whynot60
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Zitat von Klio:Ich kam mir wie ein Monster vor.
Ohne das blütenbestäuben zu wollen: Aber da hast Du ja fast noch Glück gehabt, dass Du Dir "nur" selber als Monster vorgekommen bist. Mich hat eine Ex mal selber tatsächlich so bezeichnet: Du bist ja ein Monster!
Nun mag ich ja alles Mögliche sein - aber Monster ...?
Zuerst auf den Thron des Halbgottes gesetzt, dann in den Monsterschlund geworfen. Aber gut - das ist eben die Praxis der wahren Liebe.
Zitat von Klio:wäre ich nur so und so gewesen, dies und das. Dann wäre das nicht passiert.
Dann würde der Ex Partner wenigstens nicht so schlimm über einen denken.
Glaubst oder glaubtest Du das wirklich?
Da geht es um ganz andere Dinge, und was alles so schlimm war, nicht gepasst hat, ein Bohrwurm in Auge, Herz, Bauch oder sonstwo usw.; alles, was so vorgebracht wird gegen den Angeklagten - das sind ja nichts anderes als Rationalisierungen, die so ungefähr den eigenen Schwarzflecken entsprechen, die dem anderen dann halt auf sein buntes Fell draufgepappt werden, bis er unter Umständen schwarz wie ein Monster ist.
Jedenfalls: Wie immer Du gewesen oder nicht gewesen wärst: Ich möchte wetten, und sei es um eine Spinatsuppe: es wäre nicht anders gekommen. Nur die Befleckungen hätten vielleicht andere Namen gehabt. Aber das spielt dann ja auch keine Rolle.
Manche verwechseln Liebe einfach mit dem Erwerb eines Spielzeugs. Das scheint mir weit eher die Ursache für die sich anhäufenden Unzumutbarkeiten zu sein, die letztlich als Trennungsgrundetiketten dienen, als ein tatsächlich gar so monsterhaftes, unerträgliches Wesen. Denn ein solches wäre ihnen, hoffentlich, ja schon sehr frühzeitig aufgefallen bzw. sie hätten sich davon erst gar nicht angezogen gefühlt.