Frischgeföhnt, weißt du , wie oft ich mich von ihm verabschiedet habe mit den wirklich wohlwollend gemeinten Worten
" Du schaffst das einfach nicht".., ich wünsche dir alles Gute, dass Du wieder zufrieden wirst und glücklich. Geh Deinen Weg"...?so ungefähr und ich habe das ihm wirklich, trotz meiner Trauer gewünscht?
Ich bin ehrlich!
Ich wünsche ihm immer noch, dass es ihm gut geht, aber ich kann ihn nicht mehr an seine Ex zurück geben. DA würde ich mich selbst belügen.
Früher konnte ich das noch, da habe ich auch gesagt, ich wünsche EUCH alles Gute.
Das wäre im Moment gelogen.
Ich wünsche ihm alles Gute, aber nicht mehr mit ihr.
Kommt vielleicht wieder, aber zur Zeit kann ich das nicht.
Ich bin ganz sicher, es wird dauern, aber sie werden wieder klar kommen miteinander, aber Dein Vorschlag mit dem gedanklichen Geschenk...geht noch nicht.
Jedes, jedes einzelne Mal, wo er mir richtig weh getan hat, war, um es bei ihm zu Hause nicht restlos zu zerstören.
Zur Zeit fühlt es sich für mich so an, als habe genau das, MICH aber innerlich zerstört.
Nicht mit einem Mal, sondern mit immer wieder.
Die letzten beiden Trennungen gingen recht lange, er kam extra hierher, um mir Neues zu versprechen.
Ja, er hat es wieder aus Schwäche nicht halten können...
Alles, alles hab ich ihm davor verziehen.
Sogar nach dem vorletzten Mal hatte ich meinen Frieden innerlich mit ihm gemacht.
Dies Mal bin ich noch nicht so weit.. vielleicht komme ich auch nicht nochmal dahin.
Er wusste schließlich, in welch Zustand mich das vorletzte Mal gebracht hätte...
Ich habe das letzte Mal noch nicht verziehen...
Deine Idee ist gut... für mich passt sie nicht oder noch nicht.
Die Kränkung ist zu tief...
Dazu spüre ich gerade sehr, dass mein Ad nicht reicht, eine Depression, die schon lange Zeit nicht mehr weg ging, tiefer wird.
Ich weiß vom Verstand, ich hatte selbst die Verantwortung..aber gefühlt nehme ich ihm gerade ganz viel ganz übel...
Als er zuletzt hier war , sagte er, er wolle ausziehen, ich war skeptisch, sehr skeptisch, meinte auch, ich weiß nicht, ob das Vertrauen noch wieder kommt.
Er antwortete, es sei gut, jetzt müsse er mich neu gewinnen, um mich werben, mein Vertrauen zurück gewinnen..
Das sei ihm das Wichtigste!
Aus Liebe hab ich seinen Worten vertraut.
Er hat mich enttäuscht, er hat mich so tief enttäuscht.
Typ..ja, im Moment würde ich mich freuen, wenn auch seine Ex ihn tatsächlich nicht mehr wollte.
Nicht aus Genugtuung, sondern einzig als Erleichterung( Kopfkino) für mich.
Fur ihn persönlich täte mir das, was er verlöre, sein Lebenswerk, immer noch leid, denn ich weiß wie wichtig ihm das ist.
Aber das Scheitern des Zusammenlebens mit der Ex täte mir, zumindest jetzt noch, für den Moment, gut.
Es ist ja überwiegend das Kopfkino, das mir weh tut...
Das wäre dann aus!
Mit Trauer, Verletzung und Enttäuschung habe ich schon genug zu tun