Zitat von frischgeföhnt:Es tut mir leid, wenn ich euch hier voll jammere.
Das wollte ich nicht.
Sry..
Darfst und sollst Du aber

Ich mach mir nur grad echt Sorgen ... und hoffe, es liegt nur an der (Jahres)zeit ... und an zeitlich damit verknüpften Erinnerungen, die jetzt hochkommen?
Was Bina über das Forum und so gesagt hat, finde ich übrigens auch. Ich habe letztes Jahr in einem anderen Trennungsforum nach meiner Trennung vom Mann eine Frau gleichen Alters in gleicher Situation kennengelernt. Wir schreiben seitdem täglich E-Mails, treffen uns alle paar Wochen mal zum Essen (und Trinken). Anfangs haben wir nur über unsere Ehen, Beziehungsprobleme, Ehetherapie, die Trennung, die Kinder und so weiter geredet und geschrieben. Klar, war ja auch gerade akut bei uns beiden.
Mit der Zeit veränderte sich der Fokus und es ging um unser "neues Leben" nach der Trennung - ich hab aufgehört, zu rauchen, angefangen, viel Sport zu treiben, meine Ernährung auf total gesund umgestellt, hab alte Freunde wiedergetroffen, bin ganz alleine verreist, bin erstmals ganz alleine essen gegangen (wovor ich immer einen tierischen Horror hatte, und dann war es ein total schönes Erlebnis

), bin allein zu Konzerten und ins Theater gegangen, hab Kosmetik und Massa.n genossen, angefangen, Klavier zu lernen und eine weitere Fremdsprache, mich beruflich weitergebildet, hab viele alte Dinge losgelassen, die seit Jahren überflüssiger Ballast waren und mir längst nicht mehr gut taten, bin umgezogen mit ganz neuer Einrichtung ... Und all das hat mir sehr sehr gut getan. Und wir haben uns mit all diesen Dingen gegenseitig inspiriert.
Dann kamen wieder andere Themen - Affären (sie hatte auch eine

. Dann jetzt eher - neue Beziehung. Beziehungswünsche. Partnerwünsche. Datingerfahrungsaustausch
Manchmal muss man den eigenen Fokus auch wieder umstellen auf was anderes. Solange man noch nicht so wirklich loslassen will, wird man es auch nicht tun. Das ist aber auch okay - jeder dann, wenn er so weit ist. Der eine nach ein paar Wochen, der andere nach Monaten, wieder ein anderer braucht Jahre. Egal. Man darf nur nicht den richtigen Zeitpunkt verpassen, um "auszusteigen" aus dem rückwärts gerichteten Zug und umzusteigen in den, der nach vorne fährt. Sonst dauert die Reise nachher übermäßig lange
