Ich hab grad Seitenweise nachgelesen.
Und ich war nur den Nachmittag nicht online.
Der eine heiratet, nur um jetzt endlich legitim ne Affäre zu haben, der andere bemerkt nach einem Jahr, dass er vielleicht hätte andere Entscheidungen treffen müssen (besser gesagt, überhaupt Entscheidungen), wir AF´s zermartern uns das Hirn über solcherlei Verhalten...dabei vergeht Zeit, viel viel Zeit...
Und beim Lesen kam mir ein Spruch in den Sinn:
Manche Menschen leben so, als wenn sie noch ein 2. Leben im Koffer hätten.
Damit meine ich eigentlich alle betroffenen der Dreieckskonstellation.
Mich eingeschlossen.
Nach dem letzten Formtief habe ich es geschafft, mich wieder den Dingen zuzuwenden, die ich ändern kann, wo ich für mich in meinem Leben was bewirken kann. Den Rest, die manchmal aufkeimende Einsamkeit, die Gedanken an das wieso weshalb warum, halte ich einfach aus und warte, bis es wieder vorbei geht.
Damit geht es mir momentan realtiv gut...wahrscheinlich bis zum nächsten Tief, aber nach jedem Tief sieht das Hoch umso freundlicher aus.
Neulich habe ich hier meinen Traum gepostet. Den nächsten Tag nahm ich das Buch "die Sehnsucht der starken Frau, nach dem starken Mann" aus dem Regal und schlug beliebig eine Seite auf, während ich wartete, dass die Plätzchen im Ofen fertig sind.
Die Überschrift des aufgeschlagenen Kapitels: Die Waldeinsamkeit.
Das Kapitel habdelt vom Wald (als Zeichen des Unterbewusstseins) Beschrieben wird, dass man, um eine Veränderung zu erleben, diese Einsamkeit aushalten muss. Solange bis einem das Unterbewusstsein die Antworten gibt, die wir im Moment nicht finden.
Ich hab dann das Buch wieder weggelegt und mir gedacht...ok, ich brauch gar nicht weiterlesen.
Das war mal wieder so eine merkwürdige Begebenheit. Ich denke, ich muss nicht so viel kämpfen, das Leben bringt mir so oder so, was ich brauche, stellt mich vor Herausforderungen, die ich brauche und lässt mich einsam sein, weil ich das dann offensichtlich in dem Moment auch brauche.
Ich bin seither innerlich ziemlich ruhig.