Zitat von Odette:
warum das so ist habe ich dir mehrfach beschrieben. Unteranderem gestern wieder.
Zitat:Glaub mir, ich frage mich das auch.
Es ist alles so verworren. Meine Wahrnehmung war komplett verzerrt.
Auch das habe ich dir über die Jahre mehrfach beschrieben.
Zitat:Es ist als würde ich aufwachen. Jeden Tag ein wenig mehr und darum schreibe ich hier so arg viel.
Das Cortisol von dir fährt die letzen Tage runter.
Dadurch werden gewisse Bereiche wie z.b. die Amygdala , der Hypocampus und der präfrontale cortex durch das Zuviel an Cortisol nicht mehr geschädigt sondern diese Bereiche beruhigen sich langsam und die Person sieht klarer auf die Situation.
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Der präfrontale Cortex (PFC) ist als Sitz höherer kognitiver Funktionen (Denken, Planung, Impulskontrolle) besonders empfindlich gegenüber dem Stresshormon Cortisol.
Chronisch erhöhtes Cortisol kann zu einem Rückgang von Neuronen im PFC führen, was rationale Entscheidungen erschwert, die Konzentration schwächt und die emotionale Regulation beeinträchtigt.
Auswirkungen von Cortisol auf den Präfrontalen Cortex: Strukturelle Veränderungen: Chronischer Stress und ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel können die Verbindungen im PFC schwächen und zu einem Absterben von Neuronen führen.
Funktionelle Einschränkung: Eine durch Cortisol unterdrückte Aktivität im PFC führt zu Problemen bei der Impulskontrolle, der Emotionsregulation und der Entscheidungsfindung.
Exekutive Funktionen: Der PFC ist der "Dirigent" des Gehirns, der für Arbeitsgedächtnis, Planung und Handlungssteuerung zuständig ist. Cortisol stört diese Prozesse.
Zusammenspiel mit der Amygdala: Während Stress die Amygdala (Angstzentrum) aktiviert, schwächt er gleichzeitig den PFC, was dazu führt, dass emotionale Reaktionen weniger gut kontrolliert werden können.
Zusammenhang von Stress und Cortisol:
In Stresssituationen schüttet der Körper Cortisol aus, um Energie bereitzustellen. Während kurzzeitiger Stress den Fokus erhöhen kann, führt chronischer Stress durch die dauerhafte Belastung mit Cortisol zu den oben genannten Beeinträchtigungen.
Usw.
usw.
usw,
Langfristige Folgen: Langanhaltender Stress kann die Architektur des Gehirns nachhaltig verändern und gilt als Risikofaktor für Burnout, Depressionen, Schizophrenie und Angststörungen.
Der Abbau der Kapazität im PFC ist oft die Ursache dafür, dass Menschen in Stresssituationen in alte, ungesunde Verhaltensmuster zurückfallen.
Chronischer Stress führt zu einer Abnahme der dendritischen Verästelungen im medialen PFC, was bedeutet, dass sich Nervenzellen zurückziehen und Verbindungen schwächer werden.
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