Ich denke, er war es selbst. Die ganze Geschichte klingt so krass und extrem dubios. Aber was mich noch stutziger macht, sind seine Reaktionen.
Zitat von Xixixi:Wir schreiben fast täglich und er ist immer unterwegs um sich abzulenken..
Zitat von Xixixi:Auch dass er versucht das ganze zu verdrängen und nicht wirklich darüber nachdenkt gibt er offen zu..
Zitat von Xixixi:Aber er sagt auch immer wieder dass er den Briefen glaubt und mit der Ungewisseheit nicht leben kann..
Aber er kann damit leben, dass die Hochzeit abgeblasen wurde? Dass er die Frau verlässt ohne jeglichen Beweis oder bisherigen Verdacht? Hätte es die Briefe nicht gegeben, hätte er ja keinerlei Vermutung deiner Untreue gehabt.
Zitat von SuperKing:nichts, aber würde man als Mann nicht wenigstens die Sache in der Schwebe halten und selbst nachforschen weil man es unbedingt wissen will und hoffen, dass sich der öminöse Schreiber nochmals meldet und zeigt wer er ist? Mir würde das keine Ruhe mehr lassen.
Das wäre die logische Reaktion.
Zitat von DeinErnst23:Wenn deinem Verlobten die Partnerschaft am Herzen liegt, müsste er zu 100% an der Aufklärung dieser Geschichte interessiert sein, und dir jede Möglichkeit einräumen deine Unschuld zu beweisen.
Meine ich auch.
Es scheint auch so zu sein, dass du alles versuchst, um die Geschichte aufzuklären.
Ändere die Taktik. Lass mal los. Tu so, als ob du dich abgefunden hättest. Wenn er dich liebt, wird er wiederkommen. Vor allem dann, wenn es eine "kalte Füße" Aktion von ihm war.
Da du dir nichts vorzuwerfen hast, hör auf, ihn zu beknien. Du schreibst ja, dass es immer im Streit endet. Das bringt nichts. Und ihm müsste selbst auffallen, wie seltsam das alles ist (doppelte Ausführung der Briefe) ... fällt uns Außenstehenden ja auch auf.
Geh auf Abstand. Und lass die Zeit arbeiten. Wenn er es war, wird er weiterhin auf Abstand bleiben. Wenn er es nicht war, werden ihm bald Zweifel kommen. Dazu braucht er aber Zeit nachzudenken. Die hat er grade nicht, weil du ihn mit deinen Erklärungsversuchen abhältst!
Die ganze Geschichte ist krank. Tut mir sehr leid für dich!