Narbe-im-Herz
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hier ist ja schon mächtig was los!
Ich konnte eigentlich heute ganz gut schlafen, fühle mich trotzdem wie gerädert. Mein erster Gedanke galt ihm.
Kasi, ich versteh dich echt so gut! Du hast keine Geduld mehr, du willst einfach, dass es endlich vorbei ist, weil dein Leidensdruck so hoch ist. Endlich wieder Leben ohne diesen ganzen Ballast.
Ich finde es auch wichtig, Dinge zu tun, die einem gut tun. Das weiß letztendlich ja jeder für sich, was das ist. Meine Freunde, meine Familie und die Natur sind für mich ein wichtiger Halt.....Das hatte ich ja alles davor schon. Ich schätze das auch sehr und bin dafür dankbar. Und natürlich begebe ich mich auf den Weg und überlege mir neue Möglichkeiten und Dinge, die mir noch etwas geben können. Mein Problem ist nur, dieser Platz von ihm kann durch nichts auf der Welt ersetzt werden. Das ist mir bewusst, macht mich traurig und dadurch fühle ich eine Leere. Er fehlt mir so sehr, da kann ich mich auf den Kopf stellen. Ich kann für mich alleine sein, aber zusammen war das Leben einfach schöner und leichter. Das ist doch gerade das wertvolle im Leben einen Partner zu haben, mit dem man durch Höhen sowie Tiefen geht. Das macht doch das Leben zu all dem anderen lebenswert und besonders. Nein, ich muss mir nicht mehr beweisen, dass ich mir im Leben alleine genügen kann, denn das hatte ich schon in der Vergangenheit eine längere Zeit. Und das war auch ok und ich hatte gute Zeiten. Aber das Leben mit ihm an meiner Seite fand ich einfach schöner und lebenswerter. Ich denke das erklärt, warum das Loslassen ein enormer Kraftakt ist. Und irgendwie kommt noch eine Angst vor der Zukunft dazu.
