Stefanja
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Meine zweijährige Affäre begann als eine emotionale, s.lose Affäre. Damals beide verheiratet, je zwei Kinder. Ich bin auf meinen AM in meinem Fitnessstudio aufmerksam geworden. Da lief aber zuerst nichts, nur ein paar Blicke ausgetauscht. Ab und zu mal flüchtige Begrüssung, nie richtig geredet.
Nach ein paar Monate, addet er mich auf fb und insta und begann mir zu schreiben. Zuerst ganz harmlos. Schnell wurde es sehr intensiv, wir haben uns täglich geschrieben und uns fast täglich beim gym gesehen und wir sind aufeinander total abgefahren. Es lief aber nichts, nur Textnachrichten, live haben wir voll aufpassen müssen, dass niemand was mitkriegt (kleine Stadt, jeder kennt sich).
Nach 6 Monaten erster Kuss. Schlechtes Gewissen. Pause. Ich beschloss meine Ehe zu beenden (war schon längst überfällig, abgesehen von der Affäre), dann Versuch Affäre zu beenden, weil es nicht Art der Beziehung ist, die ich führen möchte. Wieder übereinander hergefallen. Und so noch ein Jahr lang. Kein Sex. Stundenlang geküsst. Ich wollte kein S. solange ich nicht getrennt bin. Obwohl stundenlang küssen, schmusen etc. auch nicht besser ist. Mein AM bedrängte mich nicht, sagte ich habe alle Zeit der Welt. Heute glaube ich, dass er Angst hatte Beziehung zu mir, durch S. zu intensivieren. Dann das übliche, ich trennte mich, wollte mehr, mein AM bräuchte noch Zeit um zu Hause alles zu klären. Dann warten, hoffen, beenden wollen und nicht können, Pausen, Treffen.
Nach 1,5 Jahren erster Sex, und wieder alles im Kreis, Rückzug, Treffen, Loslassen versuchen, wieder Treffen. Treffen selten. Wenig Sex. Trotzdem voneinander nicht loslassen können. Er gesundheitlich sehr oft angeschlagen und mit depressiven Tendenzen (lt. ihm wegen Job, den er gerne macht, der ihn aber total auslaugt). Sex war dann Kapitel für sich, er konnte nicht, wie er wollte, ist jedesmal gleich gekommen. Er ist potent und fährt auf mich voll ab, hat aber sein Körper nicht in Griff gehabt. Wieso, weiss ich auch nicht, er war aber zu dem Zeitpunkt schon ziemlich gesundheitlich angeschlagen, steckte in eine Krise (lt. ihm nicht wegen mir, sonder anderen Sachen!?). Das mit S. hat mich nicht weiter geschreckt, das hätten wir mit da Zeit sicher hingekriegt. Aber dazu kam es nicht. Er zog sich immer weiter zurück, bis ich dann auch nur noch müde von dieser Verbindung war.
Ich habe es von 3 Wo. (wieder) beendet. Und leide wieder wie ein Hund. Ich weiss dass es am bestem wäre, die Sache eine laaange Zeit ruhen lassen bis wir beide, erstmal mit uns selbst, unserem Leben und Gefühlen in klaren sind. Aber es ist so schwer ohne Kontakt zu ihm zu sein. Ich heule mir die Augen aus. Jede Nacht. Tagsüber versuche ich halbwegs zu funktionieren. Schlafstörungen habe ich lange schon. Alles fühlt sich, ohne ihn, als Lebens- und Zeitverschwendung an. Ich bin noch nicht bereit loszulassen. Und ich schäme mich fast das zu schreiben. Mein einziges Leben und ich habe nicht besseres zu tun als meiner, fast s.losen, Affäre nachzutrauen. Was ist los mit mir?
