Zitat von Sarina80:Spürt ihr eigentlich noch, was ihr tut? Das ist inzwischen eure Sherlocknumner geworden, nicht diejenige der TE.
Wurde bereits mehrfach gesagt: Völlig unerheblich für die Beziehung, wer das verfasst hast. Wenn es mit solchen Mitteln gelingt eine Beziehung zu kippen, dann ist es gut, dass sie beendet ist.
Und nun weiter mit Peilsender und Fernglas für alle Hobbydedektive.
Hier wird alles in einen Topf geworfen. Ich sehe das auch so, dass wenn es mit solchen Mitteln gelingt eine
Beziehung im Verlobungsstatus zu kippen, ist es wirklich gut, dass sie beendet ist. An Stelle der TE würde
ich mit ihm komplett abschließen und ihn nicht mehr an meine Seite lassen.
Das ist der eine Topf in der Geschichte.
Der andere Topf in der Geschichte beinhaltet die unterschiedlichen Bewertungen, Einschätzungen und
Ansichten wie mit solchen anonymen Briefen und den Auswirkungen dazu umgegangen werden sollte.
Die ganze Bandbreite der Möglichkeiten wurden hier benannt mit unterschiedlichen daraus gezogenen
Schlüssen.
Wehrt sich die TE nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wird man in den Familien, Nachbarn
und im gesamten Freundes- und Bekanntenkreis das als Eingeständnis für die Richtigkeit der Anschul-
digungen werten. Das ist also bereits aus diesem Grund keine gute Option. Hinzu kommt ja noch das
Gefühl der absoluten Hilflosigkeit und das fatale Signal an den Briefschreiber weiter zu machen mit noch
schlimmeren Anschuldigungen.
Solche anonymen und inhaltlich falschen perfiden Anschuldigungen erfüllen gleich mehrere, hier bereits
benannte, Straftatbestände mit Haft oder Geldbuße und können auch zusätzlich Zivilrechtlich relevant sein.
Verniedlichungen oder Verharmlosungen sind also fehl am Platze.
Natürlich scheint die Frage berechtigt zu sein, ob es sich überhaupt für die TE lohnt auch noch Zeit und Geld
zur Verteidigung zu investieren. Die Beziehung ist so oder so vorbei und die TE sollte froh sein nicht bereits
in einer Ehe mit Kind zu stecken. Aber es geht hierbei nicht mehr um die Beziehung, sondern sich, auch mit
juristischen Mitteln, zu wehren und weder ihrem Ex noch dem perfiden Briefschreiber das Feld zu überlassen.
Auch hier führen Verharmlosungen dazu, dass solche Menschen ihr schäbiges tun relativ gefahrlos machen
können.