großartiger Beitrag Kätzchen aber was will man mit einem Mann der erst in die Pötte kommt, wenn er glaubt, ihm sei seine Frau für immer verloren? Bei einem 20. jährigen- okay, der lernt noch...aber bei einem 70. jährigem?
Wenn man unglücklich verliebt ist, versucht man es ja oft mit irgend welchen Strategien- sich weniger, gar nicht mehr melden usw. Meine Erfahrung damit ist eigentlich immer die gleiche: ich ziehe mich zurück und habe am Anfang Genugtuungsfantasien a la "Und eines Tages wird er nach mir lechzen..."

Real aber wars immer so: ich ziehe mich zurück, was tatsächlich in jedem Fall gut ist weil man wieder einen klaren Kopf bekommt und die Dinge mit der Zeit gaaanz anders sieht. Und dann tritt aber keine Genugtuung oder Freude ein wenn der Kerl plötzlich merkt, dass er mich liebt oder was auch immer, sondern Ernüchterung oder Trauer darüber dass während der Mann in einem langwierigem Prozess (

) merkte, was er vermasselte, ich jedes Interesse verloren hatte. Ich konnte mich dann nicht mal mehr drüber freuen, dass die Rollen nun anders verteilt waren. Er Liebeskummer, ich gleichgültig. Ich denke dann etwas wie: joah schön dass er mich aufeinmal heiraten will aber was soll ich mit einem Mann, der sich wie ein Penner verhält, solange ich ihm meine Liebe zeige?

Ums mal poetisch auszudrücken: am Ende so einer Kontaktsperre ist einem meistens alles einfach nur noch Latte
