Aber gerne doch
Das ist Martha
Sie wird nächste Woche Montag bei mir einziehen. Sie ist eine 3 1/2 Monate alte Möpsin und tagsüber geht sie zu meiner Tante.
Die ist seit Januar in Rente und freut sich auch wie Bolle auf das Hundi. Meine Eltern (auch Rentner) wohnen im gleichen Haus und somit ist immer jemand da, der das Tier bespassen kann, wenn ich unterwegs bin.
Morgen nachmittag gehe ich mit der Tante zum ersten Mal zur Welpenschule. Eine Stunde Theorie bevor der Hund kommt
Vor ein paar Wochen hat jemand, in einem anderen Strang, eine Metapher über eine kleine Spinne geschrieben.
Kurz gesagt, hat diese Spinne solange in Ihrem Netz ausgeharrt, bis sie verhungert war, nur weil sie EINMAL in diesem Netz an dieser Stelle ne Fliege gefangen hatte.
Da habe ich darüber nachgedacht, dass ich noch mehr aus meinen eingefahrenen Abläufen raus muss.
Und da kam mir die Idee mit dem Hund.
Erstens ist man nicht alleine.
Zweitens kommt man unter Leute. Du glaubst gar nicht, wieviele Leute einen ansprechen mit Hund an der Leine. Leute mit und ohne Hund.
Ich habe einen kleinen Park um die Ecke, durch den ich immer walke. Da stehen dauernd Hundeleute zusammen zum quatschen.
Und dann gibt es ja auch noch Hundeschulen. Da lernt man auch wieder Leute kennen.
Drittens habe ich wieder eine Aufgabe.
Ich hatte ja mal eine Familie, bevor Ex und Kind ausgezogen sind.
Es hat mich einfach erfülllt für die Beiden da zu sein. Ich lebe seit über einem Jahr vor mich hin. Für nichts und niemanden verantwortlich außer mich selbst und das ist mir zuwenig.
Zu den Freunden:
Ich kann es Dir auch nicht sagen. Der Freundin, mit der ich gestern gesprochen habe, habe ich schon 2 X klipp und klar gesagt, wie wichtig sie mir ist und dass sie bitte an mich denken soll, wenn sie etwas unternimmt.
Nix ist passiert.
Vor 6 Wochen ist mir dann der Kragen geplatzt, weil sie mich mal wieder versetzt hat. Gestern hat sie mir dann eine Whatsapp geschickt: Na Du beleidigte Leberwurst...
Toll ne?
Wieso Strampler?