Zitat von Cinderella01:Mir tut am meisten weh, wie hier immer so schön über die Ehe geschrieben wird, mit ihrer Verbundenheit, Vertrauen und Gemeinsamkeiten
Wenn du richtig liest, wirst du auch erkennen, dass die Verbundenheit, das gemeinsam Aufgebaute ist. Kinder, Haus ect. Vertrauen? Okay sonst würden die Ehepartner merken, dass sie manchmal jahrelang betrogen werden. Die meisten Gemeinsamkeiten beschränken sich eher auf die Familie und Unternehmungen die damit in Zusammenhang stehen.
Aber egal. Das ist nicht deine Baustelle. Wenn du ganz am Anfang stehst, wird es noch eine heftige Zeit für dich. Aber irgendwann wirst du auch diese Affäre überstehen. Geb dir Zeit und versuche nicht einen Schritt vor den anderen zu machen. Am Wichtigsten finde ich in der akuten Phase, dass man seine Kraft sammelt und konsequent ist. Das fordert schon viel von einem.
Ich weiß nicht, wie lange eure Affäre gedauert hat, aber mit der Länge der Affäre nehmen automatisch die Gefühle zu. Das ist nicht immer einseitig, egal ob es vorher Absprachen gab oder nicht. Es gibt vieles was man in der Affärenzeit verklärt sieht. Aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr hinterfragt man sich, wieso ich mich darauf eingelassen habe. Was fehlte mir? Warum konnte er oder sie in mein Leben reingrätschen? Welchen Punkt hat er in mir berührt, dass ich bereit war, es so lange mit zu machen? Wider meiner Einstellung zu leben und diese zu verleugnen?
Es gibt haufenweise Gründe warum man in so einer Konstellation gelandet ist. Wobei verliebt sein, aus der Liebe wurde, sicherlich als Grund die erste Stelle einnimmt. Nur ist Liebe leider nicht alles. Wichtig durchaus, aber ich muss nicht mit ihm zusammen sein, um ihn lieben zu können. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem es nur noch darum geht, sich selbst zu schützen. Das vernachlässigt man in einer Affärenbeziehung nämlich.
Ich bin der Meinung es gibt für alles eine Lösung. Meine bestand darin das Affärenelend zu beenden, seine war, bei der EF zu bleiben.