Zitat von Vegetari:Zitat von Kaetzchen:Klar kann ich ohne Liebe leben. Schön finde ich das aber nicht

"
Ich denke jeder Mensch kann mal eine Durststrecke erleben. Allein sein , sich selbst aushalten können muss vielleicht manchmal neu erlernt werden. Aber dies ist m.E. eine wichtige Voraussetzung als Vorbereitung u.a. auf die nächste Partnerschaft! " Nur wenn ich mich selbst lieben kann , kann ich auch jemand anders lieben ." ( Freud) . Wenn ich zuwenig oder keine Selbstliebe in mir habe , sieht es nach Mangel aus. Sowas kann kein anderer , auch nicht der nächste Partner auffangen. Ziel einer Partnerschaft ist doch sich gemeinsam weiter zu entwickleln, sich zu lieben und unterstützen.
Vielleicht ist es auch Sinn des Menschen sich weiter zuentwicklen, auch durch Krisen, lernen sich und andere zu lieben ....
@ Vegetari
Du bringst es auf den Punkt...mit dem Freud´schen Hinweis:
"Nur wenn ich mich selbst lieben kann , kann ich auch jemand anders lieben."
Das ist die Kernaussage, die über allem steht, um zunächst mal (wieder) zu sich selbst zu finden.
Unterstützend sind die W-Fragen...warum, was, wie, wer, weshalb, usw....
Was will ich (wirklich)?
Was fehlt(e) mir?
Was bin ich bereit zu tun?
Was will ich dazu wissen?
Was brauche ich dann dafür?
Was bringe ich für mich ein?
Wie bringe ich das für mich ein?
Was lenkt mich immer wieder ab?
Warum bleibe ich immer wieder stecken?
Was gebe ich?
Warum vertraue ich mir nicht (mehr)?
Was könnte mir dabei helfen, mir selbst wieder (mehr) zu vertrauen?
Weshalb will ich vertrauen?
Was habe ich davon?
Wie fühle ich mich dabei?
Welche Lektion habe ich noch nicht gelernt?
...diese Fragenkette kann beliebig gestellt und beliebig erweitert werden...
...und - es gibt auf alle Fragen Antworten - früher (je eher man sie sich
selbst ganz bewusst stellt), oder später! Das ist ein Prozess, der in einem
selbst seinen Ursprung hat...
Habe ich erwähnt, dass das Beantworten der W-Fragen an andere Menschen
geknüpft ist? NEIN. Diese Fragen ... und viele mehr in dieser Richtung...kann
nur jeder für sich selbst beantworten. Dann kann kein Außenstehender, nicht
mal ein Psychologe helfen...
Die Worte "nein" und "nicht" und "keine" zu meiden, macht Sinn - bei der Fragestellung
und auch bei den Antworten, Es geht meist, "nein" und "nicht" und "keine" auszuschließen!
Und was hilfreich sein kann - zum Abschluss einer jeden Session (mit sich
selbst) einen positiven Abschluss zu finden. Es kann sehr viele Sessions mit
sich selbst geben...und wer rausgefunden hat, dass ein positives Ende einer
jeden Session beruhigender wirkt, geht mit einem ganz anderen Gefühl, mit
einer ganz anderen Einstellung in die nächste Session...mit sich selbst.
Andere Menschen - vor allem "Verursacher/in" von Problemen, bleiben zunächst
mal ganz außen vor. Auch wenn man selbst "Verursacher/in" war, spielt die
Ursache zunächst mal keine Rolle...das kommt erst später!
Im Übrigen - alles eigene Erkenntnisse...