Zitat von Spike15: Kann das alles erblich bedingt sein?
Sowas in die Richtung meinte ich mit: Das klingt nicht normal (und nicht gesund).
Das Problem ist halt, wenn es so ist, was machst du dann mit der Info?
Wenn sie eine Trennung ausspricht, dann ist sie halt immer noch "gültig", egal ob "sie selber" spricht, oder die PMS.
Wenn sie selber keine Krankheitseinsicht hat, dann wird es nicht besser werden, und eine ruhige, friedliche Beziehung wird kaum möglich sein.
Es ist wichtig, dass du dir klar machst, was man als Partner kann, und was nicht.
Mit ihren Forderungen nach einem dritten Kind und ihrem Durchdrücken der OB hat sie jedenfalls deine ganz persönlichen Grenzen überschritten. Es macht keinen Sinn, und hilft mittelfristig nicht weiter, wenn du alles aushältst. Du kannst auch im Falle einer Therapie lediglich begleiten, sie selber muss bereit sein, diese Baustelle anzugehen.
Vielleicht hilft dir das, dass du bei deiner Linie bleibst friedlich und verständnissvoll auf die Beziehung zurückzuschauen. Vielleicht hilft ihr das, irgendwann zu erkennen, dass sie das Problem nicht weiter auslagern kann, indem sie dich zum Bösewicht erklärt. Vielleicht kannst du wichtige Gespräche ein bisschen so timen, dass es in ihre besseren Tage fällt.
Was ich aufgrund dieser Erkenntnis nicht tun würde, ist, verstärkt um die Beziehung zu kämpfen. Been there, done this. Ebenfalls würde ich aufgrund dieser Information keine Konzessionen machen, die du eigentlich nicht eingehen möchtest.