Zitat von Joeyjo: Das existiert nun eben nicht mehr und das merke ich.
Das hat mir auch das Gefühl gegeben: Du bist dem Menschen wichtig.
Das Gefühl, was du dir selbst nicht gibst und dich dahingehend abhängig von einer anderen Person machst.
Zitat von Joeyjo: Mich nicht selbst ernst genommen.
Mir nicht selbst vertraut. Alles erduldet,
Selbstverantwortung
Selbstfürsorge
Zitat von Joeyjo: Warum ich das aber alles habe, zugelassen: Gute Frage.
Hoffnung auf Besserung. Es wird schon irgendwann.
Eigene Unzulänglichkeit.
Opfermodus (bitte nicht übel nehmen, ich verwende bewusst eine klare und ungeblümte Sprache, das ist nicht abwertend gemeint. Wie gesagt, bin selbst dran)
Zitat von Joeyjo: Anstatt das zu erkennen und die Konsequenzen zu ziehen, bin ich geblieben.
Es ging immer weiter bergab. Auf jeden Fall mit mir.
Irgendwann muss sie ja sehen, wie viel ich für sie (für SIE, nicht für dich selbst) mache und aushalte.
Wann kommt das Lob und das Leckerli, wann werde ich gestreichelt, wo ich doch so fein "bei Fuß" laufe
Zitat von Joeyjo: Nach der Trennung und auch jetzt noch fühle ich mich auch gedemütigt, ausgenutzt und verarscht.
Von dir selbst
Guck auf dich, nicht auf sie
Du hast dich selbst verarscht und ausgenutzt
Zitat von Joeyjo: Nein, mir wurde auch noch alles weggenommen.
Du hast es zugelassen und warst proaktiv mit dabei
Zitat von Joeyjo: Hat keine Rücksicht auf meine Gefühle genommen – im Gegenteil.
Stimmt. Du hast auf deine Gefühle keine Rücksicht genommen und dir immer weiter selbst weh getan.
Zitat von Joeyjo: Auch jetzt noch habe ich Sorge, dass sie mich in der Stadt sieht, wenn ich mit meiner Sport-Freundin spazieren gehe.
Einfach weil ich sie damit nicht verletzten möchte (schließlich hat sie mir unterstellt, ich hatte direkt nach der Trennung was mit ihr) – auch wenn ihr das sicherlich mittlerweile egal sein wird.
Du schließt von dir auf andere.
Und du möchtest dein eigenes Hirn verarschen. Du manipulierst dich selbst.
Weil du Angst hast, sie in der Stadt mal mit wem neues zu sehen (Selbstwertkrug ist bis zum letzten Tropfen leer) projizierst du und sagst, dass du sie nicht verletzen möchtest.
Es geht aber eigentlich um deine eigene Angst und du redest dir ein, ein schlechtes Gewissen ihr ggü haben zu müssen.
Du hast einfach Angst, dass du damit eine imaginäre Tür bei ihr verschliesst.(Hoffnung, dass sie doch zurück käme - die Tür ist aber einfach mal gar nicht da)
Dein Gehirn ist kreativ und manipulativ, deine Hoffnung weiter zu nähren und dich selbst zu veräppeln.
Zitat von Joeyjo: Dennoch habe ich nach der Trennung alles Mögliche getan, um sie nicht irgendwie zu verletzen.
Bei ihr war das komplett andersherum.
Stimmt auch.
Du hast alles mögliche getan, dich selbst zu verletzen und dich selbst zu demütigen