Zitat von Bina:Ich habe geliebt und gehofft und ihm vertraut in seinem Glauben, dass er es schafft, sich aus seinem jetzigem Leben, in dem er sehr unzufrieden ist ,( und schon sehr lange vor mir war) zu befreien.
Zu lange halt.
Zu lange, weil er alles dran gesetzt hat, mich nicht früher zu verlieren.Denn ja, das hat er selbst ähnlich mal gesagt, ich habe ihm sein Leben " erträglicher", schöner gemacht.
Liebe Bina,
genau solche Aussagen haben mich seltsamerweise auch länger an meinem AM gehalten, als ich eigentlich wollte. Weil ich ihm geglaubt habe, dass ICH ihn "glücklich" mache und das irgendwie gut fand (total bescheuert, bin ich Mutter Theresa oder was?

). Ja, ich hätte ihn sein Leben besser ertragen lassen und so weiter.
Aber ganz ehrlich - was wäre denn passiert, wenn daraus eine Beziehung geworden wäre? Vielleicht hätte ich ihn tatsächlich noch 2-3 Jahre glücklich gemacht. Und danach? Wenn die Liebeshormone etc. abgeklungen sind? Hätte er doch wieder jemand anderen gebraucht, der ihn "glücklich" macht.
Jemand, der in sich nicht glücklich ist und zum Glücklichsein einen Partner
braucht, ist kein guter Partner für eine Beziehung. Diese ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt, weil derjenige ja nicht nur sich selbst nicht glücklich machen kann, sondern genau deshalb auch keinen anderen.
Wer leere Taschen hat, kann nichts geben. Diese Männer nehmen nur von anderen, was sie kriegen können, stopfen sich damit die Taschen voll und geben es dann - dummerweise - an einer anderen Stelle wieder ab, was sie sich von uns reingestopft haben. Deshalb kann das für eine Affärenfrau nicht funktionieren, denn die Liebe, die Energie, die SIE gibt, die nimmt er und gibt sie einer anderen weiter. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass er am Ende bei der anderen bleibt UND den eigentlichen Energielieferanten aber unbedingt behalten will. Denn von der anderen bekommt er diese Energie ja auch nicht mehr.