Chandos
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ich war vor ein paar Jahren schonmal hier (wie so manch anderer).
Irgendwie ist es erschreckend (für mich, reflektierend),
dass ich immer wieder in die gleichen Muster verfalle
(bindungsängstliche Tendenzen) und demnach auch nach meinem Muster
die immergleiche Art Personen anziehe.
Das lässt mich jetzt nach der letzten Erfahrung sehr sehr müde,
vor allem aber auch resigniert zurück. Trotz Therapeuten, der aber irgendwie nicht
richtig auf meine Punkte eingeht und ich garnicht mehr weiß, wo ich noch den Hebel ansetzen soll
und was überhaupt noch richtig ist in meiner Kommunikation, meiner Art und meinem eigenem Dasein.
Mir fällt es mittlerweile nach allem, was so passiert und gescheitert ist,
schwer mich selbst anzunehmen. Vertrauen verloren in mich
und auch in andere. Wie baut man sowas wieder auf?
Und wie so oft zuvor gehe ich aus einer Beziehung heraus
und habe das fast restlos absolute Gefühl, dass es (mal wieder) an mir lag,
dass es nicht funktionierte.
Meint ihr es gibt einfach Menschen, die für eine Beziehung nicht gemacht sind?
Die sich daraus einfach wenig ziehen können?
Wieso diese unterbewusste Rebellion immer wieder.
Diese Ängste. Vor was? Was sind das für innerliche Strömungen und Tendenzen,
die einen so agieren lassen.
Bin wirklich schwer am grübeln und auch das ist kein gesunder Kreislauf.
Wollte jetzt auch nicht den Main hier mit einem ewigen Jammer-Text zuspamen.
Danke fürs Lesen. Aber es tut auch mal gut, es rauszulassen.