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Trennung? 20 Jahre zusammen, 12 verheiratet

K

Kat1
Mitglied

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Guten Abend an alle,
Ich bin nun schon seit ein paar Tagen hier und bin überwältigt von den teilweise doch sehr krassen Lebensgeschichten und beeindruckt von der freundlichen und hilfsbereiten Community.
Ich weiß, dass ich meine Geschichte von vor nun 3 Jahren beginnend anfangen muss aufzuschreiben.
Wie schon so oft selbst gelesen, hatten auch wir eine gute Beziehung und Ehe. Ich w 41 und mein Mann 43 haben uns im/nach dem Abi durch Bekannte kennen gelernt und waren jahrelang befreundet bevor wir zusammen kamen. Haben sehr viele gemeinsame Interessen, ethische und politische Ansichten, Interesse aneinander und der Welt, er hat sich sehr schnell wie mein Zuhause angefühlt, was ich sehr beeindruckend fand, da ich vorher schon 3 andere feste Beziehungen hatte und es sonst nie so war.
Wir waren immer für einander da. Ich habe ihn in seinem Studium finanziell und emotional unterstützt und er mich genauso. Trotz Fernbeziehung hat es gut funktioniert und 1 Jahr danach haben wir auch geheiratet und ein weiteres Jahr später eine Wohnung gekauft. Er arbeitet für ein großes Unternehmen und macht Karriere und ich bin selbstständig, relativ prekär, da ich mich auch um unser Zuhause und unsere Tiere (nun Tier) kümmere, Kinder haben wir keine, war eine gemeinsame, bewusste Entscheidung.
So, nun zu vor 3 Jahren, das Jahr hat schon schlimm angefangen, ich hatte eine wiederkehrende Depression, die auch damit zusammenhing, dass mein Vater ein 3/4 Jahr zuvor gestorben ist und ich noch andere Dinge aufgearbeitet habe, ich kam aber gut voran. Mein Mann hat sich in der Zeit so stark entfernt, dass ich ihn kaum wiedererkannt habe, ich habe gefragt und gemacht und es war trotzdem immer nur ein auf Eierschalen laufen. Mitte des Jahres habe ich es gar nicht mehr ausgehalten und ihn vehement zur Rede gestellt und da hat er mir den Klassiker gestanden, Affäre mit einer Arbeitskollegin. Wohl „nur“ emotional, zum Sex haben die sich wohl beide mal auf einer Firmenfeier verabredet, da konnte er aber wohl gar nicht emotional und körperlich. Das habe ich aber alles scheibchenweise herausgefunden, er hat mir nie die volle Wahrheit erzählt. Da fing das mit dem Weglaufen an. Er konnte sich der Situation gar nicht stellen und hat alles auf Vermeidung und Verdrängung gesetzt, da war er auch schon 2 Jahre in Therapie und ich frage mich bis heute was er dort eigentlich macht und erzählt. Er musste nur noch raus, hat auf sich auf der Arbeit für Monate freistellen lassen und ist dann in mehrere Urlaube gefahren um „runterzukommen und wieder zu sich zu finden“. Ich konnte alles nicht fassen, vor allem jedes Mal wenn er wieder kam, der Kontakt zwischendurch war auch wahnsinnig schwer für mich, vor allem da er mich auch mit einem kranken Tier allein zurückgelassen hat und ich mich allein um mich und darum kümmern durfte. Ich war fassungslos, denn im Grunde war für mich tatsächlich nicht allzu viel passiert, ich dachte *beep* happens, Leute sind manchmal durch, wird schon wieder, Paartherapie, Neuanfang. Hab ihm das alles zur Option gestellt, hab selbst Literatur gelesen und ihm empfohlen, mich selbst wieder in Therapie begeben, neue Freunde gesucht, meditiert, Sport gemacht, mein Leben gelebt, alles gut.
In seiner letzten Woche an seinem letzten Urlaubsort hat er mich täglich angerufen, sich entschuldigt, gesagt dass er mich vermisst, mich liebt und alles wiedergutmachen will, der Frau auf der Arbeit direkt Bescheid gibt und ob es ok ist für mich, wenn er das persönlich klärt und sich mit ihr trifft, um das endgültig abzuschließen. War ich dafür. Habe auch ganz feste Regeln für einen Neuanfang gestellt: Paartherapie, offene Kommunikation, jedoch keine Gespräche über Trennung/Scheidung, da wir einen festen Anker haben müssen. Er hat allem zugestimmt, sich nur an gar nichts davon gehalten. Die Paartherapie war eine Farce, da wir seiner Meinung nach alles schon richtig machen, anstatt dort eventuell auch seine Therapie und die Punkte, die für ihn persönlich wichtig sind und welche Auswirkungen sie auf unsere Beziehung haben, zu besprechen, was ich zB versucht habe. Offene Kommunikation auch nichts, alle meine Fragen wurden nie beantwortet und nach mir hat er auch kaum gefragt. Trennung einige Male, in von ihm provozierten Streitsituationen, einfach rausgehauen. Sich nicht wirklich um mich bemüht, etc. Zwischenzeitlich hatten wir immer noch einen offenen Rechtsstreit mit einem Bauträger, eins unserer geliebten Tiere ist gestorben und das andere erblindet, meine Schwester an Krebs erkrankt und Meine Mama an Demenz, sein Vater mehrere unterschiedliche Krankheiten, seine Oma bettlägerig und auf höchster Pflegestufe. Alle recht weit weg, alles mit sehr viel Stress und Aufwand verbunden, vor allem da meine Mutter ganze Monate hier gelebt hat, bis wir eine andere Lösung gefunden haben.
Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten, bin aber trotzdem dran geblieben und war positiv, auch als er plötzlich einfach ein Haus gekauft hat. Wir haben schon lange nach einem Häuschen aufm Land fürs WE gesucht. Er hat mir kaum was kommuniziert, hab das Haus auch erst nach seiner festen Zusage besichtigen können, beim Notartermin wollte er aber durchweg meine Hand halten.
Ok am Haus musste noch einiges gemacht werden, haben einiges selbst gemacht und auch viel machen lassen müssen, er gab immer wieder Schwierigkeiten, es ist immer noch bei weitem nicht fertig. Dort ist er jetzt aber hingezogen. War meine Idee, nachdem er mir eröffnet hat, dass er so unglücklich ist, zu viel Schlimmes in seiner Kindheit erlebt hat (weiß ich seit Tag 1, früher viel darüber geredet, weshalb ich ihm auch immer eine Therapie ans Herz gelegt hab) jetzt viele suizidale Gedanken hatte und einfach nicht mehr kann.
Hab ihm beigestanden, zugehört, alles. Er hat nur nicht aufgehört, wochenlang komplett mit immer den gleichen Gesprächen über Nächte gequält, nachdem ich ihn schon gefragt habe, Ober eine Pause braucht, er könnte ja ins Haus, ich helfe ihm beim Putzen und Einrichten, alles gut, alles gemacht. In der Zeit hat er sich emotional und körperlich komplett von mir entfernt und wieder Trennung angesprochen. Ich war sehr verzweifelt und retraumatisiert. Meine Freundin hat mich dazu aufgefordert mit auf einen von ihr geplanten Trip über Weihnachten und Silvester mitzukommen, damit ich dem nicht weiter ausgesetzt bin. Gesagt getan, kaum wieder zurück trägt er seinen Ehering nicht mehr „es fühlt sich gerade nicht richtig an“ und ich Idiot helfe ich ihm noch bei dem Umzug inklusive Schneeschippen, da ich die ganze Zeit denke, er muss nur zu sich kommen und ich muss ihm helfen.
Direkt am ersten Abend nach Auszug ruft er mich aufgelöst an, Nachrichten jeden Tag, wenn ich anrufe, ist er aber auf Krawall gebürstet oder komplett abgemeldet. Schlägt Treffen vor, wenn er auch sonst was hier zu erledigen hat. Hab ihm natürlich gesagt, dass ich das respektlos finde - war ja nicht so gemeint, sicher.
Treffen letztes WE auf seinen Wunsch um über Heilung, Vorankommen, Tipps etc. zu sprechen. War recht emotional und offen, aber null vorankommen zu bemerken. Er arbeitet nur, sieht fern, war bei einem Freund zu Besuch, das wars und meine Tipps waren unerwünscht (war es gar nicht, hab nur erzählt was mir selbst in der Zeit geholfen hat klarzukommen) fand er übergriffig, er müsse seinen eigenen Weg finden. Dienstag musste ich ihn dann herbestellen um auf das Tierchen aufzupassen, da ich mich um Familie kümmern musste. Hat er gemacht, konnte auch nicht schnell genug wieder weg, ohne mir noch mal zu begegnen. Hab ihn dann Mittwochs angerufen um zu fragen, ob alles ok ist und was los ist hab ihn erneut gefragt, ob er wirklich nur an sich selbst arbeiten will, da mir das langsam zu viele Anzeichen für ein Überdenken der Beziehung sind und ich mich damit nicht wohl fühle. Explizit gefragt, ob er mich noch liebt „nicht so wie ich es verdiene“ und wahrscheinlich reicht es nicht mehr für eine Zukunft. Hab dann gesagt, dass ich mich nun zurück nehmen muss. Seitdem Kontaktsperre, er hat sich aber auch kein einziges Mal gemeldet.
Nun große Trennungsschmerz Kristallkugel, was sagst du? Es ist aus, oder?

x 3 #1


Wirdschon
@Kat1 willkommen hier
Zitat von Kat1:
Kristallkugel, was sagst du?

Meine ist in der Reinigung… jedoch sagt sie auch sonst immer das gleiche, nämlich :wenn nur einer rudert und der Andere zuschaut, dreht man sich im Kreis.

Es ist an ihm sich mit sich auseinanderzusetzen , aufzuarbeiten und rauszufinden, was er will.
An Dir ist es, Dich auf Dich zu konzentrieren, all deine familiären Aufgaben auch mal zu delegieren um Luft zu holen.
Ich weiß, dass man in einer Partnerschaft unterstützen will, jedoch gibt es Dinge, da sollte man loslassen , den Partner selber ins Denken und handeln kommen zu lassen.
Hört sich nach „alleine lassen“an, ist jedoch meist das einzige, das verhindert selber mit unterzugehen.

Versuch zu akzeptieren, zu reflektieren und zu heilen.
Sollte er dann mal wirklich ins nachdenken kommen, selber aufgearbeitet und seine Werte wiedergefunden haben , könntet ihr kommunizieren und gucken, was noch da ist.


Ich lass Dir einen Sack voll Zuversicht da

x 5 #2


A


Trennung? 20 Jahre zusammen, 12 verheiratet

x 3


K
Zitat von Wirdschon:
@Kat1 willkommen hier Meine ist in der Reinigung… jedoch sagt sie auch sonst immer das gleiche, nämlich :wenn nur einer rudert und der Andere ...

Danke dir! Das mit dem Rudern hat mein Therapeut letzte Woche wortwörtlich auch gesagt. Ich geb mein Bestes. Es fühlt sich nur alles so krank an und dauert auch schon so lange an, fürchte ich kanns diesmal nicht mehr so gut bewältigen.

x 2 #3


Wirdschon
Zitat von Kat1:
dauert auch schon so lange an

Oh, dann lass ich Dir auch einen Sack meiner hart erarbeiteten Geduld da, die brauchst Du.
Denn Du kannst nicht 20 Jahre mal eben so ratzfatz in eine Schublade stecken und versiegeln.
Es dauert, bis man sich von solchen Schlägen von dem Menschen, dem man wohl am meisten vertraut hat, erholt.

Du stehst am Anfang, das Ganze noch frisch. Und du darfst mich für meine nächsten Worte auch verhauen ( wollte ich diejenigen mit diesem Rat damals auch ):
Zeit und Geduld ! Das ist die Formel um zu heilen.
Und du kannst mir glauben, ich wollte beides nicht investieren, schimpfte mich jedmögliches Hornvieh, wollte Zack!Heilen!
Ist wie ein Sumpf, je mehr du zappelst, desto mehr sinkst du ein und verlangsamt die Heilung… natürlich nicht allgemeingültig und manche kriegen das schneller hin.
Das ist jedoch egal, du brauchst, solange Du brauchst und irgendwann entscheidest Du, dass es nun langt und machst Dich auf in ein anderes Leben als du ursprünglich geplant hattest.

x 4 #4


Stella31
Zitat von Kat1:
Es fühlt sich nur alles so krank an und dauert auch schon so lange an, fürchte ich kanns diesmal nicht mehr so gut bewältigen.

Es hört sich nicht sehr gut an, was du von ihm berichtest.

Irgendwie hat er wohl eine Lebenskrise, die aber nicht du auflösen kannst.
Seine Ambivalenz bringt dich auch in einen Abwärtsstrudel und da kannst du nur zusehen, auf dich zu achten.

Wenn du dir klar machst, was du willst und was du nicht willst, kannst du dies ihm gegenüber auch gut vertreten.
Es ist nicht deine Aufgabe, seine Probleme zu lösen, sondern nur deine eigenen!

x 1 #5


K
Zitat von Wirdschon:
Oh, dann lass ich Dir auch einen Sack meiner hart erarbeiteten Geduld da, die brauchst Du. Denn Du kannst nicht 20 Jahre mal eben so ratzfatz in eine ...

Danke auch dafür, bin doch recht ungeduldig, super lösungsorientiert und wahrscheinlich deshalb jetzt so frustriert. Es passiert halt wieder.
Ich bin in meiner Heilung die letzten Jahre trotz allem gut vorangekommen, frag mich auch ob seine Krise damit zusammenhängt, dass ich gut vorankam und er an sich verzweifelt ist, aber nicht darüber sprechen wollte.

#6


K
Zitat von Stella31:
Es hört sich nicht sehr gut an, was du von ihm berichtest. Irgendwie hat er wohl eine Lebenskrise, die aber nicht du auflösen kannst. Seine ...

Danke auch dir! Ich weiß was du meinst, ich fühle den Strudel gerade zu zu krass. Hab Angst, dass mich das übel zurück wirft.

x 1 #7


Stella31
Zitat von Kat1:
Danke auch dir! Ich weiß was du meinst, ich fühle den Strudel gerade zu zu krass. Hab Angst, dass mich das übel zurück wirft.

Das kann ich gut verstehen.
Wenn du hoffentlich Freunde hast, die dich auffangen können oder auch noch Therapie nutzen kannst, wird dir diese schwere Zeit leichter erträglich.
Ansonsten hast du ja auch schon einige gute Tools genutzt für dich.

x 1 #8


A
Zitat von Kat1:
meine Tipps waren unerwünscht (war es gar nicht, hab nur erzählt was mir selbst in der Zeit geholfen hat klarzukommen) fand er übergriffig, er müsse seinen eigenen Weg finden.

Das eine ist die Emotion: Es ist wahnsinnig hart was du erlebt hast, durch was du durch bist die letzten Jahre. Du hast viel Durchhaltevermögen bewiesen.

Das Andere ist die Ratio: Ich sehe Obiges auch so. Es ist sein Leben, seine Krise und viel zu lange hast du seinen Mist mitgetragen. Den Punkt raus gezögert, dass er ins Spüren kommt ohne Sicherheitsnetz zu sein: Der ist schon lange auf dem Weg und du hängst dich an ihn dran. Lass ihn los.

Du hast mittlerweile ihm gegenüber die Rolle einer Mutter, Therapeutin, Managerin übernommen. Die Ehefrau und Geliebte hat sich in Luft aufgelöst. So geht das nicht.

Und was ist mit dem Betrug? Nichts aufgearbeitet. Du gehst komplett unter.

Lass ihn los.

x 2 #9


Heffalump
Zitat von Kat1:
Es ist aus, oder?

Du läufst dem ganz schön hinterher

x 2 #10


K
@Stella31 Das ist gerade schwierig. Die eine Freundin, die ich hier habe, hat beruflichen Stress und ist selbst immer in schwierigen Beziehungen, wo sonst ich immer für sie da bin. Haben einige Male über meine Situation geredet, wobei ich auch gesagt habe, ich möchte darüber nicht mehr reden, da es mich weiter belastet, mich immer wieder mit seinem Mist zu beschäftigen.
Hab gestern gefragt, ob sie Lust hat, was zu machen, da ich einfach nur mal raus wollte. Hat sie abgelehnt, weil ich wohl Anforderungen habe, die sie gerade nicht erfüllen kann. Gut, habe ich zwar anders kommuniziert, aber habe ich akzeptiert.
Meine andere Freundin lebt im Ausland und wir FaceTimen öfter, sie kennt meinen Mann auch schon sehr lange und war auch schon in der 1. Krise für mich da. Mit ihr war ich auch auf dem erwähnten Trip. Aber sie ist nicht hier und hat auch selbst gerade 100 Baustellen, ist wahrscheinlich halt unser Lebensabschnitt.
Meine verschriebene Therapie habe ich Ende 24 leider abgebrochen, da ich das zu dem Zeitpunkt nicht mehr bewältigen konnte, heißt wird jetzt für 2 Jahre nicht mehr von der Kasse übernommen. Habe jetzt trotzdem 2 Stunden gemacht und voll selbst bezahlt, aber auf Dauer kann ich das finanziell nicht leisten.
Sonst rede ich manchmal mit meiner Schwester, die sowas selbst schon durch hat. Zu meiner anderen Schwester musste ich März 25 die Beziehung abbrechen, da sie sich wieder emotional missbräuchlich verhalten hat. Ich habe es mit ihr wirklich mehrfach versucht, aber ich glaube, sie hat stark narzisstische Tendenzen, vor denen ich mich schlussendlich schützen musste. Sie weiß auch nichts von der Situation und den Anfängen. Meine Mutter ist dement und mein Vater lebt nicht mehr.

x 1 #11


K
@Akelei76 Du hast absolut recht, ich habe Rollen übernommen, die ich überhaupt nie wollte und mich krassen Druck ausgesetzt, um da zu sein, um es zu schaffen. Ich habe die ganze Zeit an uns geglaubt und wahrscheinlich gar nicht wahrhaben wollen, dass es kein uns mehr gibt. Der Mann, den ich geheiratet habe, ist nicht mehr da. Das ist jetzt eine ganz andere Person, die überhaupt keine Verantwortung übernimmt, weder für sich selbst, noch für die Tiere, noch für mich und ich soll alles leisten?

x 1 #12


K
Zitat von Akelei76:
Und was ist mit dem Betrug? Nichts aufgearbeitet. Du gehst komplett unter.

Richtig, als er da zurück kam habe ich alle Wünsche/Anforderungen kommuniziert, damit es funktionieren kann. Er hat nichts davon verfolgt oder umgesetzt. Mir fällt gerade auf, ich habe mich so nicht mehr sicher gefühlt. Wahrscheinlich habe ich mich deshalb so stark auf mich konzentriert und an mir selbst gearbeitet und geschaut, dass hier alles funktioniert. Er ist ja jetzt gegangen, O-Ton: weil er sich hier nicht mehr sicher fühlen würde. Wahnsinn. Warum habe ich das so lange mitgemacht?

x 2 #13


K
@Heffalump Ja schlimm. Und jetzt schäme ich mich richtig dafür. Der Witz ist, dass er den Eindruck hat, er hätte sich nur um mich gekümmert und sei deswegen so ausgebrannt und müsse jetzt weg. Und dabei dreht er sich nur um sich selbst und projiziert ganz schön.
Das macht mich gerade so wütend, es wäre an mir gewesen, schon vor spätestens 1 1/2 Jahren einen Schlussstrich zu ziehen. Warum war ich so optimistisch? Oder was war es sonst? Verstehe ich gerade nicht

x 2 #14


Heffalump
Zitat von Kat1:
Warum war ich so optimistisch? Oder was war es sonst

Hoffnung


Du hast dir viel gefallen lassen. Willst du das ändern?

x 2 #15


A


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