was sich vertraut anfühlt. Das Gefühl, mir selbst fremd zu sein und irgendwie verlernt zu haben, mich zu freuen, Liebe anzunehmen. Das elende Nichtvergessenkönnen. Obwohl man doch weiss , so viel davon war Lüge und verletzend.
Das Gefühl, eine Beziehung ist beendet, es ist alles gesagt, es kann nichts mehr nachkommen- der Kopf weiss das und die Sehnsucht, die blöde Verräterin, macht dauernd Ärger.
Ich weiss nicht, ob es dich tröstet- ich hab gelernt damit zu leben und es anzunehmen und es wurde weniger. Mit der Zeit lernen die Gedanken und die Sehnsucht der Richtung zu folgen, die du eingeschlagen hast.
Es würde mich bei dir eher befremden, wenn du schwuppdich raus aus den Kartoffeln rin in die Kartoffeln wieder zu deinem Mann umschwenken hättest können. Du hast doch wirklich geliebt, bist verletzt worden und musstest loslassen- und das braucht Zeit zu heilen.
Und es wird auch Zeit brauchen bis du wieder bei deinem Mann angekommen bist innerlich.
Und ja, man kann herzzerreissend wunderbare Erinnerungen an die Zeit mit einem Mistkerl

haben.
Hab ich auch. Sehr sogar.
Aber halt auch die Erinnerungen an die Verletzungen.
Dicke Umarmung- sei bisschen geduldiger mit dir <3