Sie hängt sich mit dem Fußball vom sohnemanm sehr rein. Ist erstmal nichts schlechtes, wenn sie den Sohn unterstützt, sie findet nur nicht das passende Mittelmaß. Unseren Sohn zu unterstützen und Teil der Clique zu sein, darin geht sie auf. Die anderen Kids und ich sind dann nicht angesagt.
Auch verstehe ich, dass man 12 Jahre Gewohnheit nicht einfach abstellen kann. Eine introvertierte Person öffnet sich nicht von heute auf morgen. Auf meine Aktion in der Nacht bin ich auch nicht stolz. Ich weiß zwar warum, aber das kann ich auch besser.
Ich bin insgesamt der Meinung, dass ich das mit der paartherapie versuche. In diesem Alltag mit 4 Kindern, dem Fußball und der trennungssituation, sind wir selber nicht in der Lage, die Dinge zu beleuchten und zu verbessern.
Heute habe ich den Sohn abgemeldet, weil er Kopfweh und Übelkeit hat. Sie will ihrem Sohn nichts schlechtes, aber man könnte ihr die Enttäuschung ansehen. Man könnte fast meinen, sie hat mehr Druck als er.
Dort hat sie einen Platz außerhalb vom Alltag der Familie. Und solche Dinge will ich in der paartherapie klären, was das für uns bedeutet.
Wenn die paartherapie "scheitert" , dann muss ich Konsequenzen ziehen, aber bis dahin bleibe ich-auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.
Es wäre für mich möglich zu gehen, ich sagte ja bereits, dass es einen Plan b gibt, wo es mir und ihr nicht schlecht dabei geht.
Aber noch ist es nicht soweit. Nächste Woche geht es los. Dann sehen wir weiter.
Und wie heißt es : in guten wie in schlechten Zeiten.
Ich mag die schlechten Zeiten nicht
