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Trennung aus dem Affekt?

Odette
Zitat von Akelei76:
Ich bin ja bekannt dafür, dass ich sehr direkt bin. Das bin ich auch jetzt.

Bitte, immer. Das meine ich ernst.

x 1 #1936


S
Zitat von Odette:
Mich im Kopf blockieren und dann von Ängsten und Unsicherheiten leiten lassen.

Es hat alles einen Grund. Auch die Ängste und Unsicherheiten.

x 1 #1937


A


Trennung aus dem Affekt?

x 3


A
Zitat von Odette:
Ich frage mich einfach: Was hätte ich anders machen können?

Es ist wichtig zu verarbeiten. Natürlich! Und wirst das auch dieses Mal schaffen. Final.
Aber das sind doch - meiner Meinung nach - sinnlose Fragen jetzt. Es ist Vergangenheit.

Und außerdem ist die Vergangenheit eine Mischung aus dir und ihm. Euer Tanz der nicht harmonisch war. Da bringt es doch da nichts hängenzubleiben.

Frage dich, was du jetzt anders machen kannst.

Zitat von Odette:
Ich habe niemals gedacht, dass er zurück kommt. Oder das jemals noch was wird. Und dann war es so und ich habe die Chance nicht genutzt.

Da schon wieder. Du allein sollst die Chance nicht genutzt haben. Das ist doch Käse.

x 3 #1938


A
Zitat von Sincerite:
Es hat alles einen Grund. Auch die Ängste und Unsicherheiten.

Ganz genau. Das sind oft auch einfach Anzeiger, das etwas nicht passt. @Odette

x 1 #1939


Jane_1
Zitat von Odette:
Es lagen nochmal 5 Monate zwischen 'ops, wir küssen uns' und er meldet sich bei mir, um um ein Date zu bitten. Das bitte nicht vermischen.

Aber es störte dich, was ja auch ok ist. Kann ich verstehen. Während du an dir gearbeitet (und ihn noch nicht vergessen) hast, hat er mal ne andere "ausprobiert" und erst danach zu dir zurück. Hätte ich auch doof gefunden. Du hast aber gewählt, das nicht zum Thema zu machen. (vermutlich wusstest du, dass es dann Drama gibt und natürlich Du daran schuld bist. Was fängst du auch mit dem Thema an).

Und dann hat er dich angelogen, dass keine Verbindung zu der Frau besteht und dass er konsequent verhütet hat. Aber DU bist schuld, dass du wegen "1x Lügen" wieder so´n Drama machst und ihn als Lügner (der er ist) bezeichnest.

Ich habe letztens in einem Reel gesehen, wie ein Psychologe befragt wurde: Was ist DAS Symptom, dass jemand ein Kindheitstrauma hatte?
Die Antwort war: Der Versuch, einen schwierigen Menschen davon zu überzeugen, einen zu lieben.

Ich übersetze "schwierig" mit: Ein Mensch, der sich nicht liebend verhält.

x 4 #1940


S
Zitat von Akelei76:
Woher kommt diese deine krude, sich selbst verachtende, kleinmachende Art her? Die Art, die meiner Meinung nach auch der Grund ist, warum du dich seit so langer Zeit in dieser Achterbahn mit ihm festhängst obwohl es dir so gar nicht guttut.

Ich finde das so schlimm zu lesen. Wie ein Kind bettelst du, weinst, bist außer dir. Aber anstatt zu erkennen, dass wie ungut deine Umgebung ist, nimmst du alles auf dich.

Bist du allein Verantwortlich für alles? Woher kommt die Denke, dass du nicht wert bist und Schuld an allem?

@Odette du möchtest Ehrlichkeit von uns. Dann spreche ich mal meinen Eindruck aus. Ich glaube, dass es dir als Kind in deiner Ursprungsfamilie nicht gut gegangen ist. Dass in dieser Zeit deine Gefühle nicht wichtig genommen wurden, dass in dieser Zeit dir gesagt wurde, dass nur du falsch bist und dass dir evt. Verantwortung für irgendetwas übergestülpt wurde, für das du als Kind noch keine Verantwortung tragen konntest oder jemand anderem diese Verantwortung gehört hätte. Ich glaube auch, dass du damals zu stark in die Enge getrieben worden bist, bis du existentielle Angst bekommen hast. Als Kind glaubt man den Eltern, weil man keine andere Chance hat. Ich darf als Kind nicht erkennen, dass die Eltern falsch handeln, weil ich den Glauben, dass sie gut für mich sind, aus existentiellen Gründen behalten muss. Ich kann als Kind nicht einfach weg gehen. Ich glaube, dass du zur Zeit Gefühle aus deiner Kindheit wiederholst.

Ich hoffe, dass ich dir hiermit nicht zu nahe getreten bin.

x 4 #1941


A
Zitat von Sincerite:
dass dir evt. Verantwortung für irgendetwas übergestülpt wurde, für das du als Kind noch keine Verantwortung tragen konntest

Vielleicht die Beeinträchtigung deiner Eltern?

x 1 #1942


S
@Odette
Ich hatte dich gestern hier gefragt, ob du ihn beschützt. Darauf hast du leider nicht geantwortet. Musst du auch nicht. Meine Frage heute ist, wen hast du als Kind beschützt, der nicht gut mit dir umgegangen ist, der dir die Schuld an seinem Verhalten dir gegenüber zugeschoben hat.

x 2 #1943


Odette
Der Sofa-Abend:
Ich hatte mir fest vorgenommen meine Blockade wegzuschieben.
Niemals hätte ich gedacht, dass es so endet.
Ich werde ihm all das nie sagen können. Nie, warum ich wirklich unsicher war.
Was mich die Monate blockiert hat. Er wird es nie erfahren.

x 1 #1944


Odette
Zitat von Sincerite:
Ich hatte dich gestern hier gefragt, ob du ihn beschützt.

Es tut mir leid, wenn ich ab und an etwas überlese.
Inwiefern soll ich ihn beschützen?
Ich habe es einfach nicht gut gemacht. Und vielleicht ist da etwas dran, dass ich ihn zu seinem Verhalten getrieben habe.


Zitat von Sincerite:
Meine Frage heute ist, wen hast du als Kind beschützt, der nicht gut mit dir umgegangen ist, der dir die Schuld an seinem Verhalten dir gegenüber zugeschoben hat.

Meinen Vater.

x 3 #1945


S
Zitat von Sincerite:
@Odette

Noch was. Jeder ist selbst verantwortlich für das, was er sagt oder nicht sagt, macht oder nicht macht. Andere Menschen hätten in deinen Situationen ganz anders reagiert. Also haben seine Reaktionen nichts mit dir, sondern mit ihm zu tun. Das gleiche gilt für Gefühle. Die meisten Gefühle wurden in uns schon in der Kindheit angelegt. Deshalb ist jeder auch für seine Gefühle selbst verantwortlich. Ein jetziges Gegenüber kann diese Gefühle zwar auslösen, aber er hat sie nicht gemacht. Sie waren schon lange vor seiner Zeit da. Trotzdem gilt für mich: Rücksicht auf die Gefühle von anderen zu nehmen.

x 1 #1946


Odette
Zitat von Jane_1:
Du hast aber gewählt, das nicht zum Thema zu machen. (vermutlich wusstest du, dass es dann Drama gibt und natürlich Du daran schuld bist. Was fängst du auch mit dem Thema an).

Ich habe es zum Thema gemacht, aber es gab dann immer Streit und aus Verzweiflung wurde ich auch unfair.
Es gab kein ruhiges Gespräch darüber, oder aber Verständnis.

Zitat von Jane_1:
Ich habe letztens in einem Reel gesehen, wie ein Psychologe befragt wurde: Was ist DAS Symptom, dass jemand ein Kindheitstrauma hatte?
Die Antwort war: Der Versuch, einen schwierigen Menschen davon zu überzeugen, einen zu lieben.

Ich übersetze "schwierig" mit: Ein Mensch, der sich nicht liebend verhält.

Aber passt das hier, wenn meine Kommunikation bescheiden war?

x 2 #1947


S
Zitat von Odette:
Und vielleicht ist da etwas dran, dass ich ihn zu seinem Verhalten getrieben habe.

Mit dieser Aussage schiebt er seine Verantwortung für sein Verhalten dir rüber. Andere Menschen hätten anders auf dich reagiert. Sein Verhalten hat nur etwas mit ihm zu tun. Das Verhalten der Menschen ist immer eine Aussage über sich selbst, nie über das Gegenüber.

x 3 #1948


Odette
Und am Ende wird er sich nur halb so viele Gedanken machen wie ich, und ist wahrscheinlich froh, jetzt Frieden zu haben.

Entschuldigt. Gerade ist hier eine ganz miese Welle, welche geritten werden möchte.

x 2 #1949


S
Zitat von Odette:
Meinen Vater.

Danke für deine Ehrlichkeit. Und jetzt werde ich gerade sehr traurig, weil ich deine innere Kleine von damals sehen kann.

Sie hat Schuld und Wertlosigkeit bei sich angenommen, weil sie dem Vater glauben musste. Er hat es nicht besser gekonnt. Aber sie war nicht schuld, sie war ein Kind! Sie hat den Auftrag der Biologie von Kindern erfüllt.

Sie musst du in den Arm nehmen und ihr versprechen, dass du für sie da sein wirst. Kennst du das Bild von dem inneren Kind?

x 1 #1950


A


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