Zitat von Yonda:Zitat von kuddel7591:@ DerTypderwo40ist
klasse formuliert -
"hingehen, wo es auch weh tu kann, um Schlüsse zu ziehen, egal was dabei raus kommt!"
Ich komm mit lesen gerade nicht hinterher, aber das ist das in Worte gefasst, was ich schon einige Zeit in mir heraufziehen fühle.
Der größte Schmerz ist da, wo mir jemand, ein Mann, Gutes und Liebes tun will. Ist fast nicht auszuhalten, diese freundliche Aufmerksamkeit. Ich komm mir vor wie ein geprügeltes Tier aus dem Tierheim, dass zusammenzuckt und beißen will, weil ein Mensch es streicheln will.
Ich bin seelische Gewalt gewöhnt, also habe ich sie gesucht als meine Komfortzone. Und jetzt kommt einer daher und fällt aus dem Rahmen mit seiner Zugewandtheit und ich wandere durch die Täler uralten Schmerzens hindurch. Boah ey, geht das nicht noch krasser?!?
Für manche Erfahrungen braucht man den entsprechenden Menschen, der einen genau das sehen, fühlen, erkennen lässt.
Und ein Form, wo man es reinschreiben kann.
@ Yonda
dieser Thread wurde sehr oft als eine Möglichkeit zur "Selbsthilfe" bezeichnet.
Mehrere User haben das getan. Der Thread stellt eine "Hilfe zur Selbsthilfe" dar.
Die User sind alle in unterschiedlichen Situationen. Alle User bringen ihre jeweilige
Situation ein. Dass es da zu unterschiedlichsten Reaktionen kommt, liegt auf der
Hand. Das ist in der realen Welt der Selbsthilfe ebenso.
Es ist schwierig, in einer momentan persönlich schwierigen Situation mit dem
umzugehen, was User mitzuteilen haben. Zu sondieren, was in solchen Situationen
an Informationen relevant ist, ist sehr schwer, ist aber auch ein Teil der "Hilfe zur
Selbsthilfe". Im realen Leben ist das auch so.
Ja...alles, was im Thread mitgeteilt wird, sind persönliche Meinungen. Jede/r teilt
"ihres/seines" mit und hat meist nur für sie/ihn Relevanz. Ob jemand Anderes sich
einer Meinung annimmt und etwas damit "anfangen" kann/will, bleibt jeder/m selbst
überlassen, liegt in der jeweils eigenen Verantwortung.
Den Thread als "große Kiste" zu sehen, in die jede/r etwas reinlegen mag, wäre eine
Möglichkeit! Die "Kiste" kann einen Fundus darstellen, aus dem "entnommen" werden
kann, oder die "Kiste" wird nicht angerührt.
Diese Tage war von "Kirche, Glaube, Religion, Gott" die Rede. Ein paar mal habe ich
Spiritualität erwähnt. Das Mittel zum Zweck ist egal, um wieder "auf die Beine" zu
kommen. Jede/r hat das Recht, eigene Wege zu gehen. Und wenn jemand zu "Kirche,
Religion, Glaube, Gott" einen Weg findet, um "seines" zu gestalten, so ist das niemals
falsch. Es ist ein anderer Weg...mehr nicht...der jeder/m zusteht.
Auch das ist ein Teil von Selbsthilfe - zu akzeptieren, zu respektieren, dass Andere
andere Mittel verwenden, um "ihres" zu bewältigen.
Buchtitel werden hier Im Thread empfohlen worden:
Meine Empfehlungen...
"The Secret" von Rhonda Byrne
"Vom Kopf ins Herz" von Franz X. Bühler
"Herzensruhe" von Anselm Grün