Zitat von Benita:Unsere Gefühlswelt hängt mit den frühsten Erfahrungen, die wir gemacht haben, zusammen. Wenn du dich z.B. mit schlimmen Emotionen allein gefühlt hast und keiner dir gezeigt hat was du machen kannst um dich selbst wieder regulieren zu können, oft hängt es mit einem Bindungstrauma oder Beziehungstauma zusammen, das kann uns geprägt haben und hat mit den anderen Bereichen des Lebens nur wenig zu tun, da konnen wir dann rationaler sein.
Nehme dich so an wie du bist und überprüfe deine Gedanken über dich. Findest du dich ok, so wie du bist ? Lehnst du etwas an dir ab ?
Ich bin sehr selbstüberzeugt und habe eigentlich ein sehr sehr gutes Selbstwertgefühl, Bin idealistisch und um ehrlich zu sein finde ich auch, dass ich besser wie andere Menschen bin, da ich mich an meine Worte halte und dies mir sehr wichtig ist. Ich bin ziemlich intelligent und verstehe Dinge oder zusammenhänge schneller wie 99% der anderen. Ich arbeite schneller wie andere und genauer. Das klingt zwar alles arrogant doch ich zeige dies nicht, bin ein sehr umgänglicher Typ. Wenn ich etwas bei anderen auszusetzten habe, dann sage ich dies auch meistens nicht, sondern denke mir meine Sachen.
Ich sehe Fehler welche ich gemacht habe auch meist selbst ein, also ich lüge mich nicht selbst an oder mache mir was vor. Anschluss an neue Gruppen finde ich sehr schnell und ich war mein ganzes Leben lang immer beliebt. Es ist mir auch egal wenn jemand mit meiner art und weise nicht klar kommt, ich verstelle mich auch niemals für irgentwem sondern bin wie ich bin.
Ich erkenne auch, dass Leute sehr gern mit mir reden und generell Zeit verbringen, das war immer schon so, ich empfinde dies jedoch meist nach einiger Zeit als lästig, bin gern alleine und habe normal auch kein Problem damit. Andere Leute sind mir meist gleichgültig, nur die wichtigsten Menschen in meinem Leben bedeuten mir was.
Für Menschen welche mich endtäuscht haben wie es in diesem Fall jetzt ist, empfinde ich nachdem ich aus meinen Loch gekommen bin und alles 1000 mal durchgedacht habe, was meist sehr lange dauert, nichts weiteres als verachtung so lange bis sie mir total gleichgültig sind.
Das was ich aber nicht bin ist egoistisch oder sogar egozentrisch.
Das Problem welches ich schon immer hatte in Beziehungen war, dass ich mich nach einiger Zeit total hingebe, also sie wird zu meinem Leben und ich fühle mich auch verantwortlich für sie und dass es ihr gut geht. Das hat wohl damit zu tun, dass sich meine erste grose Liebe ritzte und ich stets sorge um sie hatte. Kann auch andere Gründe haben.
Und genau wenn ich dann verlassen werde oder sie sich distanziert, dann knickt das ganze Selbstwertgefühl ein welches mich eigentlich ausmacht. Ich habe es versucht in dieser Beziehung besser zu machen, mehr auf mich zu achten, lief auch supper, doch kaum war sie weg kamen diese Verlustängste.
Ich bin auch sehr rational bei allen Dingen im Leben ausser eben wenn es um die Sache liebe bei mir selbst geht. Sehr Viele Dinge sind mir gleichgültig, wenn zb. ein Flugzeug abstürtzt, dann intressiert mich das nicht eine Sekunde, da ich weis, dass in Afrika alle 5 Sekunden ein Kind an Hunger stirbt. Verstehe da auch nicht wie Leute dies nicht begreifen und dann Wochenlang über das Unglück sprechen.
Das was ich an mir ablehne ist eben, das ich mich total hingebe für eine Frau, es zu ändern habe ich versucht doch hat nicht geklappt.
Kann auch sein, dass ich ein sehr verschlossener Mensch bin, und dann wenn ich einen an mich ran lasse, mich total aufgebe und nur noch für ihn lebe?