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Trennung nach 14 Jahren teilweise schweren Jahren

S
Zitat von rudi333:
Wenn ich jetzt aber schon wieder lese, dass er ein Betreuungsmodell ausgedacht hat, was auch noch perfekt zu den gerademal 2 Arbeitstagen pro Woche der Mutter passt, dann geht ihr Wille die nächsten 10-12 Jahre genauso weiter.

Verstehe ich total dass man es so sehen kann.

Fakt ist, ob bei mir eine Reduzierung der Stunde möglich ist, das muss ich erst abklären. Ich gehe zu 90 Prozent von nein aus.
Wir haben seit 2 Jahren Kurzarbeit und schon alle Leiharbeiter und befristeten Angestellten entlassen. Ich arbeite am Band und das beginnt um 06:30. Da gibt es keine Möglichkeit später zu kommen. Auch keine Möglichkeit weniger zu arbeiten. Da ist alles ausgetaktet.
Abteilung wechseln wird im Moment auch nicht möglich sein, da alle Abteilungen gerade eh aus Sparflamme laufen.

Natürlich werde ich anfragen, aber die Chancen stehen hoch, das es nicht klappt.

Ich werde aber garantiert nicht kündigen, einen neuen Job anfangen der schlechtere Konditionen hat und am Ende während der Probezeit auch in Kurzarbeit rutscht. Dann steh ich ohne Job da. Das wäre auch gegenüber meinen Kindern sehr verantwortungslos.

Deswegen denk ich natürlich an alternativen, die es mir ermöglichen, meine Kinder trotzdem sehr viel zu sehen.

Und wenn ich an andere Eltern denke, wo die andere Person seine Kinder nur alle 2 Wochenenden sieht, und zwischen drin an 11 Tagen garnicht, läuft's mit Eis kalt der Rücken runter.



Wenn ich jetzt nicht die Tage anpeilen würde, an denen meine Frau lange arbeitet, würden die Kinder nach der Nachmittagsbetreuung alleine heim laufen, machen sie ja jetzt auch schon. Die Schule ist 2 Gehminuten entfernt.

Sie würden dann bei Oma und Opa 2 Stunden sein, dann würde meine Ex Frau heim kommen. Und sie hätte trotzdem ganz normal gearbeitet.

Also würde ich alleine Zuhause sitzen, wahren meine Kinder bei Oma und Opa währen. Dann sollen sie doch lieber in dieser zeit beim mir sein.

Natürlich könnte ich gerade mit Absicht 2 andere Tage anpeilen, aber dann würde meine Frau einfach an den 2 anderen Tagen arbeiten gehen. Sie kann eigentlich arbeiten wie und wann sie will. Sie ist da sehr flexibel.

Mir geht es in erster Linie darum, meine Kinder so oft wie möglich zu sehen.
Und sollte 50/50 nicht funktionieren, wäre so etwas eine gute Alternative.

Ich kann meiner Frau da keine Steine in den Weg legen. Weil durch ihre Eltern mit im Haus, und ihrem sehr flexiblem Job, ändert sich für sie auf der Ebene nie sehr viel.

Sie wird auch nach wie vor zu all ihren Terminen können, ihren Ehrenämtern und so. Ihre Eltern sind ja im Haus, die passen immer auf. Ist ja jetzt auch schon so, sollten wir mal beide nicht da sein.

Also sie fällt da schon sehr weich, ob ich will oder nicht.

x 2 #211


unbel-Leberwurst
Zitat von Timeconsumption:
Respekt dafür, dass Du so ruhig bleiben kannst, wenn sie Dir solche Dinge an den Kopf wirft.

Beim ersten Mal vielleicht noch.

Aber wenn so etwas in der Art öfter passiert, wäre bei mir auch alsbald Schluss mit der freundlichen Kommunikation.
Das gehört auch in die Kategorie mit den verpassten Grenzsetzungen....

x 3 #212


A


Trennung nach 14 Jahren teilweise schweren Jahren

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S
Zitat von unbel-Leberwurst:
Aber wenn so etwas in der Art öfter passiert, wäre bei mir auch alsbald Schluss mit der freundlichen Kommunikation.
Das gehört auch in die Kategorie mit den verpassten Grenzsetzungen....

Verpasste Grenzsetzungen OK, die sind zu genüge vorgefallen. Aber eine freundliche Kommunikation kann man immer voraussetzen, egal wie mein gegenüber kommuniziert

Wenn sie zu mir sagt, du regst mich so auf, verpiss dich bitte endlich und zieh aus. Kann ich doch trotzdem freundlich und ohne Beleidigungen und in ruhigem Ton zu ihr sagen, dass wird nicht passieren, du weißt ich habe theoretisch noch das Recht ein Jahr hier zu wohnen, und ich bin weg sobald mein neues Zuhause hergerichtet ist, so lange werde ich noch hier sein.

Ich habe ihr gesagt was Sache ist und habe meinen Standpunkt vertreten.
Ich habe ihr gesagt das es in diesem Fall nicht nach ihr gehen wird und es bei mir so lange dauert wie es halt dauert.

Ich habe nicht gesagt, OK sorry ich beeile mich oder so. Das hätte ich wahrscheinlich früher gemacht.

Aber ich hab mich weder im Ton vergriffen noch war ich beleidigend oder laut.

Ich kann schlecht zu ihr immer sagen, wenn sie so mit mir redet, sie soll das bitte bleiben lassen, ich rede doch auch anständig mit ihr. Wenn ich mich dann hinreißen lasse und genau so mit ihr reden.

x 5 #213


S
Ich finde, Du machst das richtig. Nicht provozieren lassen und zum Wohle der Kinder keinen Krieg anzetteln. Auch Dir wird das besser tun. Es reibt Dich weniger auf.
Man kann freundlich sein und sich nicht auf das gleiche Niveau begeben. Größe und Stärke zeigen. Das verschafft Dir Respekt auf Dauer, wenn Du dabei konsequent bleibst.

x 3 #214


A
Doch du kannst immer wieder sagen, dass sie so nicht mit dir reden kann und als Ankündigung "oder ich gehe aus dem Gespräch raus."
Falls es weiter geht, dann gehst du und lässt sie stehen.

Alternativ "wenn du weiter so mit mir redest können wir diese Diskussion auch in Beisein eines meiner Kumpel oder meines Anwalts führen"

x 1 #215


J
Bleib weiterhin sachlich und freundlich. Wenn es gar nicht geht, gehst du aus dem Gespräch raus, ganz einfach. So bist du nicht angreifbar und auch immer Vorbild für deine Kinder.

x 4 #216


Seteca
Zitat von Spike15:
Verpasste Grenzsetzungen OK, die sind zu genüge vorgefallen. Aber eine freundliche Kommunikation kann man immer voraussetzen, egal wie mein ...

Richtig stark 💪

x 2 #217


unbel-Leberwurst
Zitat von Spike15:
Verpasste Grenzsetzungen OK, die sind zu genüge vorgefallen. Aber eine freundliche Kommunikation kann man immer voraussetzen, egal wie mein ...

Ich würde mit solchen Menschen gar nicht mehr oder nur noch das allernötigste kommunizieren.

Du signalisierst doch, dass man wiederholt ohne Konsequenzen respektlos mit dir umgehen darf.

x 4 #218


J
@unbel-leberwurst

gar nicht mehr kommunizieren verschlimmert es meist aber nur. Ich weiss was du damit meinst und oft wäre einem wahrscheinlich auch danach. Aber 0 Kommunikation verschärft die Probleme meist nur noch. Das nötigste, sachlich, freundlich...

x 3 #219


Wollie
für mich ist dies hier eine schwierige Gradwanderung. Spontan fällt mir dazu Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg ein, manche kennen dies sicher.
Ich glaube, lieber TE, dass du mit deiner Art ruhig und sachlich zu kommunizieren, erstmal gut fährst. Trotzdem solltest du nicht vergessen,auch hier Grenzen zu setzen und ggf. aus dem Gespräch rausgehen, wenn deine Ex sich im Ton vergreift oder die sachl. Ebene verlässt. Was ja immer wieder passiert. Ich glaube, sie kann nicht damit umgehen, wenn du dich positionierst und sie nicht ihren Willen bekommt. Von Außen gesehen, sehr vereinfacht. Bei euch ist die ganze Melange ja viel komplizierter und viele Akteure mit in diesem Geflecht. Mir wäre auch am Wichtigsten, dass es den Kinder gut geht, trotz Trennung und allem, was damit zusammenhängt. Ich würde zu einer Mediation raten, wenn die Fronten völlig verhärtet sind. Manchmal hilft der neutrale Blick von Außen von Jemand, der da nicht emotional drin ist und die Dinge erstmal sachlich bewertet.
Dein überlegtes Modell mit den Kindern finde ich übrigens irgendwie mega kompliziert. Musste es mehrmals lesen, um es zu verstehen. Ich glaube nicht, dass dies in der Praxis so funktioniert. Meine Meinung. Hier verbiegst du dich wieder, um es deiner Ex recht zu machen, mein Eindruck. Würde ich nochmal überdenken und Ja.....vielleicht kann man dies in einer Mediation besser lösen.

x 4 #220


S
Zitat von unbel-Leberwurst:
Ich würde mit solchen Menschen gar nicht mehr oder nur noch das allernötigste kommunizieren.

Das wird mit Kindern schwierig. Und sie sollten auch nicht wegen des eigenen Egos darunter leiden müssen. Es reicht, wenn es eine Seite schon verbockt. Man kann trotzdem Grenzen wahren und konsequent sein. Nur eben sachlich und so gut es geht emotionslos. Ruhig und freundlich kann man dabei bleiben.

x 4 #221


S
Zitat von Wollie:
Dein überlegtes Modell mit den Kindern finde ich übrigens irgendwie mega kompliziert. Musste es mehrmals lesen, um es zu verstehen. Ich glaube nicht, dass dies in der Praxis so funktioniert. Meine Meinung. Hier verbiegst du dich wieder, um es deiner Ex recht zu machen, mein Eindruck. Würde ich nochmal überdenken und Ja.....vielleicht kann man dies in einer Mediation besser lösen.

Da hast du Recht. Vieleicht gibt es da noch eine bessere Lösung. Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert. Aber schon ein bisschen🙈

Meiner Frau ihr vorschlag wäre halt, ich komme immer an den Tagen wo die Kinder um 16 Uhr aus der Betreuung kommen, zu ihr nach Hause, betreue die Kinder dort vor Ort bis sie heim kommt, und gehe dann wieder nach Hause.

Und da Spiel ich halt nicht mit. Weil kommt sie dann schon früher um 17 Uhr heim, weil die Arbeit es zu lässt, kann ich nach einer Stunde wieder gehen, oder meine Zeit mit den Kindern in ihrem Beisein verbringen. Und ich will einfach nicht mehr immer in diesem Haus meine Zeit verbringen.

Deswegen mein Vorschlag, ich nehme sie in der Zeit mit zu mir nach Hause. Und bringe sie jeden Abend um 19 Uhr zurück. Dann sind es immer meine 3 Stunden, und diese in Ruhe in meinem Umfeld bei mir zu Hause.

Die Idee mit dem einmal übernachten pro Woche ist mir dann nur so in den Sinn gekommen. Falls die kleinen mal sagen, Papa wir wollen heute nicht weg, wir wollen heute heut schlafen.

Und ohne feste Absprache und kurzfristig ist sowas halt immer schlecht möglich.

Zumal ich auch immer überall lese, den Kindern tut es gut, den wochenend-papa oder Mama, auch im Alltag zu erleben. Weil sich so das Bild des übercoolen Papas, der nur Ausflüge macht und immer Zeit hat, garnicht einprägt.

Ich würde mir einfach wünschen, dass die Kinder zu beiden Elternteilen eine einigermaßen gleiche Bindung haben.

Ganz wird es nie funktionieren.

Und die Kinder werden älter, die sagen dann schon ihre Wünsche. Ob sie lieber öfters unter der Woche bei mir währen. Oder ob es ihnen zu stressig ist und sie lieber wollen das ich komme und sie nicht durch die Gegend fahren. Oder ob das übernachten sie stresst.

Ich denke man muss da einfach mal sich ran tasten.

x 6 #222


Hedwig11
Zitat von Spike15:
Oha, gestern in ist es völlig eskaliert. Sowas wie gestern habe ich noch nie erlebt. Ich habe ihr nur mitgeteilt dass ich mich in der Arbeit ...

Für die Kinder ist das Verhalten der Mutter alles andere als gut. Sie ist zwanghaft und im innersten zutiefst unsicher, was sie mit Aussenwirkung zu vertuschen sucht. Ihre Androhungen, an den Baum zu fahren, sind übel. Wenn ihr euch trennt, ist deine Rolle als Vater als Ausgleich, insbesondere zu solch einer Mutter, die nicht einsieht, dass sie psychische Probleme hat, sehr wichtig.

Zu deinen Überlegungen zum Thema Suizid kann ich dir leider aus eigener Erfahrung sagen, dass Depressionen und Suizid oft weitervererbt werden - besonders dann, wenn ein Elternteil wie deine Nochfrau keinerlei Einsichtsfähigkeit besitzt, sich in therapeutische Behandlung zu begeben und lieber alles unter den Teppich kehrt, Hauptsache es bekommt niemand etwas mit. Ich wünsche dir sehr, dass die Kinder ein gutes und stabiles Verhältnis zu dir beibehalten und dass deine Nochfrau zur Besinnung kommt und die Kinder nicht instrumentalisiert.

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Milly85
Zitat von Spike15:
Da hast du Recht. Vieleicht gibt es da noch eine bessere Lösung. Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert. Aber schon ein bisschen🙈 Meiner ...

Hier hat es schon jemand geschrieben, Du bist aber nicht drauf eingegangen.

hast du dich bei deinem Model erkundigt, dass du ihr auch keinen Unterhalt zahlen musst?!

#224


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