Zitat von bleedingheart: Aber es stimmt auch, dass er sehr krank ist und ich mir nunmal so Sorgen mache. Ich kann nichts dafür. Ich weiss, wenn irgendetwas wäre, würde ich wahrscheinlich sofort wieder laufen.
Ich verstehe,was du fühlst, aber...
Wenn er die Trennung wollte, dann muss er auch mit den Konsequenzen leben.
Er hat damit ein Signal gesetzt, dass du nicht mehr zu seinem Leben gehörst. Er führt jetzt sein eigenes Leben und darum ist es auch nicht mehr in deiner Verantwortung, wie es ihm geht. Dafür ist er selbst verantwortlich. Ihn interessiert es auch nicht, wie es dir geht, nimmt keine Rücksicht, weil ihm sein Glück wichtiger ist. Das ist sein gutes Recht und macht ihm auch niemand streitig. Aber du bist damit raus.
Du musst nun dein eigenes Glück suchen.
Die Suche wird sich anfangs nicht gerade einfach gestalten, weil du verlernt hast, auf dich zu schauen, auf deine Bedürnisse Rücksicht zu nehmen, dich selbst wichtig zu nehmen und deshalb ein wenig herumirren wirst, bis du überhaupt weißt, welche Richtung du einschlagen musst.
Es wird auch Rückschläge geben, aber du darfst nicht aufgeben oder an dir zweifeln. Du musst erst das Laufen wieder lernen. Doch dazu musst du loslassen. Wenn du nicht loslässt und dich um deine Belange kümmerst, wirst du nicht vorwärts kommen.
Zitat: Ich habe Angst vor der Zukunft, ich habe den Mann meines Lebens verloren. Das tut weh.
Auch das verstehe ich, denn schließlich ging es mir einmal ganz genauso.
Was ich erst lernen musste, war, dass die Zukunft völlig uninteressant ist, wenn du nicht weiß, wie du deine Gegenwart gestalten und verbringen willst/kannst.
Ich habe mir auch immer um alles Gedanken gemacht: Was ist, wenn...? Was kommt, wenn... ?Was passiert morgen...?
Und dabei kommt es immer anders als man denkt.
UNd was ist mit dem Heute?
Sich damit auseinanderzusetzen ist schon eine Aufgabe, die viel abverlangt.
Fang doch damit erst einmal an.
