×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

5021

Trennung aus dem Affekt?

Femira
Zitat von Odette:
Irgendwie finde ich es einfach schwach und dumm von ihm?

Ist es auch. Es ist so offensichtlich, dass es an ihm liegt und er checkt es noch immer nicht.

Auf sich zu gucken, erfordert Stärke. Das kann er nicht.

Zitat von Odette:
er tut immer so wahnsinnig klug und emotional intelligent -

Stimmt...wenn er anderen erzählen kann, wo deren Fehler sind. Es ist sooooo schwer, auf sich zu gucken als auf den anderen.
Zitat von Odette:
Chilli-Bonbons

Sowas gibt's? 🤢
Zitat von Odette:
Krieg fast schon Magen

Dann muss es doch die kalte Dusche nehmen. 😆
Die Wim Hoff Methode funktioniert auf jeden Fall kann ich dir sagen.
Auch in die viel zu heiße Sauna zu gehen, wirkt echt wunder.

Zitat von Odette:
Ich habe das erste Mal Grenzen gesetzt und darauf folgte die Trennung.

Nein, so ist das nicht. Du lässt da was aus. Du hast sie nicht gesetzt. Wie in der ersten Runde hast du auf Grenzen hingewiesen und hast sie eben nicht gesetzt. Hättest du sie gesetzt, dann hättest du ihn nach wenigen Wochen verlassen.

Also du merkst, dass eine Beziehung mit ihm nicht geht, wenn du dich nicht völlig selbst verleugnest.

Deine Aufgabe ist es, deine Grenzen wirklich zu unterstreichen. Und wenn jemand deine Grenzen verletzt, die Person stehen zu lassen, statt zu betteln, dass diese Person doch bitte bitte deine Grenzen respektiert und schlussendlich verlässt dich der andere, weil du die ganze Zeit bettelst.
Mach daraus nicht, dass du bestraft wirst, weil du um Grenzen bettelst. Du siehst, dass betteln nichts bringt. Sei wütend, dass er deine Grenzen nicjt respektiert. Sei wütend, dass er eben nicht dankbar dafür ist, dass du dich aufgegeben hast, sondern dich verlassen hat.

Und behalte deine Grenzen im Blick. Menschen, die diese nicht respektieren, musst du raus schmeißen.

x 2 #2086


Odette
@Akelei76

Hoffe nicht zu viel der Informationen, aber ganz am Anfang des Besuches der roten Tante.

Genau wie an dem Tag mit der Sofa-Situation.

Wenn ich belastet bin, schlägt mein System dann nochmal härter an. Ich hasse das.

Wollte es vorhin schon hier schreiben, habe es aber wieder gelöscht. Klischee?

x 2 #2087


A


Trennung aus dem Affekt?

x 3


Femira
Zitat von Odette:
Klischee

Weiß nicht...ich hab auch mindestens 2 Tage, an denen ich mich zurück ziehen möchte und Ruhe brauche. Alles, was mich dann in die Aktion zwingt, macht mich dann sehr emotional.

x 2 #2088


S
Zitat von Odette:
Wollte es vorhin schon hier schreiben, habe es aber wieder gelöscht. Klischee?

Nein, das zeigt nur wie mächtig Hormone sind. Aber auch: halte durch, vielleicht ist es bald besser.

Was aber so richtig, richtig gut ist: du kannst dich nicht melden. Dann ist das einzige was zu tun ist: Ablenkung. Du wusstest, dass du an diesen Punkt kommst und du hast vorgesorgt. Mehr noch, du hast für dich gesorgt, denn du willst nicht zurück, du willst nicht so behandelt werden.

Am Anfang wirkt Ablenkung absolut idiotisch. Egal was man tut, die Gedanken sind nicht zu stoppen. Aber es gibt Tätigkeiten die soviel Aufmerksamkeit und Leidenschaft erfordern, dass man gar nicht anders kann. Und schon 10 min Gedankenstopp macht etwas im Gehirn. Der Impuls den man umlenkt, hilft neue Pfade zu finden. Heißt: Gedanke an ihn -> nicht grübeln, nicht analysieren, in dem Moment etwas anderes tun. Der Impuls wird in etwas anderes gelenkt bis dein Kopf lernt, dass es nicht immer festhängen muss, sich nicht binden muss.

Deshalb musst du niemanden schlecht machen oder er muss dir egal sein. Aber du gehst neue Wege.

Gibt es etwas was du gerne tust und dich lang genug ablenkt? Das die Macht hat deine Gedanken zu stoppen?

x 3 #2089


MissLilly
Zitat von Odette:
Grundsätzlich wünsche ich mir, für mich, in 10 Jahren eine stabile Beziehung. Egal, wie die aussieht

Und genau das sollte dir eben nicht egal sein😉

x 1 #2090


Odette
@MissLilly
Oh nein, das egal meine ich auf Heirat, Kinder, etc. Ich habe von den Umständen keine festen Ziele. War aber schon immer so. Partnerschaft aber in jedem Fall.

x 1 #2091


A
Zitat von Odette:
Wollte es vorhin schon hier schreiben, habe es aber wieder gelöscht. Klischee?

Nein, ein normaler Zyklus mit seinen Schwankungen. Lachendes Gesicht

Hör endlich auf, dich immer wieder klein zu machen. Ich mag dich schütteln, echt wahr.

x 1 #2092


Odette
Zitat von Femira:
Nein, so ist das nicht. Du lässt da was aus. Du hast sie nicht gesetzt.

Nein, ich meine bei der Trennung.
Donnerstag mein Zusammenbruch
Freitag geschrieben und ich bat um Abstand und dass er sich am Samstag melden kann nach dem Sport.
Mit dem Zusatz, dass ich nicht mehr möchte, dass unsere Bedürfnisse gegeneinander kämpfen müssen und ich jetzt Kälte als Bestrafung aushalten muss.

Als er Samstag schrieb, schrieb ich, dass wir auf Abstand gehen müssen, bevor er voreilig anruft.
Seine Antwort:
'Das finde ich absolut inakzeptabel, dass jetzt Abstand auf einmal doch möglich sein soll. Ich habe mir geschworen dieses Hin und Her nicht mit zu machen, und höre jetzt auf mein Bauchgefühl.'
(Was ja schon auch witzig ist, wenn er ständig tagelang Abstand haben wollte... Er wieder ein hin und her verursacht hat.)

Ergo: hätte ich wieder ängstlich dagesessen, auf ihn gewartet, Reue (?!) gezeigt, wäre es wohl noch weiter gegangen.
Ich sage nicht, dass das Outcome besser gewesen wäre.
Das ist nur die Situation, die ich meine.

Ich habe nicht gewartet, selbst beschrieben, dass ich nach dem Zusammenbruch erstmal Ruhe haben mag, und war dann den kommenden Tag unterwegs und erst Abends zu Hause. Auch das teilte ich ihm mit, und ich habe das Gefühl, es hat ihm nicht gepasst. Es war wie eine Verschiebung der Dynamik, aber zu meinen Gunsten.
Den den Freitag habe ich mit meinem besten Freund verbracht und Samstag mit einer Freundin die Sonne genossen.
Ich hatte einfach keine Lust mehr, bestraft zu werden, wenn mein Nervensystem mich zum Fall gebracht hat, denn die Schuldgefühle mir selbst gegenüber sind groß genug gewesen.

x 3 #2093


Shum
Zitat von Odette:
Nein, ich meine bei der Trennung. Donnerstag mein Zusammenbruch Freitag geschrieben und ich bat um Abstand und dass er sich am Samstag melden kann ...

Liebes, möchtest du eher auf den Arm oder eine schonungslose, nackig machende Analyse deines Verhaltens, was du beschreibst? Bitte letzteres nur auswählen, wenn du dich fit für Bratpfannen fühlst.

x 3 #2094


Odette
@Shum Meinst du, weil ich aus Angst quasi eingeknickt wäre? Weil ich mich (unterbewusst) ärgere, nicht einfach wie sonst auch. ausgehalten zu haben? Ich weiß, dass es absoluter Blödsinn ist. Ich weiß auch, dass es gut war, das eben nicht nochmal so mitzumachen. Und auch gut, dass die Trennung durch ist.

Aber ja, ich nehme die Bratpfanne..

Heute habe ich beschlossen der Wut wieder mehr Raum zu geben.
Und hey: es ist schon Tag 22.

x 2 #2095


Odette
Zitat von Femira:
Weiß nicht...ich hab auch mindestens 2 Tage, an denen ich mich zurück ziehen möchte und Ruhe brauche. Alles, was mich dann in die Aktion zwingt, macht mich dann sehr emotional.

Zitat von Sienna:
Nein, das zeigt nur wie mächtig Hormone sind. Aber auch: halte durch, vielleicht ist es bald besser.

Gestern noch mit der lieben Nebengeist telefoniert, viele ekelhafte Situationen angesprochen, viel geweint.
Dann Krönchen gerichtet, Haare nachgefärbt, Pizza gegessen und mit meiner Lieblingsserie ins Bett.

Heute geht es mir deutlich besser, und ich habe heute morgen für mich beschlossen, dass ich heute nicht zu lassen werde, dass diese Trennung meinen Tag überschattet. Bis jetzt klappt es ganz gut.

Zitat von Sienna:
Am Anfang wirkt Ablenkung absolut idiotisch. Egal was man tut, die Gedanken sind nicht zu stoppen.

Ich mache so viel. Gar nicht mal als bewusste Ablenkung.
Trennung war vor 3 Wochen, in der Zeit war ich bei Familie, Freunden, auf 3 Konzerten, und habe einen Job als Führungsposition.

Ich glaube eher, ich bin so wackelig gewesen gestern, weil ich u. a. den Sonntag das erste Mal nichts vor hatte, und auch bewusst mal nicht mit irgendwem telefoniert habe, etc.

Im Alltag versuche ich es eher mit Achtsamkeit, wenn ich Dinge tue. So läpsch das klingt.
Wenn ich den Abwasch mache, mache ich den Abwasch und versuche nicht nebenbei zu grübeln.
Das als Beispiel.

Zitat von Sienna:
Gibt es etwas was du gerne tust und dich lang genug ablenkt? Das die Macht hat deine Gedanken zu stoppen?

Ich bin eine Lesemaus. Ganz doll.
Ich lese an die 50 Bücher im Jahr. Aber leider, kann ich aktuell nicht, da mein Kopf noch zu laut ist.
Also kann ich leider mein Hobby aktuell nur kurzzeitig nutzen. Ich versuche es aber immer wieder.
Total ätzend, dass es mir so schwer fällt. Auch wenn es genug Serien gibt, die den Kopf ja auch 'ausschalten', sind Bücher mein safe und happy place. Aber das wird wieder kommen. Spätestens bei der nächsten Geschäftsreise und viel Zeit im Zug.

Heute wollte ich alle Kraft auf jeden Fall in meine Wohnung stecken, und putzen. Keine Lust mehr, mich so einzugraben.

x 4 #2096


MissLilly
Zitat von Odette:
Oh nein, das egal meine ich auf Heirat, Kinder, etc.


Ok, nur damit ich das richtig verstehe Lachendes Gesicht
Es ist dir also egal ob du irgendwann einmal heiratest oder Kinder bekommst? Dir ist lediglich wichtig auf jeden Fall eine Partnerschaft zu haben?

x 1 #2097


Odette
Zitat von MissLilly:
Es ist dir also egal ob du irgendwann einmal heiratest oder Kinder bekommst? Dir ist lediglich wichtig auf jeden Fall eine Partnerschaft zu haben?

Das klingt irgendwie falsch.

Aber ja, dennoch lasse mich erklären.
Konstrukt Ehe, oder aber auch einen expliziten Kinderwunsch habe ich nicht.
Es ist einfach kein Wunsch, der zwangsläufig erfüllt sein muss, damit ich am Ende meines Lebens sagen kann, ich bin 'zufrieden'. Ich habe FreundInnen in meinem Umkreis, da war oder ist es ein wichtiger Bestandteil/ Lebensziel.
Das ist aber schon seit ich jung bin der Fall.

Dennoch ist mein Lebensziel grundsätzlich eine Partnerschaft, denn ich sehe mich nicht als Eremitin.
Ob ich in dieser verheiratet bin, oder aber Kinder ein Thema sind, kann ich aktuell nicht sagen.

Es ist kein nein gegen Kinder oder aber die Ehe grundsätzlich. Beides hat nur kein enormes Gewicht auf mich bzw. drückt die Bedeutung einer gesunden Partnerschaft runter, die ich durchaus haben möchte.

Ex war der erste, bei dem Heiraten Thema war.
Bei meinen Langzeitbeziehungen vorher nicht.
Kann sein, dass sich das mit dem richtigen Partner anders anfühlt.

Ist das irgendwie nachvollziehbar?
Ich kann es nicht besser formulieren.
Merke aber auch, dass der Gedanke daran mir gerade irgendwie weh tut, da es kürzlich noch Thema war bei uns und ach.. ich schieb es ganz fix wieder weg.

x 2 #2098


MissLilly
Zitat von Odette:
Ist das irgendwie nachvollziehbar?


Ja ist es Lachendes Gesicht

Zitat von Odette:
Ex war der erste, bei dem Heiraten Thema war.


Darf ich fragen warum?

x 2 #2099


MissLilly
@Odette

habe gerade gesehen, dass du deinen letzten Text editiert hast, da hatte ich allerdings meine Frage schon gestellt.
Wenn es dir also weh tut, dann musst du die Frage selbstverständlich nicht beantworten.

x 1 #2100


A


x 4