Zitat von brndbschlngrxl:@thegirlnextdoor Er empfindet das Führen als anstrengend, zumindest bei einer Frau, ob nur bei diesem Typ- weiß ich nicht, denke aber schon. Und die anfängliche Selbstsicherheit ist eben keine. Daher reflektiert er auf die falsche Frau. Deswegen bei sich hinsehen. Selbstsicherheit zb Er wirkt auf mich nicht ...
Vielleicht ist das mit der Führung auch gerade einfach nur ein Verständnisproblem meinerseits. Was genau meinst du mit "eine Frau führen"? Für mich hat diese Bezeichnung irgendwie den Beigeschmack, als müsste ich sie erziehen, in bestimmten Situationen. Ich will aber meine Frau nicht "erziehen" müssen, mal abgesehen davon, dass meine Exfreundin das sowieso nicht zugelassen hätte. Einfach auf Augenhöhe sein und gut ist’s.
In anderen Situationen hab ich kein Problem damit die Führung zu übernehmen. Sei es nun bei alltäglichen Entscheidungen, im Bett, bei der Entscheidung wo wir Essen gehen, wo wir trinken gehen etc.
Apropos Bett, das gehört hier eigentlich nicht rein, aber ist für mich auch irgendwie ein Mysterium. Vielleicht gibts dafür ja ne logische Erklärung. Unzwar: Meine Herzdame hatte kein Problem damit, ganz im Gegenteil, wenn ich die Führung absolut schonungslos im Bett oder sonst wo, übernommen habe, vor allem wenn wir fetten Streit hatten. Nähere Details haben hier natürlich wirklich nix zu suchen, die Betonung liegt dennoch auf "schonungslos". Wenn ich allerdings versucht habe im Streit die Führung zu übernehmen, mit meinen Worten, dann legte sie ein totales Dominanzverhalten an den Tag und schaltete erstrecht auf stur. So als müsste sie sich jetzt beweisen und das sie sich auch ja nicht unterbuttern lässt, was noch nicht mal meine Absicht war, aber total "überempfindlich". Also ich verstehe nicht, wie man sich bei der einen Sache so fallen lassen kann, wenn der andere die Zügel in der Hand hält und es bei der anderen zu viel ist, den Partner, im Streit, auf die selbe Augenhöhe zu lassen und dann ständig versuchen zu wollen, zu dominieren.
Und genau deswegen finde ich es "anstrengend" sie zu führen und bevorzuge zukünftig doch eher eine Partnerin auf Augenhöhe, die nicht den extremen Drang verspürt, unbedingt zu dominieren. Einfach ne gesunde Kommunikation, wo beide ein Stück vom Zügel in der Hand halten und keiner der Boss sein muss. Lösungsorientiert von beiden Seiten. Denn so weich und geduldig ich hier gerade auch klingen mag, ein Mensch der unterwürfig ist, bin ich nicht. Auch wenn ichs auf die gefühlvolle, einfühlsame Weise versucht habe, auch wenn ich das ein oder andere Mal versucht habe mit ihrer Art umgehen zu können und mir dafür selbst auf die Lippen gebissen habe und auch wenn ich aus Zuneigung zu einem Menschen zu viel zugelassen habe. Hoffnungen machens halt manchmal möglich. Kann ich jetzt auch nicht mehr rückgängig machen, nur an mir arbeiten für die Zukunft.
Auf jeden Fall muss ich noch einiges lernen, aber das ist okay, deswegen bereue ich diese Beziehung auch keine Sekunde, sondern sehe sie als Möglichkeit, weiter zu wachsen.