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Tochter möchte zu uns ziehen

Hola15
Zitat von AUS123:
@Hola15 Ich habe das Haus bekommen als meine Eltern noch darin gewohnt haben... Habe es dann von meinen Geld umgebaut und mit meinen Eltern unter ...

Du ich persönlich hätte als junger Mensch das auch nicht gewollt.
Als Elternteil dann schon wieder eher.

Aber mich stört etwas, dass sich deine EF wegen Kleinigkeiten aufregt und du dazwischen stehst.
Das Haus ist aus dem Eigentum deiner Eltern und ich finde es gibt eine Bandbreite zwischen sich nicht als Gast zu fühlen, aber auch anzuerkennen, dass ich selbst nichts dazu beigetragen habe, dass das Haus auch eine Lebensleistung der Eltern ist und es vermutlich auch in deren Sinne ist, wenn es der nächsten Generation zugute kommt.
Ich weiß nicht wie du dazu stehst, aber ich finde deine Frau da schon etwas vermessen, sich wegen solcher Dinge aufzuregen.

Sie hat dich zwar als Vater kennengelernt, aber es ist ja nicht mal so, als hätte sie deine Tochter als Kind mitbetüdeln müssen.

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GreenTara
@AUS123
Ich möchte nichts mißinterpretieren, aber mir kommt deine Tochter recht fordernd vor, und die Stellung deiner Frau scheint sie auch nicht so richtig zu respektieren.
Soll deine Frau jetzt für die (vermeintlichen?) Versäumnisse der Eltern gerade stehen? Oder stehst du voll und ganz hinter deinem/eueren Neuanfang? Du hast deiner Tochter doch eine angemessene Starthilfe geleistet.

x 2 #392


A


Tochter möchte zu uns ziehen

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alleswirdbesser
Zitat von Winza:
?

Heimunterbringung für eine oder zwei Personen, wenn man die Immobilie nicht sofort verscherbeln möchte.

#393


Hola15
Zitat von GreenTara:
mir kommt deine Tochter recht fordernd vor

Man muss aber jetzt auch mal sagen, dass sie einen dualen Studiengang gewählt hat und somit die Eltern eh schon von ihrem Unterhaltspflichten während des Studiums befreit.

Es wirkt auf mich schon so, als wollte sie ihnen eh nicht zu viel zumuten oder als hätte sie nicht das Gefühl, als würden die sie gern unterstützen.

#394


alleswirdbesser
Zitat von Winza:
Wo steht das bitte?

Aktuelle politische Debatte, kannst du im Internet nachlesen. Fakt ist der gesetzliche Beitrag zur Pflegeversicherung deckt die hohen Kosten nicht.

#395


alleswirdbesser
Zitat von Hola15:
Man muss aber jetzt auch mal sagen, dass sie einen dualen Studiengang gewählt hat und somit die Eltern eh schon von ihrem Unterhaltspflichten während des Studiums befreit.

Eben. Ich hätte es finanziell auch einfacher, wenn die Tochter nicht ausziehen müsste zum studieren. Da rede ich nicht mal vom dualen Studium.

#396


GreenTara
@Hola15
Zitat von Hola15:
Man muss aber jetzt auch mal sagen, dass sie einen dualen Studiengang gewählt hat und somit die Eltern eh schon von ihrem Unterhaltspflichten während des Studiums befreit

Naja, kostenfrei wohnen konnte sie doch immerhin. Nicht alle Eltern können ihre Kinder vollständig im Studium unterstützen, da sehe ich die "Pflicht" etwas zwiegespalten.
Und dass die Tochter die Abmachung jetzt nicht so richtig anerkennt, finde ich auch nicht so dolle.
Ich denke, ein offenes Gespräch wäre sehr angebracht.

x 1 #397


alleswirdbesser
Zitat von GreenTara:
@AUS123 Ich möchte nichts mißinterpretieren, aber mir kommt deine Tochter recht fordernd vor, und die Stellung deiner Frau scheint sie auch nicht ...

Glaubst du wirklich, dass die Tochter es verlangt, dass die Stiefmutter ihre nasse Wäsche aufhängt oder in der Trockner schiebt und dann vor die Tür stellt? Ich schätze die Stiefmutter macht es von sich aus, beschwert sich dann aber darüber. Da sollte sich ehe die Frage stellen warum das so ist. Was passiert, wenn die nasse Wäsche im Korb stehen bleibt und die Tochter nach einigen Malen merkt, dass sie sich selbst um die gewachsene Wäsche kümmern muss?

x 1 #398


GreenTara
@alleswirdbesser
Ich glaube nicht, dass die Tochter es verlangt. Aber wenn die nasse Wäsche im Korb anfängt zu stinken, ist das auch nicht gemeinschaftlich gedacht.

x 2 #399


alleswirdbesser
Zitat von GreenTara:
@Hola15 Naja, kostenfrei wohnen konnte sie doch immerhin. Nicht alle Eltern können ihre Kinder vollständig im Studium unterstützen, da sehe ich ...

Sagen wir mal das Kind wohnt die ganze Zeit zu Hause, macht eine Ausbildung und denkt nicht an das Ausziehen. Da geht es nicht mal um Studium, Finanzierung und Reisen. Das Kind wohnt die ganze Zeit da und ausziehen kommt in seinen Gedanken nicht vor. Was macht man da als Elternteil? Kann man es auf der Straße aussetzen und die Schlösser austauschen lassen? Geht das? Was genau erreicht man damit? Außer ungestörter Paarzeit und sauberer Bude?

Hier war die Situation halt etwas anders. Die Tochter ist beim Vater eingezogen, nachdem er jahrelang ungestört seine neue Beziehung pflegen konnte, das Kind war bei der Mutter.

#400


Hola15
Zitat von GreenTara:
@Hola15 Naja, kostenfrei wohnen konnte sie doch immerhin. Nicht alle Eltern können ihre Kinder vollständig im Studium unterstützen, da sehe ich ...

Ich finde TE sollte für sich selbst erstmal klar kriegen was er eigentlich selbst möchte und wie er zu der Sache steht.
Er kommt mir sehr getrieben vor vor der Angst von Konflikten mit seiner EF und dass sie ihn evtl verlassen könnte.

Seinen eigenen Standpunkt vermisse ich etwas, zumal sich mir das Gefühl aufdrängt er wird von EF etwas gegen seine Tochter aufgehetzt.

x 2 #401


M
Hallo @AUS123,

ich habe deinen Eingangspost gelesen und es ist schön, dass es mit deiner Tochter gut funktioniert hat.

Ich muss sagen, dass ich nicht verstehe, warum manche davon ausgehen, dass es sich deine Tochter nur bequem machen möchte. Ich kenne so viele positive Beispiele, wo Familien mehrerer Generationen zusammen leben - das ist beispielsweise bei den Bauern ganz normal. Und dort wird die jüngere Generation auch nicht als faul bezeichnet. Wenn genügend Wohnraum und Bedarf vorhanden sind, warum nicht.

Deine Tochter studiert, bei uns in Österreich sind Eltern beispielsweise dazu verpflichtet, ihre Kinder bis zur Selbsterhaltungsfähigkeit zu unterstützen. Da du genügend Wohnraum hast, ist es natürlich sinnvoll, ihr das anzubieten.

Sie wird in Kürze fertig, das heißt, sie hat ihr Studium ernsthaft betrieben und wahrscheinlich schon bald eine Arbeitsstelle. Ich finde, sie hat damit schon viel für ihr Alter erreicht, was ihre berufliche Laufbahn betrifft und als Eltern ist man natürlich stolz darauf.

Wenn mehrere Generationen aufeinandertreffen, gibt es aus meiner Sicht Kriterien, damit das Zusammenleben auch gut funktioniert. Es ist empfehlenswert, dass ihr euren eigenen Rhythmus und Alltag gut voneinander getrennt leben könnt. Beispielsweise durch zwei separate Wohnungen in einem Haus. Wichtig sind dabei auch getrennte Eingänge, damit man Kommen und Gehen kann, wann man möchte.

Du schreibst, ein Kritikpunkt sei das Wäschethema. Könnte man aus meiner Sicht ganz leicht ändern, wenn sie sich einen eigenen Waschbereich einrichtet. Selbstverständlich sind das Kosten und Ausgaben, für die sie selbst sorgen muss. Denn zur Selbständigkeit gehört auch dazu, dass sie ihre Ausgaben selbst trägt. Und deine Frau und du könnt euren Haushalt so führen, wie ihr möchtet. Dasselbe mit dem Fernseher.

Alles Gute!

x 2 #402


Hola15
Zitat von alleswirdbesser:
und denkt nicht an das Ausziehen

Da gibt’s doch immer wieder die Fälle, die in den Medien kommen, dass eine italienische Mama ihren längst erwachsenen Sohn rausklagt.

Hab mal die Statistik gefragt:

https://de.statista.com/statistik/daten...lternhaus/

In Deutschland ist das durchschnittliche Alter bei männlichem Nachwuchs bei 24,6 und bei weiblichen bei 23,1.

Da ist sie mit ihren 20 Jahren noch im grünen Bereich.

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Heloise
Zitat von Hola15:
dass das Haus auch eine Lebensleistung der Eltern ist und es vermutlich auch in deren Sinne ist, wenn es der nächsten Generation zugute kommt

Genau. Der nächsten Geberation. Und so ist auch das gesetzliche Erbrecht geregelt. Zugunsten der nächsten Generation. Da steht nichts von „übernächster“ . Die sind später dran. Und jetzt steht es dem TE zu und er muss die Umstände regeln, damit auch seine Frau zu ihrem Recht kommt. „Nichts dazu beigetragen“ ist auch so nicht richtig. Ein Haus wird ständig „überarbeitet“, instandbesetzet und modernisiert und dabei leistet auch die neue Ehefrau ihren Beitrag.

#404


GreenTara
@alleswirdbesser
Zitat von alleswirdbesser:

Hier war die Situation halt etwas anders. Die Tochter ist beim Vater eingezogen, nachdem er jahrelang ungestört seine neue Beziehung pflegen konnte, das Kind war bei der Mutter

Genau, hier ist die Situation eine andere, und die Tochter ist ja auch älter geworden. Sie hatte ja auch die Möglichkeit, beim Vater zu wohnen.
Der Vereinbarung hat sie zugestimmt.

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A


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