Zitat von Binaneu:Nun ja, ich denke nicht, dass sich hier im Forum der Querschnitt aller Affären spiegelt.
Wer zufrieden ist in der Affäre, oder wo mehr draus wird, der oder die wird hier nicht schreiben.
Wenn ich nachdenke, fallen mir in meiner Umgebung doch sofort mehrere Scheidungen ein, wo
einer von beiden in der Ehe fremdging und anschließend mit der Af zusammen war oder zum Teil auch noch ist.
Das ging nicht immer jahrelang oder es war nur nicht jahrelang bekannt.
Die Zahlen liest man immer, nur einer von 10...
Aber obs so ist...
Die gut ausgehenenden Geschichten werden doch gar nicht befragt..
Tummeln sich nicht in Foren, geraten nicht in Umfragen.
Ich halte die für nicht repräsentativ.
@ Bina
warum sollte sich hier jemand "aufhalten", bei der/dem alles okay ist?
Zitat:"Die Zahlen liest man immer, nur einer von 10..."
Wenn eine Statistik dafür herangezogen wird, klingt das nicht überzeugend.
Wenn aber gleich mehrere herangezogen werden, sich Infos in entsprechenden
Foren sogar decken, wird das etwas wahrscheinlicher.
Ob Frau/Mann sich an Statistiken halten sollte - NEIN. Sie können nur einen
Anhalt bieten...mehr nicht. Relevant sind Statistiken auf einen Einzelfall
bezogen ganz sicher nicht.
Die "1 von 10" zu lesen, gibt einen anderen Sachverhalt - auch in der Aufarbeitung.
Aber würde diese 1 denn jubilieren, weil sie entgegen aller anderen, den Hauptgewinn
gezogen hat....nein! Diese eine Frau/dieser eine Mann würde sich ganz sicher nicht
in einem Forum wie diesem einbringen...warum auch.
Dass sich verh. AF/AM "umdrehen" und gehen, ist nun mal so - egal was zuvor
zugesagt wurde. Es besteht keinerlei Verpflichtung, den Zusagen nachzukommen...
trotz irgendwelcher "Bande" die entstanden sind.
Ob moralische Ansätze relevant sind? Nein. Würde stets Moral zu Felde getragen,
gäbe es weniger bis gar keine Affären....denn Moral im Zusammenhang mit einem
Ehebetrug konterkariert. Und Moral in Verbindung, Versprechen nicht einzuhalten,
ohne dass es irgendwelche "Bande" gab, ist auch nicht so der Brüller.
Was im Umfeld mit Ehen/Beziehungen/Affären geschieht, ist auf das EIGENE
bezogen nicht relevant. Es ist leichter, sich selbst eine Legitimation auszustellen,
"weil Anderen das auch machen"! Das ist ein Verstecken hinter dem, wie "bei
Anderen" in gleichen Situationen entschieden wird.
Relevant ist aus meiner Sicht das, was einen selbst betrifft, um daraus eine Entscheidung
zu treffen.