E-Claire
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Zitat von Binkaputt:Das Problem ist nicht fehlende Leidenschaft oder fehlende Liebe, sondern ihr Kinderwunsch, den ich ihr nicht erfüllen kann. Genau deshalb ist diese Situation für mich so viel tragischer als eine „normale“ Trennung.
Hm. So ganz stimmt das nicht. Denn es ist letztlich ja nicht der Kinderwunsch sondern ein ganzes Lebenskonzept. Deins und ihrs sind nicht kompatibel.
Du tust so als wäre das alles die ganz große Liebe und nur diese eine Sache würde Euch trennen. Und daraus leitest Du eine bestimmte, besondere Tragik ab.
Ich kann das schon gut verstehen, denke aber auch, dass wir alle in einer solchen Situation uns schnell dazu verleiten lassen aus dem einen oder anderen Punkt eine große Tragik zu machen.
Ihr habt Eure Beziehung ewig lang nicht ordentlich definiert, viele Gespräche über die Zukunft grundsätzlich nicht geführt und ihr (auch Du) wart über weiten Strecken sehr ambivalent. Das hört sich alles für mich nicht nach der sprichwörtlichen großen Liebe an.
Auf mich wirkt das alles eher ein bissl so, als würdest Du die Konsequenz Deines ambivalenten Verhaltens zu spüren bekommen und diese ist schmerzhaft. Manchmal braucht es Verlust, damit wir uns entscheiden längst überfällige Veränderungen anzugehen.
Du bist in Gedanken noch sehr viel bei ihr, das ist auch normal, aber so langsam sollte sich Deine Perspektive auf Dich richten. Was nimmst Du aus dieser Erfahrung für Dich mit und was möchtest Du vielleicht in Zukunft ändern?