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Tochter möchte zu uns ziehen

GreenTara
Zitat von Hola15:
Seinen eigenen Standpunkt vermisse ich etwas, zumal sich mir das Gefühl aufdrängt er wird von EF etwas gegen seine Tochter aufgehetzt

Diesen Eindruck habe ich jetzt nicht, er schreibt von seiner eigenen Erfahrung:
Zitat von AUS123:
Habe es dann von meinen Geld umgebaut und mit meinen Eltern unter einem Dach gewohnt... Und ich habe gesehen was es für Probleme mit sich bringt..Für jung und alt...

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Hola15
Zitat von Heloise:
Genau. Der nächsten Geberation

Auch TE und seine damalige Frau haben von dem Eigentum seiner Eltern profitiert in jüngeren Jahren.

Zitat von Heloise:
Ein Haus wird ständig „überarbeitet“, instandbesetzet und modernisiert und dabei leistet auch die neue Ehefrau ihren Beitrag.

Klar. Aber erstens wissen wir nicht, wie sich das tatsächlich gestaltet. TE hat es ja aus seinen Mitteln (die er vermutlich auch zum Teil nur einsetzten konnte, weil er selbst im Eigentum seiner Eltern lebte) saniert.
Aber die Arbeit oder Kosten hast immer. Entweder du machst es als Eigentümer selbst oder du zahlst dafür als Eigentümer oder Mieter.

Ist ja auch egal. Aber diese Intoleranz dem Mädel gegenüber kann ICH einfach nicht nachvollziehen.
Und find ich auch nicht ok wenn man sich ins gemachte Nest setzt und andere rausbeisst.

#407


A


Tochter möchte zu uns ziehen

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Hola15
Zitat von GreenTara:
Diesen Eindruck habe ich jetzt nicht, er schreibt von seiner eigenen Erfahrung:

Aber er muss, nach seinem Empfinden, immer vermitteln.
Das sind gar nicht seine Ansprüche, sondern die seiner Frau.
Und ich persönlich finde den Aufwand die Wäsche aus der Waschmaschine in einen Wäschekorb zu werfen, vernachlässigbar. Zumal es ja wirklich andere Lösungen gibt, siehe eigene Waschmaschine.

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alleswirdbesser
Zitat von GreenTara:
@alleswirdbesser Ich glaube nicht, dass die Tochter es verlangt. Aber wenn die nasse Wäsche im Korb anfängt zu stinken, ist das auch nicht ...

Ich schätze das bleibt dann kein Dauerzustand, wenn die Tochter nicht völlig rücksichtslos ist.

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alleswirdbesser
Zitat von Heloise:
damit auch seine Frau zu ihrem Recht kommt. „Nichts dazu beigetragen“ ist auch so nicht richtig. Ein Haus wird ständig „überarbeitet“, instandbesetzet und modernisiert und dabei leistet auch die neue Ehefrau ihren Beitrag.

Ich vermute mal sie ist vor langem zu dem TE gezogen, weil sie auch finanzielle Vorteile dadurch hatte. Oder zahlt sie die ganze Zeit Miete? Ist einem das eigene Kind fremder als der neue, noch recht fremder Mensch, der bei einem einzieht und sofort alle Vorteile des ausbezahlten Eigenheim genießen darf? Die Tochter ist seit 20 Jahren da und ist das eigene Fleisch und Blut. Was ist mit dem Geld der neuen Partnerin, das sie einsparen darf (so wie die Tochter seit einem Jahr)? Ihr steht es doch auch frei es in die vielen Reisen zu investieren oder gar in eine eigene Immobilie? Wenn sie berufstätig ist, bleibt doch jede Menge übrig, wenn man keine Miete oder Kredit abbezahlen muss. Warum sollte dieses Privileg nur der Frau zustehen, aber nicht dem eigenen Kind? Wenn doch genügend Wohnraum vorhanden ist?

#410


GreenTara
Zitat von Hola15:
Und find ich auch nicht ok wenn man sich ins gemachte Nest setzt und andere rausbeisst

Das finde ich unterstellend, als Ehefrau sollte sie das gemeinsame Leben doch wohl mitbestimmen dürfen, auch wenn sie zu demTE gezogen ist. Ins gemachte Nest liest sich nach feindlicher Übernahme. Die Frau hat sich unter bestimmten Voraussetzungen dazu entschieden.
Und wenn sie nun einmal dem Mädel die Waschmachine nicht ausräumen möchte, und zudem an die Vereinbarung erinnert, mit der die Tochter einverstanden war, ist das ja wohl legitim. Und kein rausbeissen, wie du es nennst.

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Hola15
Zitat von GreenTara:
Das finde ich unterstellend, als Ehefrau sollte sie das gemeinsame Leben doch wohl mitbestimmen dürfen, auch wenn sie zu demTE gezogen ist. Ins ...

Ich verstehe schon was du meinst.
Aber sie hat doch einen Vater geheiratet, oder nicht?
Sie hatte nur das „Glück“ lange Jahre nicht von dem Kind belangt zu werden, weil sich die Mutter drum kümmerte.
Nun wäre mal der Vater dran, zu einem Zeitpunkt, an dem das Mädel schon so gut wie selbständig ist, von paar Kleinigkeiten abgesehen. Und nicht mal die ist sie bereit mitzutragen bzw Lösungen zu finden.

Meiner Meinung nach darfst dann halt keinen Partner mit Anhang heiraten, wenn man so eng in seinen Bedürfnissen ist.

x 1 #412


alleswirdbesser
Zitat von GreenTara:
Das finde ich unterstellend, als Ehefrau sollte sie das gemeinsame Leben doch wohl mitbestimmen dürfen,

War sie schon immer die Ehefrau? Und warum ist sie eines Tages in das gemachte Nest gezogen? Ich schätze es gab Vorteile dadurch, zumal das Kind damals noch komplett durch die Mutter versorgt wurde.

Ich persönlich habe sehr große Bedenken irgendwann in so ein gemachte Nest zu ziehen, wo aktuell mein Freund und sein Sohn (Ü25) wohnen.

Und wenn ich dann so ein Problem mit der Wäsche hätte, würde ich dem Kind des Psrtners schlicht eine WM schenken. Wenn ich durch das wohnen bei ihm monatlich sagen wir mal 1000 Euro Miete sparen würde und das jahrelang, wären sogar so einige Waschmaschinen drin, damit Ruhe ist.

#413


M
Wenn man kompromissbereit und sozial ist, muss es gar nicht entweder oder sein. Ich verstehe oftmals diese Diskussionen in Patchworkfamilien nicht. Seine Frau wusste, sie heiratet einen Mann, der eine Tochter hat und seine Tochter weiß, dass ihr Vater sich ein neues Leben mit einer anderen Frau aufgebaut hat.

Das Zusammenleben scheint doch gut zu funktionieren, denn da gibt es noch ganz andere Streitereien, als eine Waschmaschine oder der Geruch eines Geschirrspülers.

Das Leben ist keine Einbahnstraße, man kann alle Optionen sachlich diskutieren, wie es am besten weitergehen kann. Auch wenn das bedeutet, dass sich der eine oder andere etwas zurücknehmen muss oder die Dinge nicht mehr den Stand wie vor einem Jahr haben.

x 2 #414


Heloise
Zitat von alleswirdbesser:
Ich vermute mal sie ist vor langem zu dem TE gezogen, weil sie auch finanzielle Vorteile dadurch hatte. Oder zahlt sie die ganze Zeit Miete? Ist ...

Wenn sie in Zugewinngemeinschaft leben, steht ihr bei einer Scheidung der Zugewinn am Haus für die ehezeit zu. Auch wenn jetzt keine Scheidung im Raum steht, lebt die Ehefrau rechtlich weniger parisitär darin, als die Tochter, die ja im duales Studium auch etwas verdient aber scheinbar nichts abdrückt. Und Kindergeld könnte sie auch noch bekommen. Aber auch wenn sie keinen finanziellen Beitrag zum Haus oder Haushalt leistet, könnte sie das durch guten Willen zur Gemeinschaft durchaus mit geregelter Mitwirkung zeigen. Meiner Meinung lebt sie ziemlich dreist wie ein Teenager, weil sie genau weiß, welche Knöpfe sie bei Papa drücken muss. Ich habe das bei meiner eigenen Tochter, die kurzzeitig auch solches Verhalten zeigte, ihr nicht durchgehen lassen.

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GreenTara
@Hola15
Ja, sie hat einen Vater geheiratet, und auch zugestimmt, dass die Tochter während der Ausbildung/Studium im Haus wohnt. Allerdings finde ich, dass die Tochter auch an die Vereinbarung, der sie ja zugestimmt hat, gebunden ist. Ohne sich herausgebissen zu fühlen.
Es ist ja okay, wenn sie eine andere Lebensweise hat. Aber wenn es nun einmal nicht kompatibel ist, wäre getrenntes Wohnen die bessere Lösung.
Man sollte bedenken, dass der Platz/die Situation ohnehin nicht geeignet ist, wenn die Tochter einmal Familie hat. Wenn aber die Frau des TE sich eingeengt fühlt, und daraus ihre Konsequenzen zieht, sitzt der TE nachher alleine da.

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FoolishHeart
Zitat von Hola15:
Und find ich auch nicht ok wenn man sich ins gemachte Nest setzt und andere rausbeisst.

Ich habe den Eindruck, du verwechselst hier Ursache und Wirkung. Die Tochter kam - wie du es so schön ausdrückst - in's "gemachte Nest" und hält sich nicht an die Vereinbarungen und nicht die EF des TE...

Zitat von Hola15:
Meiner Meinung nach darfst dann halt keinen Partner mit Anhang heiraten, wenn man so eng in seinen Bedürfnissen ist.

Auch hier: EF hat TE geheiratet unter völlig anderen Umständen. Sie hat bereits akzeptiert, dass die Prinzessin zu ihnen gezogen ist. Das Problem liegt hier nicht bei der EF, sondern bei der Prinzessin und dem TE, der statt seiner Tochter die Grundbegriffe des Zusammenlebens bei zu bringen um des lieben Friedens Willen die Schlamperei der Prinzessin weiter unterstützt.

Es geht hier auch um das Prinzip. Wenn jemand mal vergisst, die Wäsche aus der Maschine zu nehmen - kein Problem. Wenn es allerdings zur Gewohnheit wird - und das ist hier wohl der Fall - dann sieht das wieder ganz anders aus!

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Hola15
Zitat von GreenTara:
Wenn aber die Frau des TE sich eingeengt fühlt, und daraus ihre Konsequenzen zieht, sitzt der TE nachher alleine da.

Und ich finde genau von dieser Angst sollte er sich frei machen und in sich gehen, was ER möchte.
Kann ja sein, dass er sagt, nee die Tochter möchte ich nicht im Haus haben. Aber gerade scheint er einfach nur Harmonie zu wollen und seine Frau nicht verärgern. So kommt’s mir zumindest vor.

#418


alleswirdbesser
Zitat von Heloise:
Meiner Meinung lebt sie ziemlich dreist wie ein Teenager, weil sie genau weiß, welche Knöpfe sie bei Papa drücken muss. Ich habe das bei meiner eigenen Tochter, die kurzzeitig auch solches Verhalten zeigte, ihr nicht durchgehen lassen.

Wie gesagt, ich kann nicht wissen wie das finanzielle bei dem TE und seiner Frau geregelt ist. Aber würde ich in ein ausbezahles Heim eines Mannes einziehen und keinen Cent Miete bezahlen, wie viel anderes wäre es in meinem Fall? Eine Frau weiß auch ungefähr welche Knöpfe sie drücken muss

#419


GreenTara
Zitat von Hola15:
Und ich finde genau von dieser Angst sollte er sich frei machen und in sich gehen, was ER möchte

Er hat die Frau doch geheiratet, und zu sich ins Haus geholt. Da gehe ich davon aus, das er weiß, was er will: Mit dieser Frau ein gemeinsames Leben führen.

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