Zitat von AlfredENeumann:Gegenthese: Wenn beide aufrichtig lieben, ist ein Flirt keine Gefahr für eine stabile Beziehung. Sonder nur das was es ist.
Fakten: Flirten tut niemand, wenn beide sich aufrichtig lieben.
Oder muss flirten ein fester Bestandteil sein?
Für was? Als Beweis, dass man gefestigt ist?
Sind alle anderen dann labil? Betrüger?
Zitat von Tin:Anziehung, Flirt usw. komplett auszuschliessen, halte ich für naiv.
Ich halte es für die Realität. Die du gerne verleugnen kannst.
Vielleicht bist du solchen Menschen noch nicht begegnet.
Tja. Ich bin so jemand.
Wenn ich einen Mann liebe zieht nur er mich an. Wie ein Magnet. Egal was passiert.
Egal wie schlecht es mir über kurz oder lang mit ihm geht. Nur er.
Mein Herz, meine Seele, mein Sein sind nur bei dem Mann den ich liebe.
Alle Männer könnten dauerhaft n*ckt umherwandeln. Ich will nur meinen Partner.
Seinen Körper.
Seine Aufmerksamkeit.
Seine Komplimente.
Mit ihm lachen. Weinen, und von
ihm getröstet werden. Mit Leib und Seele. Und sonst niemanden. Die anderen sind mir egal. Gedanken an andere gibt es nicht. Ihre Präsenz interessiert mich nicht mehr. Wenn mein Herz vergeben ist.

Nenn es eine Störung, ich nenne es die höchste Art Treue und Liebe

Und natürlich bekommt man Komplimente von anderen. Aufmerksamkeit.
Ich nehme sie an. Nehme sie wahr. Freundlich. Platonisch. Das wars.
Zitat von Seneca:Aber Menschen, die noch nie eine derartig lange Beziehung hatten, weil sie sich bei jeder nennenswerten Krise sofort trennen, können das doch gar nicht beurteilen. Mit einer solchen Einstellung wird man wahrscheinlich auch nie auf eine Beziehungsdauer von 30 Jahren kommen.
Man kann niemandem vorwerfen wie lange er eine Krise aushält.
Wenn es mich nur noch kaputt macht. Dann gehe ich.
Ich finde es gut. Dass man sich heutzutage nicht mehr alles gefallen lassen muss.
Jeder ist für sein Glück auf gewisse Weise selbst verantwortlich. Und für sein Pech. Wenn er /sie jemanden verliert oder geht.
Dass du anderen ihre Moral, ihre Art der Treue, die was Gutes und Seltenes in unserer Gesellschaft geworden ist, so schlecht redest, spricht Bände.
Schließe nicht von deinen Erfahrungen auf andere.
Rede nicht wie jemand der Studien betreibt. Sie sprechen nie die ganze Wahrheit. Und nur von einer bestimmten Masse in der Gesellschaft.
Es gibt über 7 Milliarden Menschen. Kennst du sie alle? Um zu urteilen? Weiß du wie sie empfinden?
Erinnert mich an die Intoleranz gegen gewollt Kinderlose.
Dort wird auch geurteilt. Fest ausgegangen. Dass diese Menschen nicht glücklich sein können. Und trotzdem sind sie es.
Zitat von Seneca:Lass uns in 25 Jahren noch mal darüber sprechen, wenn Dich die realen Begebenheiten eingeholt haben.
Du hast zwar nicht mich angesprochen. Aber ein Gedanke dazu:
Die realen Begebenheiten können mich mal, wenn ich bei diesen nicht mitspielen will. Meine eigenen Vorstellungen und Gefühle habe.
So treu zu sein. So zu lieben. Das ist für mich nicht nur eine Entscheidung. Ich lebe es. Ich kann nichts anderes. Weil ich - wie ich es gerne sage - von Natur aus wohl so bin. Und ich bin froh drum. Und stolz drauf
