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Trennung nach 22 Jahren

Nurseandmother

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Ich verstehe dich zu gut , auch ich erinner mich zur Zeit nur an die guten Zeiten, obwohl es so viele schlechte gab und er immer noch so viele schlechte Seiten zeigt. Warum ist das so ? In einem Hörbuch sagte die Autorin das es normal ist , dass das Gehirn dies leider genauso steuert . Ich glaube so geht es dir auch und wir werden beide noch viele Wochen mit diesem Herzschmerz leben müssen . Irgendwann werden wir sicher einsehen das wir ohne unsere Partner besser dran sind

22.04.2022 21:21 • x 1 #46


zire

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@Charla habe ich, aber dazu sagt sie nix weiter. Sie hat die Tage aber im Gespräch zunehmend ihre Teile erkannt, bzw meine Sichtweise nachvollzogen, sich entschuldigt, zumindest gesagt, das sie manche Teile auch zu wenig gesehen und wertgeschätzt hat.
Sie meinte, sie könnte es nicht richtig erklären, aber sie konnte einfach nicht mehr. Das ich auch Recht hätte, wenn ich sage, sie hätte zu wenig für die Beziehung getan, sie konnte einfach nicht, könne das auch nicht wirklich erklären. Sie hat wohl eine Art Burn out durch Überforderung... Sie meint, sie ist selbst in Ihrer neuen Wohnung noch teilweiseblockiert, das es erst langsam von ihr abfallen würde.
Ich habe ihr gesagt, das es nie nur ihr Problem war. Das ich helfen wollte, aber sie sprechen muss, wenn es so schlimm ist. Sie meinte, was hätte ich schon tun können... Ich habe gesagt, wir hätten jeden Stein umdrehen müssen, und ich hätte viel in Bewegung gesetzt, wenn ich sie ihr damit hätte helfen können.
Es kommen halt die Sachen, innere Zerissenheit, das ich ein großes Loch auch bei ihr hinterlasse, es kommt ein hab doch lieb zurück, ein es war schön, wenn man noch was zu 3 gemacht hat wieder. Aber sie ist druch, das alles ist trotzdem nicht genug, um mit den Erkenntnissen nochmal neu zu starten, reifer, stabiler, auf neuer Basis. Das weiß ich, das sie das nicht will, das es trotzdem nicht genug ist, um die Familie zu retten zu versuchen.

25.04.2022 09:51 • #47



Trennung nach 22 Jahren

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Charla

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Zitat von zire:
Das weiß ich, das sie das nicht will, das es trotzdem nicht genug ist, um die Familie zu retten zu versuchen.

Das ist sehr bedauerlich für dich, allein kannst du nichts daran ändern, ihr habt beide eure Anteile mit hineingebracht, leider hat sie solange damit hinterm Berg gehalten, dass es jetzt zu spät ist euch wieder als Paar zu versuchen, sie will es nicht mehr, damit musst du dich leider abfinden und es akzeptieren.

25.04.2022 10:08 • x 1 #48


zire

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@Nurseandmother
ja, das stimmt. Die guten Zeiten und Momente sind im Vordergrund, ganz stark. Mir ist auch klar, das ich in Momenten Idealisiere. Ich sehe allerdings schon auch an ihre Anteile und wie sie mich behandelt hat. Allerdings nur auf paarebene, sonst sind und kommen wir immer noch gut aus, was es eher noch schwerer macht. Und halt immer wieder das Fragezeichen auslöst. Wenn man sich versteht, lachen kann, sich wohlfühlt, hundertprozent vertraut, auch jetzt noch. Man sogar zunehmend wieder reden kann. Dann ist das extrem schwer zu akzeptieren, warum das keine Basis sein kann um es zumindest zu versuchen. Wenn man hab dich lieb noch erwidert bekommt, sie noch gemeinsame Sachen zu 3 schön finde, der Familie nahctrauert, wie sie sagt, ich ein Loch hinterlasse bei ihr. Aber auf der anderen Seite halt auch hört, das sie froh ist, den Absprung geschafft zu haben, halt zu verstehen bekommt, mit dir nicht mehr. Obwohl viele der Probleme durch Reden und Offenheit gelöst werden könnten, nichts in dem Sinne fundamentales sind. Und sie auch weiß, das ich sie immerso genommen habe, mit ihren Fehlern und Macken und geliebt habe. Immer für sie da war, wenn es ihr schlecht klingt, in Momenten, wo sie zum zusammenbrechen neigt, war ich immer da und habe übernommen und uns durchgebracht. Wenn es ihr schlecht ging, habe ich mich gekümmert. Ich wollte nur, das sie glücklich ist. Sie merkt auch jetzt, was ich ihr immer gesagt habe: du kannst mit mir reden. Ich bin kritikfähig, ich bereit, dir entgegenzukommen. Ich bin bereit, zu helfen, an mir zu arbeiten, wo meine Anteile liegen. Aber du musst es mir sagen. Du mußt mich auch machen lassen. Sie weiß das auch alles, bzw erkennt es zunehmend, was das Verschließen ausgemacht hat, wie sich die Probleme da potentiert und verselbstständig haben irgendwann alles abdriftete. Ich lief nebenher, die letzten Jahre. Aber es reicht auf der Waage scheinbar nicht aus, um die die Familie zu retten.

25.04.2022 10:10 • #49


Nurseandmother

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Für mich liest es sich fast so, als ob sie einfach mal zur Ruhe kommen muss. Vielleicht sieht es ja in 3 Monaten ganz anders aus, sie hat Abstand genommen, ist zur Ruhe gekommen und wird dann genau wissen ob sie nochmal einen Neustart versuchen will. Ich habe genauso Angst wie du, ich habe auch noch so eine starke Hoffnung, obwohl ich weiß das es nicht so ist und auch nichts bringen würde. Ich glaube ich habe noch nie so stark gefühlt, wie derzeit.

25.04.2022 10:15 • x 1 #50


zire

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@Nurseandmother
ja vielleicht. Ich weiß, sie braucht das jetzt definitiv, das habe ich ihr auch gesagt, das ich das verstehe, sie soll sich soviel Zeit nehmen, wie sie braucht. Das ich will, das sie wieder zu sich findet und glücklich ist, das wollte ich ja immer. Aber ich glaube nicht, das sie danach ihre Meinung ändern wird.

25.04.2022 10:41 • #51


zire

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Zitat von Nurseandmother:
Ich habe genauso Angst wie du, ich habe auch noch so eine starke ...

Das kann ich sehr gut nachvollziehen... das geht mir genauso. Mein Verstand weiß, das ich idealisiere, das es auch viele, vor allem in der letzten Zeit unschöne Momente gab, da sie unfair war, mich stark verletzt hat. Mir zum 2 Mal das Herzgebrochen hat, und das es ihre Entscheidung war, nicht zu reden, sich zu verschließen. Es war ihre Entscheidung, sich zu trenne, die Familie ohne Kampf aufzugeben. Sie hat es mir ja selber so gesagt, das sie nicht geung getan hat, das es ihr leid tut, sie hätte es einfach nicht gekonnt, genau erklären könne sie es auch nicht...#
Mein Verstand realisiert langsam, das ich die Hoffnung gehen lassen mussen, sie war so stark direkt am Anfang..

25.04.2022 10:44 • #52


Charla

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Zitat von zire:
Mein Verstand realisiert langsam, das ich die Hoffnung gehen lassen mussen, sie war so stark direkt am Anfang..

So langsam wird es dir klarer, lasse dich von der Resthoffnung nicht abhalten dein Leben zu leben und Gelegenheiten zu nutzen, die dir gut tun, woran du Freude hast, das wird dich stärken und dich auch langsam wieder für neue Liebe öffnen lassen.
Was passieren kann, wird dir die Zeit zeigen.

25.04.2022 10:53 • x 1 #53


zire

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Zitat von Charla:
Das ist sehr bedauerlich für dich, allein kannst du nichts daran ändern, ihr habt beide eure Anteile mit hineingebracht, leider hat sie solange damit hinterm Berg gehalten, dass es jetzt zu spät ist euch wieder als Paar zu versuchen, sie will es nicht mehr, damit musst du dich leider abfinden und es akzeptieren. ...

Ja, es hinterläßt halt große Fragzeichen, auch wenn ich es akzeptieren muss.
Ich hab es ihr klar gesagt. Das wichtigste für mich ist, Glücklich mit jemandem zu sein. Fallen lassen können. Anzunehmen und Angenommen werden. Zu hause . Vertrauen, Zusammen Lachen Lieben, Wohlfühlen, Nähe. Das hatte ich ihr sehr, sehr lange bei ihr. Mehr kann mir auch niemand anderes in dem Sinne geben, bzw vielleicht kann ich es, auch irgendwo anders finden, was aber vermutlich eher selten so passiert, in der Tiefe. Dazu ist sie eben die Mutter meines Sohnes, wir sind Familie. Das alleine läßt die Waagschale dermaßen in eine Richtung kippen bei mir. Vorallem, weil die Probleme hausgemacht waren, daran kann man arbeiten.
Ich würde es jetzt, klar, ich habe Gefühle, aber vermutlich auch, wenn ich an ihrer Stelle wäre, zumindest auf dieser Basis versuchen, weil mir die Familie sehr viel bedeutet und sie halt auch. Aber ich weiß auch, sie ist nicht ich, Menschen sind verschieden. Wenn Sie meint, ihr Weg, ihre Entscheidung wird sie langfristig glücklicher machen, ihr mehr geben, dann muss ich das akzeptieren - auch wenn mir das sehr sehr weh tut und schwerfällt..

25.04.2022 11:13 • #54


Charla

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Zitat von zire:
Dazu ist sie eben die Mutter meines Sohnes, wir sind Familie.
Das alleine läßt die Waagschale dermaßen in eine Richtung kippen bei mir.
Vorallem, weil die Probleme hausgemacht waren, daran kann man arbeiten.


Wie du es selbst schreibst, Menschen sind verschieden, verhalten sich anders, finden auf ihre Art Lösungen für ihre Probleme. Sie ist ihren Weg gegangen, auch wenn es nicht deiner ist und du bereit bist für deine Familie Änderungen vorzunehmen.
Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, dennoch erkenne, dass sie es ist, die sich so entschieden hat.

Möglich ist vielleicht das ihr irgendwann bewusst wird, was sie verloren hat und es dann bedauert nicht anders gehandelt zu haben, während du dann schon eine neue Liebe gefunden hast . . .

25.04.2022 11:24 • x 1 #55


meineMeinung

meineMeinung


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Zitat von zire:
wenn ich an ihrer Stelle wäre, zumindest auf dieser Basis versuchen, weil mir die Familie sehr viel bedeutet und sie halt auch.

Du bist aber nicht an iher Stelle unddu kannst dich nicht in sie hinein versetzten. Sie hat eine Entscheidung gegen dich getroffen. Dann zählen die Argumente, die für dich nur noch schwach. Wenn sie jetzt umfallen würde, würde sie das Konstrukt, dass sie sich gegen eure Beziehung mühsam aufgebaut hat, mit einem Schlag zerstören. Das wird sie nicht machen. Vieleicht langfristig, wenn nichts dazwischen kommt. Doch da ist die offene Flanke zur Männerwelt, kein richtiges Hindernis, sich auf Neues einzulassen. Im Vergleich zur jetzt beendeten Beziehung wäre eine Neue erstmal völlig ohne Altlasten. Da hättest du sowieso erst keine Chancen mehr. Wie sowas verlaufen würde, steht natürlich in den Sternen.
Also bleibt dir nichts Anderes, als dich auch gefühlsmäßig möglichst schnell abzunabeln. Schließe das Kapitel ab. Dazu gehört eine möglichst schnelle räumliche Trennung und den Kontakt aufs Nötigste (was das Kind betrifft) zu beschränken. Trenne dich auch möglichst schnell von der Freundschaft. Solange du diese Frau liebst wird es keine Freundschaft geben können.

25.04.2022 11:38 • x 1 #56


zire

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@Charla
das ganze zieht sich, lieben tut sie nicht mehr, wirklich loslassen kann sie aber auch nicht, was mir sehr schwer macht. Jetzt der erneute Versuch einer Kontaktreduzierung auf meinen Wunsch.
Liebe ist es nicht mehr, aber aber als wir uns letztens nochmal gesehen haben, um noch Sachen hier aufzuteilen und noch mal zusammen gegessen haben, kam dann nochmal, wenn ich ganz egoistisch bin, würde ich mir wünschen, das es so weitergeht wie bisher, das wir immer noch ab und zu was zu 3 machen heißt das wirklich, das wir uns dann erstmal gar nicht mehr sehen müssen?
Ich meint ehalt, ich muss weg kommen von ihr, das mich das sonst kaputt macht. Und auf unbestimmte Zeit nicht mehr als Organisatorisches möglichst nur per Email, auf unbestimmte Zeit. Und ob es danach wirklich nochmal freundschaftlich werden kann, könne ich nicht sagen, weil die Verletzung und die Enttäuschung einfach riesig ist. Sie meinte nach, sowas wie Abschied für immer wolle sie nicht hören.
Heute schrieb sie dann nochmal, das mein Sohn gefragt hätte, ob ich bei ihrer Unternehmung mit kommen könne, was sie dann traurig gemacht habe und sie nicht gewußt habe, was sie ihm sagen soll.
Dadurch habe ich mich gleich wieder noch schlechter gefühlt, weil ich eh schon zerrissen bin, weil ich jetzt in der Rolle bin, wegen dem das nicht mehr geht

Gestern 22:09 • #57


zire

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@Milly882
die Frage habe ich ihr übrigens auch nochmal gestellt. Während für mich immer klar war, ich möchte eine Familie gründen. Wir haben uns dann ja auch länger Zeit gelassen, mit der Entscheidung. Sie meinte, sie hätte auch ohne Kinder glücklich sein können, aber es wäre die Frage, ob sie es irgendwann bereut, wenn nicht.
Und das hat in der Begründung gewissen Parallelen. Vielleicht schaue ich irgendwann zurück und bereue, vielleicht werden wir aber auch beide überrascht und ich würde mich sosnt immer fragen ob...

Gestern 22:36 • #58


Charla

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Zitat von zire:
das ganze zieht sich, lieben tut sie nicht mehr, wirklich loslassen kann sie aber auch nicht, was mir sehr schwer macht.
Jetzt der erneute Versuch einer Kontaktreduzierung auf meinen Wunsch.
. . . kam dann nochmal, wenn ich ganz egoistisch bin, würde ich mir wünschen, das es so weitergeht wie bisher, das wir immer noch ab und zu was zu 3 machen heißt das wirklich, das wir uns dann erstmal gar nicht mehr sehen müssen?
. . . Sie meinte nach, sowas wie Abschied für immer wolle sie nicht hören.

@zire
sie will nicht ganz loslassen, sich vermutlich noch ein Hintertürchen offen lassen und manipuliert dich mit eurem Sohn. NF hat sich gegen dich entschieden und hat damit euren Sohn von dir getrennt, soll sie doch sehen wie sie es ihm verständlich machen kann, dass der Papa jetzt nicht mehr so dabei sein kann und nicht dich damit belasten. Sie wollte es so und das sind jetzt die Konsequenzen, sie sieht, dass euer Sohn nicht zufrieden und vielleicht sogar unglücklich ist und will die schönen Seiten und Gewohnheiten mit dir nicht aufgeben.

Kinder lernen schneller als Erwachsene mit der neuen Situation umzugehen und wenn dein Sohn merkt, dass du trotzdem für ihn da bist, nicht aus seinem Leben verschwunden bist wird er auch mit der neuen Situation umgehen lernen. Er braucht halt auch etwas Zeit dafür.

Sie hat schon viel mehr Abstand zu dir, liebt dich nicht mehr und nutzt in diesem Sinne ihre Machtposition aus, sie weiss das du leidest und das du an euer Familie festhalten willst. Damit hat sie dich an der Angel.

Du merkst, dass der Kontakt zu ihr dich zurückwirft, es liegt an dir ihr das auch ganz klar und deutlich rüberzubringen, dass du Abstand willst und sie sich daran zu halten hat, ausser wenn organisatorisches wegen eurem Sohn und was sonst noch dringend geklärt werden muss.

Ziehe dir den schwarzen-Peter-Schuh nicht an, dieser gehört mit zu ihrer Taktik sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Verschaffe dir Respekt und schaue auf dich und darauf, was du tun kannst um dich besser zu fühlen!

Es kann nicht Sinn deines Lebens sein, dieses mit einer dich nicht mehr liebenden Partnerin zu verbringen.

Vor 2 Stunden • x 1 #59


zire

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Sie hat ihm wohl Jetzt gesagt, als sie was unternehmen wollte, und er nach mir gefragt hat, das ich das im Moment nicht könne, weil es mich traurig mache, sie zu sehen.
Und zu mir sagte sie, das sie das traurig mache

Vor 51 Minuten • #60



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