Zitat von Maike_30:@Hedwig11 die Trennung ist unverändert, wir versuchen Freunde zu sein. Sicher ist es Mitleid und halt auch praktisch, wenn man immer im Hotel wohnt, "zuhause" die Wäsche zu machen. Er schläft auch eine Nacht in der Woche noch hier. Er wird zunehmend kälter und ich leide weiter, habe keine Kraft, alleine ...
Was du schriebst macht mir Sorgen.
Du schreibst, dass du noch nicht soweit bist, Freunde zu sein. Aber: du verhältst dich wie ein Freund (Kino, Essen, Netflix, Wäsche, smalltalk usw).
Dadurch respektierst du deine eigenen Bedürfnisse nicht und erlaubst ihn, über deine Grenzen zu gehen.
Das zieht Energie und deshalb fühlst du dich schwach.
Zu schwach um wütend zu sein, aber auch zu schwach, dich zu regenerieren.
Ich an Deiner Stelle würde folgendes tun: Energiefresser entfernen und Energiespender addieren.
Ich würde dem NM sagen, dass er bitte im Waschsalon waschen soll und dass er nicht mehr im Haus schlafen soll, auch diese gemeinsame Abende sollen aufhören. Den Kontakt würde ich soweit wie möglich minimieren.
Dann würde ich Dinge suchen, die mir gut tun: Bücher/Hörbucher, Handarbeiten, Sport/Yoga/Gymnastik, gute Ernährung, lange Spaziergänge (mit Hörbuch oder Podcast)? Ein Projekt suchen: ein interessantes Kochbuch ganz durch kochen, ein Zimmer neu gestalten, Spanisch lernen, Ehrenamt (! wäre sehr gut, denke ich. Tierheim, Pflegeheim, irgendwas in der Natur?), Tagebuch schreiben, ideal wäre es, wenn du nette Leute kennenlernen würdest die dich ablenken.
Könntest du einen Hund oder eine Katze adoptieren?
Vielleciht hilft dir Aromatherapie (Bergamotte, Orange, Zitrone machen gute Laune).
Vielleicht könntest du einen Kurs machen?