Chandos
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Zitat von E-Claire:Hm. Ich frage mich, ob das wirklich so für Deinen Gegenüber war, also dass das ganze (Lebens-)glück nur in der Beziehung besteht oder nicht vielleicht doch eher Reaktion auf Deine Unverbindlichkeit, die Du als Autonomiestreben getarnt hast.
Wieso muss man auf Autonomie so reagieren? Mit einer gefühlten Ausschließlichkeitsklausel
der Unternehmungen oder des alles nur gemeinsam Machens?
Ab einem bestimmten Punkt in einer Beziehung und des Voll-Aufeinander Beziehens (meist zu Beginn),
ist eine gewisse Autonomie durchaus normal, finde ich.
Ich habe früher schon den Fehler gemacht, mich so in einer Beziehung aufzulösen,
dass ich irgendwann überhaupt keine autonomen Anteile mehr hatte,
die ich aber wichtig finde, da es ja, trotz Beziehung, weiterhin 2 Individuen bleiben.
Und wie gesagt, ich habe mich ja nicht in Luft aufgelöst, sondern mich einfach auch total transparent,
auch Dingen zugewandt, die mir persönlich etwas bedeuten, die ich auch für mich machen wollte,
neben allem anderen, das man teilte und zusammen machte (weiterhin machte).