Spike15
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Zitat von rudi333:Wenn ich jetzt aber schon wieder lese, dass er ein Betreuungsmodell ausgedacht hat, was auch noch perfekt zu den gerademal 2 Arbeitstagen pro Woche der Mutter passt, dann geht ihr Wille die nächsten 10-12 Jahre genauso weiter.
Verstehe ich total dass man es so sehen kann.
Fakt ist, ob bei mir eine Reduzierung der Stunde möglich ist, das muss ich erst abklären. Ich gehe zu 90 Prozent von nein aus.
Wir haben seit 2 Jahren Kurzarbeit und schon alle Leiharbeiter und befristeten Angestellten entlassen. Ich arbeite am Band und das beginnt um 06:30. Da gibt es keine Möglichkeit später zu kommen. Auch keine Möglichkeit weniger zu arbeiten. Da ist alles ausgetaktet.
Abteilung wechseln wird im Moment auch nicht möglich sein, da alle Abteilungen gerade eh aus Sparflamme laufen.
Natürlich werde ich anfragen, aber die Chancen stehen hoch, das es nicht klappt.
Ich werde aber garantiert nicht kündigen, einen neuen Job anfangen der schlechtere Konditionen hat und am Ende während der Probezeit auch in Kurzarbeit rutscht. Dann steh ich ohne Job da. Das wäre auch gegenüber meinen Kindern sehr verantwortungslos.
Deswegen denk ich natürlich an alternativen, die es mir ermöglichen, meine Kinder trotzdem sehr viel zu sehen.
Und wenn ich an andere Eltern denke, wo die andere Person seine Kinder nur alle 2 Wochenenden sieht, und zwischen drin an 11 Tagen garnicht, läuft's mit Eis kalt der Rücken runter.
Wenn ich jetzt nicht die Tage anpeilen würde, an denen meine Frau lange arbeitet, würden die Kinder nach der Nachmittagsbetreuung alleine heim laufen, machen sie ja jetzt auch schon. Die Schule ist 2 Gehminuten entfernt.
Sie würden dann bei Oma und Opa 2 Stunden sein, dann würde meine Ex Frau heim kommen. Und sie hätte trotzdem ganz normal gearbeitet.
Also würde ich alleine Zuhause sitzen, wahren meine Kinder bei Oma und Opa währen. Dann sollen sie doch lieber in dieser zeit beim mir sein.
Natürlich könnte ich gerade mit Absicht 2 andere Tage anpeilen, aber dann würde meine Frau einfach an den 2 anderen Tagen arbeiten gehen. Sie kann eigentlich arbeiten wie und wann sie will. Sie ist da sehr flexibel.
Mir geht es in erster Linie darum, meine Kinder so oft wie möglich zu sehen.
Und sollte 50/50 nicht funktionieren, wäre so etwas eine gute Alternative.
Ich kann meiner Frau da keine Steine in den Weg legen. Weil durch ihre Eltern mit im Haus, und ihrem sehr flexiblem Job, ändert sich für sie auf der Ebene nie sehr viel.
Sie wird auch nach wie vor zu all ihren Terminen können, ihren Ehrenämtern und so. Ihre Eltern sind ja im Haus, die passen immer auf. Ist ja jetzt auch schon so, sollten wir mal beide nicht da sein.
Also sie fällt da schon sehr weich, ob ich will oder nicht.