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Trennung nach 14 Jahren teilweise schweren Jahren

R
Zitat von CanisaWuff:
Klar

Ich hab genau dieses Szenario bei einem Freund miterlebt.

Nur mit dem Unterschied, dass da nicht noch ein Haus und viel Geld dran hing. Nach gescheitertem Wochenmodell wohnen die Kinder jetzt übrigens beim Vater. Und dennoch gibt es bei nahezu jeder Übergabe vor/nach dem Mutterwochenende irgendwelchen Knatsch um Sachen.

Im hier diskutierten Fall bewundere ich den TE, der sehr gelassen ist und noch immer glaubt, das läuft schon irgendwie seinen geregelten Weg.

Beleuchtet man das Verhalten der Frau, so weiß man, dass hier bald Krieg herschen wird und um jeden Cent gefeilscht werden wird.

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Waris07
Zitat von Spike15:
Oha, gestern in ist es völlig eskaliert. Sowas wie gestern habe ich noch nie erlebt. Ich habe ihr nur mitgeteilt dass ich mich in der Arbeit informieren werde, ob ich evtl Stunden reduzieren kann und wir dann 50/50 machen könnten. Da ist sie völlig ausgeflippt. Sie hat gezittert am ganzen Körper. Hat gesagt das ...

Das, was du schilderst, ist weit mehr als eine normale Eskalation und für alle Beteiligten – besonders für die Kinder – extrem belastend.

Spätestens bei Suizidankündigungen ist aus meiner Sicht eine Grenze erreicht, bei der solche Gespräche nicht mehr allein geführt werden sollten. Themen rund um Trennung, Betreuung und mögliche Modelle würde ich daher dringend nur noch im Beisein eines neutralen Dritten besprechen (Beratungsstelle, Jugendamt, Mediation). Das kann helfen, die Situation zu beruhigen und gibt allen Beteiligten Sicherheit.

Gleichzeitig möchte ich dir ausdrücklich sagen: Es ist absolut legitim und richtig, dass du dich informierst und alle Optionen auf den Tisch legen willst – auch ein 50/50-Modell. Der Wunsch, nicht nur formell Verantwortung zu tragen, sondern gleichwertig und aktiv am Leben deiner Kinder teilzuhaben, ist kein Egoismus, sondern ein wichtiger Ausdruck von Verantwortung und Bindung.

Ich finde es zudem gut und notwendig, dass du beginnst, für dich einzustehen. Wer sich über lange Zeit zurücknimmt und sich dem Willen des anderen fügt, um Konflikte zu vermeiden, verliert dabei oft sich selbst. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man klar und ruhig sagen darf: Ich möchte gehört werden und an Entscheidungen beteiligt sein.
Gerade bei so sensiblen Themen entstehen tragfähige Lösungen nicht aus Angst, Druck oder emotionalem Ausnahmezustand, sondern aus Klarheit, Struktur und gegenseitigem Respekt – und dafür gehst du gerade einen wichtigen Schritt.

Ich wünsche dir von Herzen viel Mut und Kraft, deinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen – auch wenn der Gegenwind gerade rau und stürmisch ist. knuddeln

x 10 #167


A


Trennung nach 14 Jahren teilweise schweren Jahren

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CanisaWuff
Zitat von rudi333:
Ich hab genau dieses Szenario bei einem Freund miterlebt. Nur mit dem Unterschied, dass da nicht noch ein Haus und viel Geld dran hing. Nach ...

Hab ich schon in einem vorherigen Post geschrieben.
Es scheint, als hätte sie Null Selbstreflexion.

x 2 #168


A
Zitat von Spike15:
Sie war richtig in einem Ausnahmezustand. Also ich dann wieder ganz ruhig sagte, ich werde mich trotzdem darüber informieren, packte sie ihre Jacke, ging Richtung tür, und sagte, dann fährt sie jetzt gegen einen Baum.

Und du sagst mir auf Nachfrage, sie sei keine Dramaqueen!

Wach jetzt bitte mal auf und schütze dich. Die hat dir schon die Hosen ausgezogen die letzten Monate, hat sich taktisch belogen und betrogen - WARUM AUCH IMMER IST EGAL - und es steht zu vermuten, dass sie dir rücksichtslos auch weiterhin die Hosen ausziehen wird, wenn es ihr dienlich ist.

Die Frau will Recht haben, alles haben was sie will ohne Rücksicht auf (Deine) Verluste.

Du sollst keinen Krieg führen, aber Vorsorge treffen und mit allem rechnen. Die ist nicht so, wie du das offensichtlich meinst. Hol andere ins Boot, mach Aufzeichnungen, lass dich umfassend beraten, fxiere alles schriftlich.

DAS IST NICHT MEHR DEINE PARTNERIN! Und offenbar schon länger nicht mehr.

x 8 #169


S
Ich danke euch allen von Herzen für eure guten Ratschläge, eure Ideen und eure Anteilnahme.

Ich finde es krass was euer Zuspruch in mir auslöst. Ich habe da bis jetzt mit niemandem darüber gesprochen außer mit meiner Mama. Sie ist aber wiederum auch eine sehr ruhige und sensible Person.

Ihr habt mir alle ein bisschen die Augen geöffnet, und mir mut gemacht. Jetzt habe ich gestern zum ersten Mal so richtig meine Meinung gesagt, bin für mich eingestanden.
Und es fühlt sich gut an.

Danke euch allen dafür und einen guten Rutsch. Ich halte euch auf dem laufenden.

x 17 #170


R
Zitat von Spike15:
Ich danke euch allen von Herzen für eure guten Ratschläge, eure Ideen und eure Anteilnahme. Ich finde es krass was euer Zuspruch in mir auslöst. Ich habe da bis jetzt mit niemandem darüber gesprochen außer mit meiner Mama. Sie ist aber wiederum auch eine sehr ruhige und sensible Person. Ihr habt mir alle ein ...

Ab sofort MUSST Du das auch.

Du hast Dir bis hierher offenbar 14 Jahre lang Dein Leben diktieren lassen. Du bist offenbar ein sehr friedliebender Mensch, dem Konflikte bisher fremd waren. Das bist Du und das ist ja auch alles gut so. Du hast aber über die Jahre im Glauben an ein schönes Familienleben im renovierten Häuschen Dein eigenes Ich Stück für Stück aufgegeben.

Jetzt ist Jahreswechsel und somit ein guter Zeitpunkt, Dinge anders zu sehen und zu machen!

Hier ist immer jemand, der virtuell helfen kann und sei es nur, um Zuspruch an schweren Tagen zu bekommen.

Ab jetzt stehst DU und DEINE KINDER an erster Stelle. Du wirst jetzt viele Kämpfe führen müssen, was Du vermutlich nie wolltest. Aber Du hast keine Wahl, weil sie Dich sonst nackig macht in nächster Zeit. Sei stark und bleibe stark!

Ich wünsch Dir viel Erfolg!

x 7 #171


J
@Spike15

Hey Buddy, das tut mir leid für dich. Das ist ganz ganz schlimm zu lesen, ich will mir gar nicht erst vorstellen wie es dann für dich in der Situation sein muss.

DU MUSST für DICH EINSTEHEN! Sie hat damit bewiesen das ihr absolut kein Team mehr seid, dieses Team gibt es nicht mehr und wird es vermutlich auch nie mehr geben. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, pass gut auf deine Sachen auf, pass auf was du tust, wie du es tust. Vor allem tue nichts um sie zu provozieren oder ähnliches. Sachlich, ruhig, mit Argumenten arbeiten. Auch wenn du nicht weit kommen wirst bei Ihr. Zur Not ab sofort alles nur noch mit anwaltlicher Rücksprache.
Aber stehe bitte bitte für dich und die Kinder ein.

Ich wünsche dir alles gute und nen guten Rutsch ins neue Jahr

x 5 #172


S
Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 🎉

Mir sind gerade noch ein paar Gedanken gekommen die ich noch gerne mitteilen würde. Auf die bin ich gerade beim Lesen eines anderen Themas hier gekommen.

Kann das alles erblich bedingt sein?
Ich habe da noch nie drüber nach gedacht, aber sehr da jetzt schon Parallelen.

Sie sagte zu mir, als ich ihr dass mit 50/50 sagte, ich kann die Kinder hier nicht weg nehme, ich wüsste ganz genau das ihre Mama schon einen Suizid versuch hinter sich hätte, und wenn ich die Kinder weg nehme, sie das am Ende nicht verkraftet würde.

Ihre Mama hat Depressionen und ist in Behandlung. Der Versuch liegt aber schon lange zurück, deswegen hatte ich den nicht mehr auf dem Schirm.

Ihre Schwester war auch vor 4 Jahren für 10 Wochen in einer Klinik. Suizidversuch und Depressionen.

Meine Frau hat mal vor 2 oder 3 Jahren zu mir gesagt, sie merkt selber dass sie leicht zu depressiven zügen neige oder halt glaubt, leichte Phasen schon mal gehabt zu haben.

Hängt das am Ende alles zusammen?

Ich merke dazu noch, dass es ganz arg zyklusabhängig ist. Habe mich da schon lange eingelesen und bin bei pms oder der stärkeren Form, pmds gelandet.

Ich kann die Uhr danach stellen. Sobald wir 8 Tage vor ihrer Periode sind, ist sie ein anderer Mensch. In dieser Zeit ist sie aggressiv, dünnhäutig, such regelrecht nach Streit und hat eine kurze Zündschnur.
Ist diese Zeit vorbei, kann sein sie hüpft wieder lachend und fröhlich durchs Haus.

Genau in dieser schlechten Phase hat sie sich auch jedes Mal von mir getrennt.

Ich glaub echt, sie hat da ein paar ganz große Baustellen.

Das verrückte ist, ein Außenstehender würde überhaupt nichts ahnen. Es richtet sich alles immer nur gegen mich. Und nie vor anderen. Immer nur wenn niemand dabei ist.

x 2 #173


Usambara
Da Depressionen mittlerweile als Volkskrankheit zählen, denke ich jeder Mensch hat das Risiko bei entsprechender Belastung und den Umständen in eine Depression zu fallen. Je nach Ausprägung auch mit Suizidgedanken. Die Frage ist, sind das nur Gedanken oder versucht man das auch. Depressionen können aber behandelt werden, bessern sich, verschwinden...

Dieses PDMS ist kein Freifahrtschein für schlechtes manipulatives Verhalten dem Ehemann gegenüber. Versuchst du Entschuldigungen für ihr Verhalten zu finden?

Außerdem nimmst du ihr die Kinder nicht weg. Das redet sie dir/sich ein um Drama zu erzeugen. Die Kinder müssen aber nach der von ihr gewünschten Trennung nun aber auch weiterhin zum Vater Kontakt haben. So ist nun mal die Realität.

Es wäre gut wenn sie aus ihren Träumereien und Wunschvorstellungen aufwacht und sich wie ein Erwachsener Mensch mit der Realität, die sie gewünscht hat, mal auseinandersetzt.

x 9 #174


Lukrethia
Lieber @Spike15 es kann gut sein, dass es eine Disposition in der Familie gibt, wenn die Schwester und die Mutter schon stark betroffen sind.

Jemand kann "nur" Depressionen haben, es kann aber auch eine Komorbidität sein. In jedem Fall scheint sie sehr instabil zu sein. Was genau das Problem ist, wird aber nur jemand vom Fach sagen können, der Gespräche mit ihr führt.

Aber emotionale Erpressung - und das ist das, was sie tut - hat nichts mit Depressionen zu tun.

x 4 #175


CanisaWuff
Warum nimmst Du sie in Schutz und suchst nach Erklärungen für ihr Verhalten.
Sie ist schon groß und dazu noch Mutter und weiß auch selbst, wenn es ihr schlecht geht.
Ergo ist es auch ihre Verantwortung etwas dagegen zu unternehmen.
Dass immer alles nach ihrem Willen gehen soll, ist keine Therapie und Du bist nicht ihr Arzt und nicht ihr Therapeut.

Nun auch noch ihre Mutter vorzuschieben, damit Du nachgeben sollst ist unterste Schublade.
Also Großmutter ist Suizid gefährdet und die Mutter auch.
Wie sollen denn die Kinder dann in einem gesunden Umfeld groß werden?
Sie sehen gerade, dass Suizid der Weg ist das Leben zu gehen.
Findest Du diese Gedanken nicht grauenhaft?

x 7 #176


S
Zitat von Usambara:
Versuchst du Entschuldigungen für ihr Verhalten zu finden?

Entschuldigungen nicht unbedingt. Ich Frage mich viel mehr wie sie so werden könnte. Wir haben uns ja mal geliebt. Sie war ja nicht immer so. Ich würde einfach so vieles gerne verstehen.....

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CanisaWuff
Zitat von Spike15:
Entschuldigungen nicht unbedingt. Ich Frage mich viel mehr wie sie so werden könnte. Wir haben uns ja mal geliebt. Sie war ja nicht immer so. Ich ...

Doch, sie war schon immer so.
Du hast es nur großzügig übersehen, oder nicht bemerkt.
Hätte sie sich nicht getrennt, dann wärst Du immer noch der Ansicht, dass alles normal ist und Du wärst auch nicht auf die Idee mit 50/50 gekommen.
Alles wäre nach ihrem Willen gegangen und sie wäre nicht ausgeflippt.
Jedenfalls nicht zu dem Zeitpunkt.

Du solltest den Inhalt des Gesprächs zeitnah mit einem Anwalt besprechen.
Meine Meinung.

x 5 #178


FrauDrachin
Zitat von Spike15:
Kann das alles erblich bedingt sein?

Sowas in die Richtung meinte ich mit: Das klingt nicht normal (und nicht gesund).

Das Problem ist halt, wenn es so ist, was machst du dann mit der Info?
Wenn sie eine Trennung ausspricht, dann ist sie halt immer noch "gültig", egal ob "sie selber" spricht, oder die PMS.
Wenn sie selber keine Krankheitseinsicht hat, dann wird es nicht besser werden, und eine ruhige, friedliche Beziehung wird kaum möglich sein.

Es ist wichtig, dass du dir klar machst, was man als Partner kann, und was nicht.
Mit ihren Forderungen nach einem dritten Kind und ihrem Durchdrücken der OB hat sie jedenfalls deine ganz persönlichen Grenzen überschritten. Es macht keinen Sinn, und hilft mittelfristig nicht weiter, wenn du alles aushältst. Du kannst auch im Falle einer Therapie lediglich begleiten, sie selber muss bereit sein, diese Baustelle anzugehen.

Vielleicht hilft dir das, dass du bei deiner Linie bleibst friedlich und verständnissvoll auf die Beziehung zurückzuschauen. Vielleicht hilft ihr das, irgendwann zu erkennen, dass sie das Problem nicht weiter auslagern kann, indem sie dich zum Bösewicht erklärt. Vielleicht kannst du wichtige Gespräche ein bisschen so timen, dass es in ihre besseren Tage fällt.

Was ich aufgrund dieser Erkenntnis nicht tun würde, ist, verstärkt um die Beziehung zu kämpfen. Been there, done this. Ebenfalls würde ich aufgrund dieser Information keine Konzessionen machen, die du eigentlich nicht eingehen möchtest.

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S
Zitat von CanisaWuff:
Doch, sie war schon immer so.
Du hast es nur großzügig übersehen, oder nicht bemerkt.

Vieleicht liegt genau hier ein wesentlicher Punkt.
Das zu akzeptieren würde bedeuten, ich habe Jahre lang nicht hin gesehen. Oder wie du schreibst es eben nicht bemerkt.

Beides würd bedeuten, sich einzugestehen, man hat selber schuld.
Natürlich nicht an ihrem Verhalten, das ist schon ihr Anteil. Aber daran dass es so lange funktioniert hat.

Da wäre es natürlich einfacher zu sagen, sie ist krank, sie hat sich verändert.

Aber dass das nicht der richtige Weg ist, ist mir auch klar.

Gerade im Hinblick auf eine evtl neue Beziehung irgendwann mal. Falls ich jemals wieder eine haben werde.

Da muss jetzt schon gründlich bei mir selber aufgeräumt werden, um zu verhindern das mit so etwas noch einmal passiert. Im Hinblick auf mein Verhalten und meine Haltung.

Aber genauso um sowas in Zukunft früher zu erkennen und mich selber zu schützen.

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