KlausHeinrich
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Zitat:Im Kern teile ich die Kritik, aber abgeschwächt und das interpretiert sie so, als stünde ich nicht hinter ihr. Das ganze hat auch zu einem sehr schlechten Verhältnis zwischen ihr und der Mutter meines Sohnes geführt.
Deine Ex und Du sind die Eltern. Sie ist Deine Partnerin und ja, natürlich muss das Miteinander funktionieren. Da muss auch Dein Sohn sich in gewisser Weise "anständig" verhalten. Aber ich wüsste, wem meine Loyalität gehört, wenn es zwischen diesen beiden Personen zu Spannungen kommt. Spoiler: Nicht ihr.
Ich frage mich, warum Deine Partnerin Loyalität ihr gegenüber einfordert - das ist doch kein Kampf. Wenn sie Dich liebt, dann versucht sie, mit der Situation klarzukommen, diese dann zu verbessern, sodass ihr ein harmonisches Miteinander habt. Sie allerdings fordert von Dir, sich auf ihre Seite zu schlagen. Wäre für mich ein ganz schlechtes Zeichen und auch der Ausschluss. Erst recht, wenn wir von Hochzeit sprechen.
Zitat:Nun stand im Ehevertrag Gütertrennung aber mit einem Ausgleichsanspruch von 750.000 EUR bei Scheidung, egal zu welcher Zeit. Zugewinnausgleich möchte sie nicht, da sie meint das würde zu Streit und Gerichtskosten führen.
Du unterschreibst das und kannst ab diesem Zeitpunkt die Angst haben, dass sie sagt: Hier passt es mir nicht mehr - ich hätt gern eine dreiviertel Million und bin dann weg. Ich will jetzt nicht der 40. Mensch sein, der Dir rät: Lass es.
Was ich mich hier ernsthaft frage: Was für ein Konstrukt ist Eure Partnerschaft? Ist die Basis Liebe? Also echte Gefühle füreinander? Für mich liest sich das eher wie ein Arbeitsvertrag, dessen Bedingungen Du (berechtigterweise) nicht akzeptieren kannst. Stellst Du Dir das als erfüllende Art zu leben vor? Was ist, wenn Du mal im Alter ankommst und auf sie eventuell angewiesen bist? Glaubst Du, auf sie setzen zu können? Oder könnte es eher sein, dass sie sich dann lieber solo einen schönen Lebensabend machen würde?