Zitat von justawoman:Hm. Der entscheidende Unterschied zwischen frühindlichen Traumata und späteren Traumata in toxischen Beiehungen ist der, dass bei frühen Traumata die Hirnentwicklung nachhaltig negativ beeinflusst wird, was zu einer dauerhaften Fehlregulation des Stresshormonsystems führt. Das bekommst du nie wieder weg, da kannst ...
Trauma im Kindheitsalter durch die Hormone , Cortisol vorrangig , schädigen die Hirnentwickling auf Dauer . Der Hypocampus oder die Amygdala bilden sich z.b. nicht komplett aus.
Toxische Beziehung , da habe ich die Erfahrung gemacht, das die Person erstmal Verständnis bekommen sollte um das (Nerven)System zu beruhigen.
und das ist es egal wie irre diese Beziehung gewesen ist. Da gibt es ja wirklich krasse Geschichten.
trigger
⚠🚨⚠anketten , bedrohen mit Waffen , Missbrauch durch dritte und vierte über den Partner.
anspucken , massive Beleidigungen , physischer Misshandlung.
⚠🚨⚠Durch Trauma kann die Wahrnehmung auch etwas anders sein , da ist es unterirdisch diese Person mit widersprüchlichen zu konfrontieren.
Da bedarf es Ruhe im (nerven)System um das die Person im besten Fall drüber reden kann.
Das schlimmste wäre eine Person die nicht redet , der das was ihr passiert ist , nicht mehr in Worte fassen kann. ( danach kommt der shut down , der komplette Zusammenbruch. )
Mir sind damals bei meinem Motorradunfall beide Schulter ausgekugelt , mein erster Eindruck war das das passiert ist wie die Maschine versetzt hat. Weil ich mich am Lenker festgehalten habe. Das gab ich auch so an. Die Ärzte haben drauf gewettet , wie es passiert ist , sagten sie mir am Bett. Den Satz fand ich nicht wirklich gut. Da ich 2 Tage vorher eine nahtoderfahrung hatte.
3-4 Wochen später ist mir aufgefallen das das glaube ich nicht so stimmt , sondern dieses beim Sturz VON der Maschine passiert ist.
Würde ich jetzt als Lügner dargestellt werden wollen nur weil es 3-4 Wochen meine Realität gewesen ist ?
Würde es mir dadurch besser gehen , wenn ich als Lügner bezeichnet werden würde ? Auch nicht !
Ist es nicht egal was da genau passiert ist , sondern nur wichtig ist das es anscheint für mich als Person schlimm gewesen sein muss und ich deshalb bestenfalls stabilisiert werden sollte.
Man kann kurz über geschehen reden. Wenn es der Person hilft ! ABER , ich bin auch kein Freund wenn man ewig zurück blickt .
A) wegen dem Retraumatisieren durch die Erzählung weil das schlimmer sein kann als wie die Ursprungssituation.
B) wer ewig in den Rückspiegel schaut , sieht nicht das schöne was vor ihm liegt.
Wenn ein Trauma passiert , wurde mir erklärt , kann sich das Gehirn bis zu 30 Prozent verändern. Es werden Synapsen gekappt um ein überleben zu gewährleisten.
Durch Körperarbeit , können sich diese Synapsen anders aber wieder verbinden
Da gibt es sogar ein Video von wie sich das Gehirn bildet.
Was mir wichtig ist , nach meiner Erfahrung , mal drauf hinzuweisen , dass man vieleicht mal dort oder dort hinschaut , und ob das Ereignis im Körper schaden angerichtet hat, oder vom Verhalten der Person , das immer wieder in Beziehungen gehen mit seltsamen Menschen, nicht eventuelle daran liegen könnte weil mal was vorgefallen ist.
Das die Person eine Chance hat eventuell keine Medikamente mehr nehmen zu müssen wegen z.b. Verspannungen , sondern Übungen machen kann ( Körperarbeit ) und es der Person dadurch besser geht ohne Medikamente.