TomSawyer
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ich möchte euch mein Herz ausschütten.
Meine Freundin hat sich vor etwa zehn Wochen nach 3½ Jahren Beziehung von mir getrennt und ich bin seitdem einfach verzweifelt.
Ich liebe sie noch immer wie am ersten Tag, über alles.
Meine Gefühle werden einfach nicht weniger, egal, was ich tue.
Die Trennung selbst verlief zärtlich und war sehr tränenreich.
Sie sagte, dass sie mich liebt und sie schreibt mir auch heute noch, dass sie mich vermisst.
Aber sie hat Borderline, und sie meinte, sie könne mir nicht mehr ohne negative Gefühle begegnen bzw. ohne die Angst, dass ich Trigger auslöse. Sie sagte wörtlich, sie habe sich getrennt, weil sie mich nicht hassen will.
Das zerreißt mir das Herz.
Ich verstehe, dass sie sich schützen möchte, aber für mich fühlt es sich an, als hätte nicht sie, sondern ihre Angst die Entscheidung getroffen.
Wir haben einiges zusammen durchgestanden (Krankheit, Distanz, Streit, Trauer) und jetzt, wo wir endlich hätten zur Ruhe kommen können, zieht sie sich zurück.
Sie sagt, ich könne mich jederzeit melden, sie wolle nicht, dass wir uns fremd werden. Aber jedes Mal, wenn ich schreibe, kommt alles wieder hoch.
Ich kann einfach nicht loslassen. Ich habe ständig dieses Ziehen im Magen, diesen Druck, diese Leere.
Ich weiß, dass ich sie nicht retten kann, aber wie lebt man weiter, wenn die Liebe so stark ist und die Hoffnung einfach nicht vergeht?
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt, eine Trennung durch Borderline?
Gab es bei euch vielleicht später noch einmal eine Annäherung?
Oder muss ich akzeptieren, dass das endgültig ist?
Danke fürs Lesen!