Zitat von Einraumwohnung: Gefolgt später von dem Satz: Ich weiß, WhatsApp ist keine gute Plattform dafür, aber telefonieren oder treffen kann ich nicht, weil ich fühle mich dabei mies.
Zitat von Anubie: das Kuriosiste, was ich hier gelesen habe, war, dass das sich trennende Gegenüber sagte: „Warum ich mich trenne? Das ist privat.“
Im ersten Moment klang das für mich auch kurios...
Bei genauerer Betrachtung finde ich es aber wenigstens ehrlich.
Es gibt Studien darüber, dass Trennungsgründe in der Mehrzahl nur vorgeschoben oder erlogen werden.
Man selbst nimmt sich das aber zu Herzen und fühlt sich natürlich furchtbar schlecht. Obwohl es eben häufig einfach nicht der wahre Grund ist.
Meine letzte Ex hat mich am Ende praktisch "geghostet" und wie ich heute weiß auch versucht heimlich ihre Sachen von mir zu holen und jeder Begegnung und jedem Gespräch aus dem weg zu gehen und zu verschwinden.
Nach 1,5 Jahren.
Sie wusste, dass ich was sowas angeht wahnsinnig vorbelastet bin und hat auch in der ganzen gemeinsamen Zeit nie einen Zweifel aufkommen lassen daran, dass sie ein guter aufrichtiger Mensch ist, der das niemals so machen würde.
Zumal auch kein Streit o.ä. am Ende vorgefallen ist, der das rechtfertigen würde.
Wie sehr das mein Vertrauen, dass ich gerade in sie hatte in Bezug darauf, dass sie sich besser, reifer verhalten würde am Schluss, zerstört hat brauche ich denke ich nicht sagen.
Das ist in Verbindung mit der belasteten Vorgeschichte die ich aufgearbeitet habe und so in sie Vertrauen fassen konnte, nachdem sie mit Taten und Worten immer gezeigt hat was für ein toller Mensch sie ist für mich ein absolutes Trauma fürs Leben.
Sie konnte es wohl nicht besser. Dass es mein Leben beeinflusst und mich zerstört müsste ihr eigentlich bewusst sein.
Für mich eine Lehre darin, wie sehr man sich in Menschen täuschen und sich nie halbwegs sicher sein kann, dass man nicht ohne Not und Anlass auf maximal brutale Art und Weise "entsorgt" wird am Ende.
Ich könnte das meinem schlimmsten Feind kaum antun...