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Narzissten Trennung wie überwinden?

vivajoyce


Ich habe gerade eure Texte hier gefunden, weil ich mich selbst auch momentan in der "Zurückfind-Phase" nach einer 7-jährigen Beziehung mit einem Narzissten befinde. Es war eine grösstenteils sehr schmerzliche Erfahrung, die mir auch 2 Jahre schwerste Depressionen (nach seinem Fremdgehen)einbrachte. Glücklicherweise konnte ich diese selbst überwinden, was mich auch durchaus emotional gestärkt hat. Ich konnte ALLES, alle Gedankengänge, alle Gefühle und Empfindungen,-einfach alles was ihr geschrieben habt-haargenau nachempfinden-ich habe alles genauso selbst mit diesem Mann erlebt. Beim Lesen habe ich oft geweint-aus Mitgefühl für euch und auch für mich selbst....

Was mich jetzt aber beschäftigt sind noch ganz andere Dinge:
Wie geht man mit den Gefühlen über den "Täter" um ? Ich bin sehr behütet in einem liebevollem Elternhaus aufgewachsen und war entsetzt, als ich die Beziehungsdynamik in seinem Elternhaus aufdeckte: respektloser Umgang zwischen seiner (mir schien sehr herrschsüchtigen) Mutter und einem Egozentriker als Adoptivvater (den ich als eine inkompetente, menschliche, emotionale Null empfand). Eine völlig vergiftete Atmosphäre -in einem Netz aus Machtspielen, Lügen & Intrigen. Ich war entsetzt. So etwas kannte ich nicht. Jetzt bin ich gespalten in meinen Gefühlen und Gedanken, denn ich frage mich:
Verdient nicht auch eine narzisstische Persönlichkeit Mitgefühl?
Ich empfinde Wut über dieses Elternhaus, dass an ihren Kindern solche seelische Misshandlungen geübt hat, dass aus einer einst so zarten, zerbrechlichen, schutzbedürftigen Kinderseele solche Narben und Wunden hinterlassen hat, dass dieser Mensch AUCH NUR aus einem Mangel an LIEBE zu solch einem Menschen geworden ist (unfähig sich Selbst wirklich zu leben und zu lieben)-und den Konflikt,-dass diese Eltern wahrscheinlich auch nur Opfer waren...Ich weiß nicht wohin mit meiner Wut und Traurigkeit darüber...Mich beschäftigt die Frage nach der Schuld, wohin mit der Wut darüber? Denn auch die Narzissten haben in ihrer Kindheit Grausames erlebt! Auch Sie waren zarte, zerbrechliche Kinder, die alleingelassen wurden...mit ihren Ängsten..unerfüllten Bedürfnissen nach Liebe...Ihre Strategien, die sie als Kind(dass es NICHT besser wußte) zu Strategien greifen ließ, die im Erwachsenenalter nicht funktionieren. Ist es nicht notwendig auch diese Seelen zu heilen? Kann ich einfach so weitermachen und tun als ginge mich deren Schicksal nichts an? Ich empfinde ebenfalls tiefstes Mitgefühl für diese Menschen, da auch sie einen Mangel in ihrer Kindheit erleiden mussten, für den Sie nichts können...Kann man die Entwicklung denn gar nicht aufhalten, dass von Generation zu Generation von Unzulänglichen Eltern solche Persönlichkeiten hervorgehen?
Ich wünschte ich würde nicht so denken, weil ich andererseits denke, es würde mir leichter fallen, die Trennung zu verarbeiten, wenn ich weniger Emphatie für diese Menschen empfinden würde/könnte.(ich zähle zu den Hypersensiblen/Introvertierten Personen dieser Erde)

17.02.2013 06:24 • #31


Mel


Ich fühle mit Dir, genauso kenne ich es auch, nichts ist gut genug, alle sind schlecht u er will immer auf n Arm u hat alle möglichen Krankheiten,Rippen gebrochen, Tumor, Herzinfarkt,uuu.

ich tue / TAT und machte u hoffte ich kann ihm helfen, bin lieb u fürsorglich genug u er weiß mich zu schätzen. und irgendwann ist man einfach nur noch leer!

Ganz viel Kraft, habe auch überlegt ob ich narzistisch bin, das ich meine ich kann helfen, er braucht nur Zeit das zu erkennen, er meinte ne andere Ex die hätte wenigstens durchgehalten..

Er braucht halt mindestens 2 Jahre, ich hatte es noch mal um ein halbes Jahr verlängert, weil ich Schuld hatte seiner Meinung nach und nach 2,6 J Schluss gemacht.
Wenn es nach ihm ginge könnte es ewig so weiter gehen, aber ich bin nicht nur leer- sondern auch nicht glücklich, das macht auch ein netter Abend nicht mehr alles gut,was er so von sich gibt.

und diese ganzen Lügen, er belügt alle, u zieht seine Eltern noch mit rein, schlechte Gewissen Taktik usw, das machen tatsächlich zwei ex Freundinnnen auch noch mit u die machen ne Therapie u ein Jahr krank geschrieben,...

Also Du hast alles bestimmt so gut wie möglich gemacht u warst da, spätestens jetzt musst Du an Dich denken. so traurig es auch ist.

Es ist schwer ich weiß! DU schaffst das!

Kam mir vor wie ausgesaugt, null Energie u da war klar notbremse ziehen-sofort, hab ein Kind,das geht nicht!


lg schlimm war noch das ich nach der Trennnung noch ein schlechtes Gewissen hatte u mich noch rechtfertigte u ihm sagte das es nur an mir liegt, weil er immer so rachesüchtig u gemein ist,

die finden schon jmd neues die sie einlullen können, wie schlecht u doof wir sind u er ist so ein liebes Schaf,....

17.02.2013 09:31 • #32



Narzissten Trennung wie überwinden?

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BabsiB


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Zitat von vivajoyce:
...Kann man die Entwicklung denn gar nicht aufhalten, dass von Generation zu Generation von Unzulänglichen Eltern solche Persönlichkeiten hervorgehen?

Ich wünschte ich würde nicht so denken, weil ich andererseits denke, es würde mir leichter fallen, die Trennung zu verarbeiten, wenn ich weniger Emphatie für diese Menschen empfinden würde/könnte.(ich zähle zu den Hypersensiblen/Introvertierten Personen dieser Erde)


Hallo Vivajoyce.

die Unzulänglichkeiten müssen sich nicht von Generation zu Generation widerholen. Ist zwar nicht ganz einfach den Kreis zu durchbrechen, geht aber.

Eine Trennung kann man auch dann leichter verarbeiten, wenn man erkennt, dass eine "stabile" Partnerschaft, mit einem bestimmten Typ von Mensch, von vorn herein nicht ohne weiteres möglich ist.

Du könntest der liebenswerteste Mensch auf der Welt sein, vermögend, super aussehen, viel Herzenswärme besitzen, ablosut taff sein, ein gesundes Selbstbewußtsein und einen hohen Selbstwert haben.

Kurz:
An Dir liegt es nicht.


Liebe Grüße
BabsiB

P. S. Meine, es ist unfair, einen Betroffenen zu verunglimpfen. Gleichsam gilt es sein auffälliges Verhalten weder zu bemitleiden, zu entschuldigen noch zu bagatellisieren.

18.02.2013 14:28 • x 2 #33


Bettina Maria Paula

Bettina Maria P.


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Hi vivajoyce !

Ich habe 15 Jahre on und off Beziehung mit einem Narzissten hinter mir und er hat mir wieder mal vor 4 Wochen den Korb gegeben. Er braucht Zeit für sich und die Firma war seine Ausrede. Natürlich war wieder eine andere Frau im Spiel wie mich meine Freundinnen informiert haben.

Es stimmt total - Narzissten sind die besten Schauspieler der Welt und die allerbesten Lügner.

Aber auch eine grosse Anziehungskraft ist vorhanden, die mit Liebe verwechselt wird. Auch das große Selbstbewusstsein und das gekonnte Umschmeicheln der Zielperson ist außergewöhnlich ausgeprägt.

Eigentlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man überhaupt nicht die Kindheit für diese Art von Mensch verantwortlich machen kann. Mehrheitlich habe ich die Entdeckung gemacht, dass die Mutter den Narzissten auf immer und ewig in den Mittelpunkt und auf einen Thron stellt.

Man kann einen Narzissten lieben und eine Beziehung mit ihm verbringen, aber da ist Selbstaufgabe notwendig und eine große Reife.

Die Liebe zu einem Narzissten kann wie eine Sucht sein - meine Freunde haben schon alle den Kopf geschüttelt.

Derzeit will ich keinen Kontakt mehr und er merkt, dass ich es ernst meine und ist beleidigt wie ein kleines Kind.

20.02.2013 09:46 • #34


BerlinCityGirl


Hallo,

auf der Suche nach, "wie löse ich mich von einem Narzissten" oder besser noch, wie verarbeite ich das alles nur, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Ich war ca. 5 Jahre mit einem zusammen.
Am Anfang alles toll. Mit der Zeit und vorallem dann, als ich anfing, selbstständig zu werden, mich zu lösen, meine Bedürfnisse wieder neu zu entdecken, fing der Horror an.
Die Beziehung zu beenden habe ich geschafft, nur den endgültigen Kontaktabbruch, den schaffe ich nicht.
Mal schaffe ich es zwei Wochen, auch mal vier und dann kommt wieder das Bedürfnis, ihn anzurufen, zu hören wie es ihmgeht. Vielleicht aber auch zu gucken ob er sich verändert hat und ob nun alles gut wird.
Ich weiß es nicht
Natürlich glaubt er mir nicht mehr, wenn ich sage, ich breche den Kontakt ab. Klar ich glaube mir ja selber kaum noch.
Mitlerweile kann ich spüren, dass ich enttäuscht und verletzt sein darf und das dieses Gefühl über all seinen Zipperlein steht, doch wie komme ich endlich los, wie werde ich frei?

06.03.2014 14:35 • x 1 #35


Osterglöckchen


Hallo,

Ich war auch 6 Jahre mit einem Narzissten zusammen. Er hat mich ausgesaugt bis ich nicht mehr konnte.
Als er merkte, dass ich nicht mehr konnte, hat er sich schnell ein anderes Opfer gesucht und auch nach der Trennung mich probiert fertig zu machen mit seinen Psychospielchen.

Nach 7 Mo Trennung habe ich dann einen Schlussstrich gezogen.
Ich wollte nach vorne schauen!

Und das hab ich getan...
Die Frage, die ich mir gestellt habe- Warum habe ich mir das angetan? Wo war meine Würde? Ich hab mich beleidigen, beschimpfen, misshandeln und schlagen lassen? Für was und warum? Ich bin schlau, hübsch, liebevoll und ein sehr lustiger Mensch...

Dann allmählich habe ich erkannt, dass ich ihn eigentlich auch nicht geliebt habe, sondern nur von ihn geliebt werden wollte.
Und der Schmerz, dass er mich nicht liebt und mich nur ausnutzt, wollte ich mir damals nicht antun.
Aber das ist der Weg!
Die Wahrheit aktzeptieren und nach vorne schauen.

Auch mich plagen täglich noch Albträume. Aber dann wache ich auf, schaue zu meinen neuen Partner und ich weiß, es ist vorbei.

Und wenn ihr jemanden kennenlernt, den ihr toll findet, nehmt ihn an, auch wenn man vielleicht nicht das gleiche empfindet wie für den Narzissten... Aber das war einfach keine Liebe! Es ist Abhängigkeit!
Liebe entwickelt sich!

Fangt an euch selbst zu Lieben!
Was willst du? Wo siehst du dich in einen Jahr und in fünf?
Ihr schafft das! Und seid dankbar ihn los zu sein und lasst euch von einen Menschen finden, der euch liebt, für alles das was ihr seid.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

28.03.2014 14:11 • x 2 #36


btlwe.


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Bonjour,

Ich finds langsam echt ein wenig skuril das hier staendig den expartnern narzissmus unterstellt wird, ich hab selbst lange damit zu tun das ich auf eine narzistische charakter bei frauen reinfalle, aber sie immer alle als narzisten darzustellen ist mir etwas zu wenig selbstreflektiert wie ggf. auch vielleicht unberechtigt, klar stellt man vielleicht einen menschen mit dem man zeit verbracht hat und seelisch verletzt wurde in solch eine ecke, aber fakt ist auch das zu einer gesunden beziehung selbstliebe sowie freiheit benoetigt, man muss vielleicht auch wenn man die "sonstigen" charaktereigenschaften liebt sich trennen & die vermeintlichen narzisten narzisten sein lassen, da sie eines tages lernen werden, dass ihnen niemand mehr traut. ICH ARBEITE DA LIEBER AN MEINEN DEFIZITEN & ENTWICKLE MEIN LEBEN SO DAS ES FUER MICH EIN SINN ERGIBT! Oft ist die enttaeuschung in der beziehung auch der ausloeser, dass ein mensch ein knacks wegbekommt & zu einem narzisten mutiert, aber haeufiger liegt das uebel in der erziehung und einer pervertierten gesellschaft die nur wert auf konsum inkl. menschlichen konsum legt...diese gesellschaft inkl. irgendwelcher sozialen netzwerke ala fb, instagram, singleboersen etc. ist eher der ausloeser & die reduzierung des individuums als produkt!

28.03.2014 14:37 • #37


flederhamster


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Hallo ihr Lieben,
guckt doch auch mal hier rein:
https://www.trennungsschmerzen.de/suche- ... t5740.html

30.03.2014 01:46 • #38


Luccia35


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"Der Zauber des Narzissten"

18.09.2014 15:51 • #39


mellymira


Wer sich von einem Narzissten loslösen will, und ja, ich kenne dieses Gefühlchaos nur zu gut - der muss anfangs durch die Hölle gehen. Auch wenn man weiß, dass es das Beste für einen ist, denn durch die totale Selbstaufgabe bist Du selber nur noch eine Hülle. Aber man wächst mit diesem Trennungsschmerz.
Ich hatte ein Jahr daran zu knabbern und manchmal dachte ich selber schon, dass ich wieder von vorne beginne. Sobald ich aufwachte, war immer er im Kopf - kennt das jemand? Ich wollte mich endlich loslösen - diese gelang mir auch - mit einer Hypnose.

Eine Phantasiereise spezielle zu diesem Thema schafft Linderung :

" Narzissten: Trennung und Loslösung gestärkt meistern"

Alles Gute!

16.10.2014 09:30 • #40


lene79

lene79


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hallo.

der thread ist zwar nicht gerade belebt aber mir ist das egal, weil alles mal endlich raus muss.

@mellymira. falls du noch ab und zu hier reinschaust. 1:1 meine Gefühlswelt. Ich stecke gerade mittendrin.

Jeden tag wache ich mit dem gedanken auf: warum? er kreist ständig wie eine messerspitze um meinen Kopf. Ich habe ihn seeeeeeehhhhhhr geliebt. Wirklich unmenschlich geliebt. Für mich gab es nur noch ihn. Weil ich ihn auch so lange kenne, seit meinem 18. Lebensjahr und davon ausgegangen war, dass wir eine sehr tiefe innige beziehung haben.

ich dachte, es wäre schicksal. er und ich. hochzeit. Kinder. Ein Leben in Glück. Wir wollten ein Haus bauen, wir wollten zusammen durch dick und dünn gehen.

Nun ist der Traum vorbei. Eigentlich schon seit vier Jahren, seit den ersten Monaten unserer beziehung, denn er bediente sich aller Muster eines Vollblut-Narzissten. Manipulation, Abwertung, kritik, Hass, bissiger Sarkasmus, Verleumdung, Lügen - alles. Vier Jahre lang. Ich bin erst sehr spät aufgewacht, (vor cirka einem Jahr), als wir schon in der Endphase waren. Damals ahnte ich das Ausmaß dieses Schreckens vage, denn in meinen Träumen war mir immer klar, dass dieser Mensch ein falsches Spiel spielt. Beisspiel:

Traum: Ich stehe auf einer Brücke. Er steht neben mir und er sagt langsam mit grausig kalter Stimme: Spriiiiiing doch!

Ich litt an schweren Schlafstörungen, die mich in die Tablettenabhängigkeit gerissen haben. Diese Schlafstörungen waren so massiv, dass ich alle drei Tage Hilfe brauchte wegen der Kinder. Mein jüngster Sohn war eine Zeitlang öfter bei den Großeltern als bei mir.
Die Großeltern von ihm dichteten mir Depressionen an; bipolare Störungen, chronische Erschöpfung, alles, denn ich war völlig ausgelaugt - aber als Folge davon, dass ihr toller Sohn (mein EX) im Ausland arbeitet und nur alle zwei Wochen für ein Wochenende nachhausekommt, weshalb von ihm absolut keine Hilfe zu erwarten war.

Diese Fernbeziehung war ohnehin schrecklich, denn die Schlafstörungen hatte ich anderthalb Jahre, weil ich alleinstehend war, ein Baby und eine fünfjährige Tochter. Völlig abartig. Ich kam überhaupt nicht damit zurecht. Und jedes Mal, wenn mein Narzissten-Mann für einen Samstag nachhause kam,
hagelte es Kritik für mein Verhalten, dass ich nichts auf die Reihe kriege und den Hausghalt nicht schaffen würde. Dass er sich einmal deswegen krankschreiben lassen musste, hält er mir bis heute vor und erwartet dafür sogar noch Dankbarkeit!
(in der Tat war einmal in drei Jahren für eine Woche zuhause) Dass er *beep* und alles, darüber habe ich immer hinweggesehen.
Von einem Tag zum anderen machte er schluss. Grund:
er wäre überfordert.

Die wirklichen Gründe hat er mir nie mitgeteilt, aber ich weiß, dass es ihn kränkte, dass ich ihn einmal angelogen habe (weil ich das Kind nicht in die Kita gebracht habe.) Wegen dieser Bagatelle machte er einen Hammeraufstand.

Ich ging eines Abends mit einer Freundin weg, die er nicht leiden kann, (zum ersten Mal in zwei Jahren) er rief mich an und wollte mich ausgerechnet an diesem Abend sehen. ich blockte ihn ab, weil ich wusste, dass er mir nur den Abend versauen wollte, deshalb war er so geladen, dass sein Schlussmachen eine Bestrafung dafür sein sollte.

Es sind jetzt 5 Wochen. Ich habe ihn seither weder gesehen noch habe ich seine Stimme gehört. Es ist kalter Entzug, eine Tragödie ohnegleichen, ich fühle mich instabil und völlig leer, muss aber für meine Kinder stark sein.

Das Kapitel "Liebe" ist für mich geschlossen. Das mindeste, was ich erwarten kann, ist, dass es mir vielleicht eines Tages wieder gelingen wird zu mir selbst zurückzufinden und inneren Frieden mit diesem Narzissten zu schließen, aber ich weiß, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis ich soweit bin.

Natürlich ahne ich, dass er längst ein anderes Opfer hat, wenn nicht sogar mehrere. Meine Träume haben es mir vor zwei Jahren verraten. Es ist Hardcore-Schmerz.

Ich wünsche allen, die das gleiche durchmachen, viel Kraft und Geduld auf dem Weg zurück ins Leben.

25.07.2015 17:07 • #41


Irisgrün


Ist von 2011

und betrifft mich 2015.

Mein getrennter Mann ist so ein Negativling.

Die größte Niederlage ist, dass Liebe allein nichts bewirken kann,

nur gesunde Konsequenzen.

Mein Exfreund wollte nur lose Beziehung und keine Partnerschaft, doch trotz Trennung binnich glücklich zu wissen wie Liebe sein kann,

den bei meinem getrennten narzistischen Mann gibt
es keine.

Ich lebe meine Hobbygruppe, liebe das gemeinsame Tun und die Freundschaften,

und lasse alle los und verschmerze.

25.07.2015 22:50 • x 1 #42


MelMK


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Hallo,ich durchforste schon nunmehr seit 3 Jahren diverse Seiten und Links zum Thema.Ich habe auch sehr lange überlegt aber ich muss hier meine Geschichte erzählen.Schreiben hilft enorm..ich danke auch hiermit all meinen Freunden und Kollegen,die mein Martyrium jahrelang miterleben mussten.,
Was ich erlebt habe,kann man in einem Leben kaum verkraften.
Alles passierte vor genau 7 Jahren..
Wir lernten uns bei einem Job in unserer Studienzeit kennen.
Ich war damals noch einer festen,lanjährigen Beziehung.
Anfangs machte ich mir nicht viel aus ihm.Ich fand ihn irgendwie süß und lustig.
Er war aber immer eine Art Eigenbrödler(unsere Truppe saß an einem Tisch zum Frühstück und er saß allein).
Da dieser Job weit von zuhause über mehrere Wochen ging,verbrachte man viel Zeit miteinander.Und so passierte es,dass wir uns in einer Club Nacht näher kamen.Um es kurz zu machen,ich verliebte mich Hals über Kopf,trennte mich von meinem Freund und meinem alten Leben und bin zu ihm gezogen.
Er holte mir die Sterne vom Himmel,schrieb Gedichte,rief 10Mal am Tag an(wir führten die ersten 4Monate eine 300km Fernbeziehung).Ich fühlte mich plötzlich wieder wie ein Teenager..das erste Mal verliebt.Ich war seine Königin,seine Traumfrau,das Beste,was ihm je passiert ist und er hätte noch nie jemanden so geliebt wie mich.
Ich war soooo glücklich..ich sah nur noch uns...verließ meine Heimat,Familie&Freunde um bei ihm zu sein.
Ich nahm mir eine Wohnung(er wollte nicht mit mir zusammenziehen da er gerade mit einem Freund eine WG gegründet hat).Alles nicht so wild.Ich richtete mir meine kleine Wohnung ein und eigentlich war ich entweder bei ihm oder er bei mir..also noch alles in love.
3 Monate später wollte er plötzlich mit mir zusammen ziehen,da ihm die WG Miete zu teuer war und wir uns zusammen ja was kleines,gemütliches suchen könnten.Ich war happy wie noch nie(im Nachhinein nur Eigennutz,..er ist der Geiz in Person).
Nun gut,ich löste meine Wohnung auf...musste meine weiblich angehauchten Möbel alle verkaufen(unterm Wert) und hatte ja auch Provision gezahlt,renoviert usw...aber das war mir egal.Hauptsache wir sind zusammen.
Ich war stolz,die erste Frau zu sein,mit der er zusammen wohnt,
Wir bezogen dann unsere kleine Wohnung und es lief so 2 Jahre ganz gut..also ich hab alles für ihn gemacht..ausnahmslos.Aber ich muss hinzufügen,ich hab es gern gemacht,da ich sehr fürsorglich bin und eine tolle Hausfrau.
Also wie gesagt,unsere ersten 3 Jahre verliefen so,wie eine ganz durchschnittliche Beziehung läuft...mit kleinen Vorkommnissen(welche ich als Macken einstufte und anfangs noch schmunzelte).
Er notierte sich jeden Cent,den er ausgab..anfangs noch auf Papier später gab es eine App.Jeden Cent.Alles wurde durch 2 geteilt..jede Klopapierrolle,jeder Einkauf,jedes Essen,jeder morgendliche Brötchenkauf.
Geschenke zu Geburtstagen und Weihnachten gab es nicht..hatte er von vorn herein so festgelegt.Wir haben ja uns.
Ok soweit so gut..nach den 3 Jahren bekam er 500km entfernt einen Praktikumsplatz.Ich freute mich riesig für ihn.Ich wollte mit umziehen,da ging es los...er meinte,ich kann doch erstmal hier bleiben und die Wohnung behalten bla bla.
Ich war verdutzt,lies mich aber nicht darauf ein..nach einigen Wochen zogen wir beide in unser neues Leben.Aus seinem Praktikum wurde schnell eine Anstellung und alles schien perfekt..nee..er wurde immer unzufriedener..er kam mit sich und dem Alltag nicht klar..er war nur am nörgeln und mich fertigmachen..alle in seiner Abteilung sind unter seinem Niveau,er ist derjenige,der im Chefsessel sitzen sollte usw.
Ok,dachte ich..Phase,.sein erster Job..da muss er sich reinfinden.
Pustekuchen..es wurde immer schlimmer.Er putzte mich vor seinen Freunden runter,wenn ich in der Öffentlichkeit Nähe suchte,schrie er Bäh,geh weg ich kann das jetzt nicht gebrauchen.
Entschuldigte sich aber hinterher.
Er war ein Meister darin,Sachen zu verdrehen,zu seinem Gunsten,dass ich mich schuldig fühlte am Ende und mich unterwarf,bettelte
dass er mir verzeiht.
Wie soll ich es beschreiben,leichte Warnsignale gab es,klar.Aber wenn man sowas nie gehabt hat,kann man es nicht deuten und stempelt es als Macken ab.
Jedenfalls war es so,dass ich wirklich eines Morgens neben jemand völlig fremden aufwachte..ich flehte ihn an,und fragte ihn beinah täglich,was mit ihm los sei..
Er verließ mich von heute auf morgen nach 3,5 Jahren mit der Begründung er liebt mich nicht mehr genug.
Ich war unter Schock,wie versteinert.
Wir waren ca.8 Monate getrennt..In dieser Zeit kämpfte ich wie eine Löwin.Ich unterwarf mich und hätte alles getan.
Dann lies ich es gut sein,genoss meine neue Freiheit und schwups stand er auf der Matte und umwarb mich.
Bin natürlich schwach geworden.
2Jahre später(die 2 Jahre waren der Horror,es wurde immer schlimmer aber ich habe ihm trotzdem all meine Liebe gegeben)setzte er sich vor mich und sagte mir:er wünscht sich eine richtige,liebevollere Beziehung.
Ich war wie im Trance.Er hätte mich auch verprügeln können,selbes Ergebnis.
Ich Verlies ihn daraufhin.Ich konnte nicht mehr..er weinte jeden Tag,hielt mich aber auch nicht auf.Ich zog vorläufig zu meinen Eltern in meine Heimat zurück um erstmal wieder klar zu kommen.Alles,weswegen er sich meldete,waren finanzielle Angelegenheiten..
Nach 6 Wochen kehrte ich in mein altes Leben zurück,zog zu einer Freundin.
Wir hatten Kontakt...S.,Abendessen,Kino usw.
Er gab mir wieder ein gutes Gefühl,dass er doch an sich arbeitet und doch Gefühle für mich hat..die darauffolgenden Monate bestanden aus einer Wochenendbeziehung in einer Stadt..lächerlich,ich weiß.
Er wollte,wie er meinte,nur Quality Time mit mir verbringen,keinen Alltag.
Ich fuhr Fr Abend zu ihm und wir hatten immer ein tolles,romantisches WE.
Montag morgen ging der Schalter um und er war abweisend und kühl,sagte Tschüss und ich wartete die ganze Woche auf ein Lebenszeichen.Er meldete sich erst kurz vorm WE.Die ganze Woche war Funkstille..ich machte das Alles mit..lieber so als garnichts von ihm zu haben.
Zu meinem Geburtstag platzte die Bombe..ich bekam durch einen dummen Zufall mit,dass er sich auch mit Kolleginnen schreibt und sich auch ab und zu trifft.Aber da wäre nichts.Alles harmlos.Ich wollte sterben.Wir verbrachten ein tolles Geburtstags WE(natürlich zählte jeder seins)und ich forderte ihn auf,sobald wir zuhause sind,wird das geklärt.
Zuhause angekommen wimmelte er alles ab.Er hätte jetzt keinen Nerv,ich gehe ihm so auf den Sack,er will das Alles so nicht.
Er versprach mir dann irgendwann,den privaten Kontakt zu den Tanten abzubrechen.Aber mein Vertrauen war dahin.
Er war die letzte Zeit oft auf Geschäftsreise..ich durfte in seiner Wohnung bleiben in der Zeit(wie großzügig).
Er meldete sich meist wenn,erst nach einer Woche oder so.
Ich war so am Boden,tiefer geht es nicht..er war ständig online nur nicht mit mir.
Er wollte die WE zwischen seinen Reisen für sich sein und hat mich,nach dem S.,regelrecht rausgeekelt.
Sich danach aber wieder entschuldigt.
Ich musste ihn in die Arbeit fahren aber 300m davon entfernt rauslassen..angeblich weil er noch bissl laufen wollte.Ha.
Aber in den letzten Wochen würde ich immer klarer und plante mein Gehen.Diesmal endgültig.Ich bin gefühlte 1000 Mal gegangen.
Nachdem er es erneut nicht hinbekommen hat,sich 10 Tage nicht zu melden,schrieb ich ihm eine lange Mail..ich wieß ihn auch darauf hin,dass ich ihn überall blockiert habe und er mich bitte in Ruhe lassen soll.Ich liebe ihn nicht mehr und habe losgelassen.
Er hielt sich daran..ich meldete mich nach 3 Wochen,weil ich dachte,ich war zu hart...Pustekuchen..Wahnsinn.Er versuchte mich wieder klein zu machen und er tat sich dabei am meisten leid.Er ist das Opfer..ich bin die Terror Tante.Und der größte Hammer war,er sagte mir,er hätte mich schon 2 Jahre nicht mehr geliebt.Quasi sich die letzten Monate eine schöne Zeit auf meine Kosten gemacht.
Klar,er hat furchtbares getan aber ich hab es auch zugelassen.
Ich habe keinerlei Emotionen mehr für diesen Menschen.Ich habe alles,was uns betrifft gelöscht oder entfernt.Er spielt keine Rolle mehr.Er ist tot für mich.
Anders geht es nicht.Ein nächstes Mal überlebe ich das nicht.

19.10.2015 16:20 • x 1 #43


als_gast


Hallo Mel,
Mir gehts ähnlich, ich hab dir eine PN geschrieben! Lg

19.10.2015 22:10 • #44


JKL


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Hallo Zusammen,

das Thema ist schon ein bisschen älter... aber ich muss jetzt auch mal was dazu los werden...

Ich finde mich in vielen Dingen hier wieder und irgendwie kann ich alles noch nicht so recht begreifen.
Bei mir ging das Schauspiel ziemlich genau 3 Jahre.
Vorher kannte ich ihn schon länger... aber der Kontakt belief sich auf tägliches sms schreiben. Anfangs waren wir beide in einer Beziehung. Als wir beide Single waren wollte ich ihn treffen, da ich mich damals in Ihn verguckt hatte. Das Ganze hat er dann 3 Jahre vor sich hier geschoben und mich immer wieder vertröstet, einmal ging es ihm schlecht, einmal war es zu müde, dann war es ihm zu spät, wetter schlecht usw. ... da ich ihn als meinen Seelenverwandten ansah und ihn wollte, wartete ich. Wie sich am Ende rausstellte hatte er wohl in dieser zeit etliche, von denen er mir nicht erzählt hatte und sich immer als Single hingestellt hat.
Er machte mir schon vor der Beziehung einen Aufriss wenn ich irgendwas unternommen habe. Dann hatte er gleich einen Grund mich nicht zu treffen. Da hätten schon meine Alarmglocken läuten sollen. Also hab ich ihm einfach nicht geschrieben, dass ich was mache und war immer auf dem Sprung um ihn zu treffen. Ich hielt ihm am Anfang schon Dinge vor um keinen Stress zu provozieren. Als ich ihn dann traf und er mit mir eine Beziehung einging, war ich auf Wolke 7. Lange hielt das Glück nicht. Er stieß mich bei zeiten zurück, weil ich nicht bereit war ihm gleich alles von mir zu geben, also brachte er mich auf Abstand. Ich durfte nur auf Bestellung vorbei kommen und musste solange im Auto warten, bis er mich rein gebeten hat (längste Zeit 3 Stunden, abgesehen von diversen wieder heim fahren, weil er es sich anders überlegt hatte - als ihm irgendwas der quere ging. Ich war natürlich immer schuld.). Meine Freunde hielten mich für verrückt. Ich war ihm aber verfallen. Ich musste mir immer meine Getränke und mein Essen mitbringen und wenn ich nicht genug mit hatte musste ich für uns einkaufen gehen und wehe ich habe mal Geld von ihm zurück verlangt. Das endete das eine mal im Rausschmiss und einer Trennung. Als ich krank war kam er nicht zu mir, weil er sich hätte ja anstecken können. Im Allgemeinen bewegte er sich nur 1 mal in 3 Jahren in meine Wohnung. Er beschimpfte mich mit *beep*, *beep*, Nut.. Ich tat es als Wutausbruch ab und dachte mir immer, er ist halt so und meint es nicht so. Impulsives Verhalten hat und ich wusste auch wie ich ihn wieder runter bringen konnte. Immer wenn er seine lieben Phasen hatte, dachte ich es wird alles gut. Pustekkuchen, es dauerte nicht lange, dann kam der nächste Wutausbruch, aus dem Nichts. Er war von einer Sekunde auf die Nächste ein komplett anderer Mensch. Ich suchte immer den Grund. Hab ihn in seiner Kindheit gesehen. Am Ende weiß ich bis heute nicht was da genau los war. Ich sag mir immer er ist Narzisst, er kann nichts dafür. Und irgendwie hab ich dann das Bedürfnis ihm zu helfen.
In den drei Jahren waren wir bestimmt 15 mal getrennt. Er trennte sich bei jeder Möglichkeit. Manchmal war dann 1 Monat ruhe, mitunter aber nur 1 Tag oder 1 Woche. Was aber immer gewiss war, ich konnte ihn zurück bekommen, wenn ich wollte. Dafür musste ich ihn natürlich umwerben, ihm schmeicheln, die Schuld auf mich nehmen. Oft waren die Trennungen ja an den Haaren herbei gezogen. Er unterstellte mir oft Dinge, die ich nicht getan habe, sponn sich regelrecht Filme und Szenarien in seinem Kopf zusammen. Er spielte mit mir wie mit einer Marionette, wenn er pfiff, dann bin ich gesprungen. ich habe Freunde und Hobbys vernachlässigt und aufgegeben, um jeglichen Stress zu vermeiden. Anfangs erfand ich Notlügen, ich suchte den Weg des geringsten Widerstandes um mich nicht ganz zu verlieren und ihm alles Recht zu machen. Er stellte sich vor mir immer als der Größte hin. Alle anderen waren "Untermenschen". Er stellte sich über Alles und Jeden.
Ich musste ihm jede Sekunde meines Lebens darlegen und wehe ich vergaß etwas oder drückte mich blöd aus, so dass er dahinter etwas vermutete, dann brannte die Luft. Er konnte der liebste Mensch auf Erden sein, wenn er sein 2. Gesicht nicht gezeigt hätte. Im Gegenzug erzählte er mir von sich fast nichts. So wie ich ihn beim lügen erwischte, flogen natürlich auch irgendwann meine Notlügen auf. Das alles mag ziemlich krank klingen, aber ich habe den Mann abgöttisch geliebt und ich bin mir manchmal nicht sicher ob ich es immer noch tue, dabei ist es jetzt schon ein halbes Jahr her, dass ich den Kontakt abgebrochen habe. Dazu aber später mehr.
Er log mich bei jeder Gelegenheit an, wies ich ihn darauf hin, dass ich ihn ertappt habe, weil er sich selbst widersprochen hat oder ich es anders raus gefunden habe, wusste er natürlich sofort eine Ausrede. Er hat mir 3 Jahre erzählt, dass er arbeiten geht. Komischer Weise war seine Arbeit nicht zu Fuß erreichbar und egal wann ich tagsüber dienstlich bei ihm vorbei gefahren bin, sein Auto stand vor der Tür. Dazu kam, dass er bis spät in die Nacht, nein sogar bis morgens online war. Ich weiß bis heute nicht ob er arbeitet, beteuert hat er es mir etliche Male. Den Namen der Firma durfte ich allerdings nicht wissen.

Beim Schreiben dieser Zeilen, wird mir gerade wieder klar, wie krank das Ganze ist.

Ich dachte nach jeder Trennung und jedem Neuanfang, dass diesmal alles anders wird. Es wurde Anfangs auch besser, er ließ mich mehr in sein Leben. Dafür wurde jeder Rausschmiss radikaler. Am Ende wurde ich geschupst, bespuckt und angegriffen. Ich fragte ihn wieso er das getan hat, als er sich von seinem Wutausbruch erholt hatte, er konnte es mir nicht sagen, er saß ratlos da und sah mich an. Ich fragte ihn, was er gemacht hätte, wenn ich mir was getan hätte, da meinte er nur, er wusste das mir nichts passiert.

Ich habe noch nie so oft geweint, wie in dieser Beziehung und wenn ich geweint habe, saß er abweisend da und meinte ich bin wie ein bockiges Kind. Das er mir verbal und psychisch weh tat merkte er nicht.

Die Krönung von allem war, dass er mich permanent mit seinen EX-Frauen verglich.
Und mir ständig einen anderen Mann andrehen wollte sowie der Meinung war ich hätte mit jedem der auch nur irgendwie meinen Weg kreuzt etwas s.uelles gehabt. Es ging soweit, dass er den Geruch von Latex schmeckte und roch, der gar nicht da war, weil es keinen anderen gab.

Vor 7 Monaten trennte er sich mal wieder aus heiterem Himmel. Wie jedes mal hatten wir nach einer Weile Funkstille wieder Kontakt. Er wollte mich sehen und 1 h später war ich wieder der größte Unmensch der ihm je begegnet ist. Ich habe kein Verlangen nach ihm und er sei eh nicht mein Typ, er suche sich lieber eine Frau die auf ihn steht.
Da ich das Letzte mal mit blauen Flecken seine Wohnung verlassen habe und mir das Ganze schon wieder zuviel wurde und mir bewusst wurde durch die körperlichen Verletzungen, dass das zurück gehen zu ihm der "seelische Tod" für mich wäre, hab ich irgendwann einfach nicht mehr geantwortet. Seitdem ist auch Ruhe und ich frage mich jeden Tag was tut er und wie geht es ihm.

Ich habe einen neuen tollen Mann kennen gelernt. Bin auch echt glücklich mit ihm, er ist das Beste was mir passieren konnte, dennoch plagen mich manchmal die zweifel und die Sehnsucht nach meinem Narzissten. Dann versuche ich mir bewusst zu machen, dass ein zurück gehen zu ihm einem Selbstmord gleich käme...

Aber irgendwie bin ich ein Logikmensch und ich versteh es einfach nicht wie man so sein kann...
Ich zweifelte auch zwischenzeitlich an mir, da er mir Vorwurf ich sei psychisch krank. Ich habe sicher auch meine Fehler in der Beziehung gemacht und dazu beigetragen, dass es so verlief wie es gewesen ist. Ich habe aber immer nur aus Liebe gehandelt. Ich hätte alles für ihn aufgegeben und ich glaube ich würde es immer noch tun, wenn ich wüsste, dass es was bringt....

07.04.2016 16:35 • #45



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